Friday Fives

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Ich hatte zwei weitere Blogartikel geplant diese Woche. Aber die sumpfen noch in den Tiefen meines Notizbuches herum. Ich komm einfach zu nicht allzu viel im Moment und es fällt mir sehr schwer das zu akzeptieren. Da ist viel Frust und viel Wut in mir über all das, was gerade nicht so gut geht. Aber umso wichtiger sind in solchen Zeiten die Momente, für die wir wirklich dankbar sein können. 

Diese Woche gab es da wieder einige:

1 – Freundinnenplausch. Drei Stunden habe ich letzten Sonntag mit einer Freundin getratscht, die ich ein Jahr lang nicht gesehen habe. Das war so unglaublich erholsam und wohltuend. Danach fühlte ich mich aufgeladen und neu. Ganz wunderbar.

2 – Rollenspiele. Die Kinder haben ihre Ferienkrise überwunden. Zumindest können sie nun wieder gut miteinander ins Spiel kommen und Stunden in Rollenspielen vertieft sein. Ob nur mit sich selbst oder mit Nachbarskindern. Ich liebe es hin und wieder ihrem Spiel und ihren Dialogen zu lauschen und sie so phantasievoll zu sehen.

3 – Journalling. Derzeit mache ich den Online Kurs “Write to flourish” von Tammy Strobel und komme so in eine tägliche Schreibpraxis. Einfach nur schreiben, mit Hand, den Geist befreien von unnötigem Müll und Klarheit in die Gedanken bringen. Das tut so gut und ist so hilfreich.

4 – Meditation. Und weil mir derzeit so viele Nerven fehlen habe ich wieder begonnen täglich zu meditieren. Dazu lese ich Pema Chödröns “Meditieren – Freundschaft schließen mit sich selbst” und kann so jeden Abend, wenn die Kinder im Bett sind, ein bisschen zur Ruhe kommen und mit mir und an mir arbeiten. Da ist viel los grad innerlich und Pema Chödrön hat eine wunderbare Art zu sagen, wie man damit umgehen kann.

5 – Ausgang. Gestern war ich das erste Mal wieder abends weg, seitdem Miniklein auf der Welt ist. Das tat gut. Es ist immer so ungewohnt das abendliche Leben und Treiben der Stadt zu sehen. Ich fühle mich da oft wie ein Alien, wie eine Fremde in dieser Stadt, weil ich das Gefühl hab so fern ab von diesem Leben zu sein und so mittendrin im Elternsein. Es tut so gut mal rauszukommen.

Gelesen : Biotologe Yann

Wir haben unlängst das Buch “Biotologe Yann verfolgt den Bumerang”, das elfte Buch der Serie “Biotologe Yann reist um die Welt” gelesen. Das abenteuerhafte Reisen macht Yann nicht nur im Buch, sondern tatsächlich. Seine Eltern sind Klimawissenschaftler und leben hier und dort, doch nie am selben Ort… 

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Yann ist fünf und erkundet die Welt auf seine Art – kindlich neugierig. Sein großer Bruder ist mit der Kamera immer dabei und dokumentiert Yanns Abenteuer. So entstand die Idee zu den Büchern.

In unserem Buch findet Yann einen Bumerang, den er dann plötzlich wieder verliert. Wie das mit Bumerangs so der Fall ist. Selten tun sie, wofür sie bekannt sind – zurückkommen. Also begibt sich Yann auf die Suche und begegnet allerlei Tieren.

Die Geschichte wird zum Ende hin sehr spannend und sonderbar, was mir sehr gefallen hat. So wird in die wirklichen Abenteuer noch eine Portion Phantasie gesteckt. Gleichzeitig erfährt man einiges über Australien und die Flora und Fauna dort.

Hier und dort könnten ein paar weniger Fotos auf einer Seite sein, es wirkt zum Teil etwas überladen. Aber ansonsten hat uns das Buch sehr gut gefallen und es wäre interessant zu sehen, was Yann sonst noch für Abenteuer erlebt. Und natürlich bekommt man enorme Reiselust…

Titel: Biotologe Yann verfolgt den Bumerang
Autorin: Agnes Gramming-Steinland
Verlag: Tlele Books

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Friday Fives

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Eine weitere Ferienwoche ist geschafft. Ich kann nicht behaupten dass sie schön war oder angenehm. Aber sie ist geschafft, und irgendwie ist das grad alles, was zählt. Zwei Wochen liegen noch vor mir, doch bevor ich mich ins Wochenende stürze, will ich doch versuchen aus der letzten Woche noch das Schöne hervorzuholen.

Wofür ich dankbar war:

1 – Waldspaziergang. Wir waren das verlängerte letzte Wochenende in Kärnten und endlich mal ein wenig im Wald spazieren. In Wien ist der zwar gar nicht sooo weit weg, aber irgendwie schaffen wir es dennoch zu selten. Dabei liebe ich den Wald so sehr, er tut so gut und ist auch für die Kinder so erholsam und spannend.

2 – Zwiegespräch. Es ist zwar im Moment gar nicht so leicht Zeit dafür zu finden, aber wir schaffen es doch irgendwie und dann tut es wieder enorm gut einmal zu überlegen: “Was beschäftigt mich gerade?” und in Ruhe darüber reden zu können und gleichzeitig vom anderen zu erfahren, wie es ihm geht und was ihn beschäftigt. Und auch wenn wir uns dann wie kürzlich beide sagen, wie genervt wir von den Ferien und der wenigen Wir-Zeit sind, so tut es gut zu wissen, dass wir beide das auf dem Radar haben.

3 – Sommerloch. Derzeit komme ich einfach zu nichts, auch der Blog schläft tief und fest. Aber auch wenn ich etwas tue und poste, so merke ich, dass allgemeine Urlaubsleere herrscht. Das Sommerloch, dass ich sonst nicht so mag, weil es so eine Leere bringt, tut mir derzeit gut, weil es mir ein wenig “Selbststress” nimmt.

4 – Jademonds Newsletter. Die Liebe  Jademond verschickt seit einiger Zeit monatlich um die Vollmondzeit herum einen Newsletter, den ich sehr sehr gern lese. Er sieht nicht nur schön aus, sondern er ist auch sehr schön geschrieben und voller wunderbarer Inputs. Da finden sich immer spannende Links und Gedanken. Ich kann Euch diese wundervolle Monatspost in Eurem Posteingang nur sehr empfehlen.

5 – treue Seelen. Und letztendlich möchte ich einmal sagen wie dankbar ich den treuen Seelen bin, die hier wöchentlich die Friday Fives bereichern und auch auf ihrem Blog darüber schreiben. Denen das Dankbarkeitsritual so gut tut, wie es auch gedacht war. Danke Isabella, Micha, soeurdefeo, Einbundwurzeln und creawolle und all den anderen da draußen, die hin und wieder oder auch ohne Blog aber gedanklich mitmachen.