Spaß 11/13 – Barefootin’ !

IMG_4876Es sieht so aus als würde der Sommer zurückkehren. Zeit die Schuhe von den Füßen zu streifen und die Welt barfuß neu zu erkunden. 

Aber nicht nur das. Nicht einfach nur loslaufen und sich der Barfüßigkeit erfreuen. Sondern die Füße auch spüren. Schritt für Schritt. Den Boden darunter fühlen. Einen Gang zurückschalten.

 

IMG_4804Denn das tun wir automatisch, wenn wir barfuß gehen. Weil wir uns sonst verletzen können, auf Steine treten. Viel zu kräftig, mit viel zu viel körperlichem Aufwand.

Deshalb lade ich Euch zu folgendem Experiment ein:
Egal ob im Wohnzimmer oder im Garten, im Wald oder auf dem Balkon – haltet Euch die Ohren zu und geht, als würdet ihr zur Arbeit gehen, die Kinder in den Kindergarten bringen oder einkaufen. Ein Arzttermin oder ein alltäglicher Gang. Wenn Ihr Euch sicher fühlt – schließt sogar die Augen und hört und fühlt in Euch hinein dabei. Was hört Ihr? Was spürt Ihr?

Und dann schaltet herab. Geht einem Sonntagsspaziergang gleich. Etwas verschlafen oder in Gedanken versunken. Versinkt aber nicht, sondern spürt weiter und vergleicht. Was ändert sich? Was fühlt sich anders an? Und was glaubt Ihr, wie sich diese unterschiedlichen Arten zu gehen, den Körper fortzubewegen, auf unseren Bewegungsapparat, unseren Kopf, unser Innerstes auswirken?

IMG_4183Kinder haben eine noch sehr innige Beziehung zu ihren Füßen. Sie sind gern barfuß. Erforschen als Baby die Füße mit allen Sinnen, stecken sie sich in den Mund und ertasten sie. Sie sind ihre große Stütze beim ersten Aufstehen, bei den ersten Schritten.

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Im Pikler-Spielraum wird großer Wert auf Barfüßigkeit gelegt. Damit die Kinder sich selbst gut spüren, sicher fortbewegen und ein gutes Körpergefühl behalten, während sie klettern, krabbeln, spielen.

 

Aber auch wir, als Erwachsene, können wieder mehr zu unseren Füßen und damit zu unserem Körper zurückfinden. Wenn wir wieder öfter barfuß umherlaufen. Wenn wir uns einmal mehr die Schuhe abstreifen.

IMG_4801“Tanzen ist Träumen mit den Füßen.” 

IMG_4835Allen Städtern, die (begründete) Angst vor zuviel Unrat auf den Straßen haben, empfehle ich die Fastbarfußvariante. Sie kommt natürlich nicht an das komplette Nackter-Fuß-Gefühl heran, kann aber dennoch dazu führen, achtsamer zur U-Bahn, ins Büro, zum Termin zu eilen. Und das ist mehr wert, als jeder noch so gut durchdachte Gesundheitsschuh, wie ich finde.

 

 

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