IMG_2779Angekommen in Kälte, Regen und Nebel, ist es mal wieder Zeit für die dankbaren Momente der Woche. 

1 – meine kleine heile Welt. Am Montag las ich von einem tragischen Unglück einer Familie, was mir mal wieder gezeigt hat, wie unwichtig so vieles ist und wie dankbar wir für jeden gemeinsamen Moment sein sollten. Das bin ich momentan wirklich.

2 – ein paar schöne Tage mit meinem Vater und seiner Frau. Ich sehe meine Familie viel zu selten, das wird mir immer bewusster. Die Entfernung ist einfach groß und schwer vereinbar mit Familie. Umso mehr genieße ich die gemeinsamen Tage dann, wenn wir uns mal sehen.

3 – die Entscheidung zum Studium. Es hat nun richtig begonnen und ich lese noch immer sehr begeistert in meinen Skripten. Auch wenn vieles noch trockener Stoff ist, wie so oft am Anfang, bin ich motiviert und freue mich auf alles, was kommt. Denn die Hinweise auf das, was in welchem späteren Modul vertieft wird, lassen mich oft hell aufleuchten. Es ist so ein spannendes Fach und ich glaube, dass es wirklich die richtige Entscheidung war.

4 – große Kleinsche Betten. Wir haben ja unsere Kinder immer recht schnell in normalgroße (90x200cm) Betten “verfrachtet” und den Vorteil dessen spüre ich jetzt grad wieder. Denn Frau Klein zahnt und schläft schlecht, sie braucht mich nachts viel und ich kann so einfach neben ihr liegen und für sie da sein. (Und alle, die jetzt mit dem Familienbett daherkommen, denen kann ich sagen, dass das nicht unseres ist. Ich diskutiere nicht, warum nicht, ich rechtfertige das nicht. Die Entscheidungen so sind für uns alle 4 sehr stimmig und zufriedenstellend. Und darum geht es.)

5 – Sensorische Integration. Ich war heute mit Herrn Klein nach jahrelangem Überlegen, Abwägen und Abwinken doch zum ersten Termin. Es war eine einfache erste Motorikstunde, bei der er in dem dort vorbereiteten “Spielraum” einfach ausprobieren konnte und dabei unter “Beobachtung” stand. Auch ich habe natürlich genau geschaut, was er tut und wie und dabei schon erste interessante Erkenntnisse gewonnen. Ich denke, dass es nun doch die absolut richtige Entscheidung war und sehe es als einen kleinen Lichtschimmer, dass sich hier oder da etwas bewegen und damit ändern kann. Ich bin hoffnungsvoll und sehr sehr froh und dankbar. Auch Herrn Klein hat diese Stunde sehr viel Freude bereitet, er hat sich unglaublich wohl gefühlt und will morgen gleich wieder hingehen. Auch dafür bin ich sehr dankbar. Und natürlich werde ich hier auf dem Blog davon berichten.

So, und nun freue ich mich auf den heutigen Schreibworkshop. Mein Justformemoment dieser Woche.

Und Ihr? Wie war Eure Woche? Der große Herbsteinbruch? Wofür seid Ihr diese Woche dankbar?

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.