IMG_4560Der Februar hat es in sich und so bin ich froh, dass er morgen sein Ende nimmt. Denn das hier, das darf auch endlich ein Ende haben. Herr Klein liegt nach einem Kindergartentag mit Fieber um, hat die Nacht seinen Magen restlos entleert. Der Liepste schnupft und schnieft herum. Nun habe ich alle mit Gemüsesuppe abgefüllt in die Betten verfrachtet und genieße einen Moment Ruhe. Und rufe mir die dennoch dankbaren Momente der Woche ins Gedächtnis.

1 – mal was Lustiges Fabulieren. Beim Schreibabend habe ich es endlich mal wieder geschafft etwas locker und lustig dahinzuschreiben. So oft ist es ernst, düster, traurig oder melancholisch. Weil mir das meist besser aus den Fingern fließt. Aber dieses Mal kam mir etwas anderes in den Sinn. Es hat so Freude gemacht mal humorvoll und zackig dahinzuschreiben. Und beim Vorlesen hatten wir dann alle unseren Spaß. Das tat unglaublich gut.

2 – hölzerne Hochzeit. Das haben wir gefeiert. Auch wenn wir dafür letzte Woche mal wieder die Eheurkunde herauskramen mussten, weil wir uns wieder einmal nicht einig waren, an welchem Tag wir geheiratet haben. Das Datum irrt uns immer wieder. Ich weiß jetzt, warum manche Paare sich das in den Ring gravieren lassen. Ich bin jedenfalls dankbar für diese fünf Jahre. Und auch für alle, die wir auch unverheiratet schon zusammen waren. Wir haben viel erlebt und viel gemeinsam geschafft. Wir sind von zwei Individuen zu einer wundervollen Familie gewachsen und schaffen es dennoch, uns nicht aus den Augen zu verlieren. Dafür und für so vieles mehr bin ich unendlich dankbar.

3 – ein gutes Elterngespräch. Am Montag hatte ich mit Herrn Kleins Pädagogin das halbjährliche Gespräch. Zum einen finde ich die ja immer sehr spannend, weil ich ein bisschen erfahre, was er im Kindergarten so treibt und wie es ihm dort so geht. Zum anderen hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass sie für ihn eine wirklich tolle Pädagogin ist, weil sie ihn so gut im Blick hat und so gut einschätzen kann. Das und ein paar andere Dinge, die sie mir erzählt hat, sind nun auch der Grund für die Entscheidung gegen einen Kindergartenwechsel in den von Frau Klein. Das hatten wir logistisch kurz angedacht, aber jetzt ist mir klar, dass das für ihn absolut unmöglich wäre. Und es fühlt sich gut so an.

4 – entspanntes Sein mit zwei Kindern. Am Mittwoch waren wir zur Nachuntersuchung im Krankenhaus und mussten in einer überfüllten Ambulanz eine Weile warten. Ich bin dann immer wieder überrascht und froh, wie gut wir das mittlerweile zu dritt schaffen. Wie gut die beiden da miteinander auskommen, auch wenn sie sich daheim oft am liebsten die Haare ausreißen. Wie ich mich auf sie verlassen kann, wenn ich mal aufs WC muss und sie mitsamt Buggy bitte draußen zu warten. Wie geduldig sie selbst sind in solchen Momenten und unterwegs überhaupt. Immerhin war das ja anfangs alles so eine Herausforderung und Aufregung. Aber jetzt fühle ich mich ganz wohl und entspannt mit den beiden unterwegs. Und ich freue mich auch auf die Reise nach Deutschland mit ihnen allein in zwei Wochen. Wir machen das schon.

5 – die Ruhe jetzt gerade. Alle drei schlafen. Die Wäsche steht draußen in der Sonne. Ich habe eine Tasse Tee. Es geht mir gut. Ich freue mich aufs Wochenende.

Euch allen auch ein schönes.

Flattr this!

2 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.