Januarstille

Der erste Montag im neuen Jahr. Die Stille der Rauhnächte verschwindet allmählichund schickt uns in den Alltag zurück. Zu schnell lassen wir uns oft davon treiben und stürzen uns hochmotiviert auf unsere Terminkalender. Kein Wunder, dass wir Mitte des Monats oft keinen Atem mehr haben und vor lauter Schreck die ersten guten Vorsätze fallen lassen.

fullsizerender-2Ich habe heuer keine wirklichen Vorsätze. Ich will mich so wie immer mit mir selbst auseinandersetzen. Das Jahr wird anders und neu. Es wird kein Baby dazukommen, sondern mein Baby wird größer und gibt mir damit wieder mehr Freiräume zurück. Dafür werden sich andere Herausforderungen vor mich stellen. Ich möchte ihnen vorsichtig und zaghaft, aber auch kraftvoll begegnen. Das bedeutet: Ruhe bewahren, Geduld üben, mit mir selbst achtsam sein.

Gleichzeitig habe ich während meiner Reflexion des vergangenen Jahres gespürt und erkannt, wie anstrengend 2016 war. Körperlich. Seelisch. Ich bin müde und ausgebrannt und ein wesentlicher Grund liegt hier darin, dass ich vieles unterschätzt und mich überfordert habe.

Deshalb steht der Januar unter dem Motto: Stille

Ich will es ruhig angehen und langsam und bedacht überlegen, was ich tue und wann. Der Liepste ist nun für 4 Monate in Karenz. Da gehen in mir gleich alle Knöpfe los und die „Want-to-do-List“ wächst schnell. Damit das nicht zu einem riesigen Chaos in Kopf und Leben wird, will ich mich in Ruhe sammeln und die vier Monate vor allem dafür nutzen, das restliche Jahr gut vorzubereiten und mir meine Zeit einzuteilen. Denn der Sommer wird wieder lang dank der Sommerferien in Österreich, das muss ich bedenken. Und ein Herbst ist grundsätzlich zu kurz. Gute Planung ist also alles.

Dafür möchte ich wach und achtsam sein, das bedarf vieler ruhiger Minuten. Stille. Innen und außen. Atmen. Meditieren. Yoga. Schreiben. Kreativsein. Alles, was mir gut tut. Und leise ist.

Derzeit sind wir noch auf dem Land bei den Schwiegereltern. Diese wirkliche Stille, die man in der Stadt nie hat, ist geradezu wundervoll und atemberaubend schön. Ich möchte sie ein Stück in mir tragen.

Wie begeht Ihr das Neue Jahr? Seid Ihr gut angekommen? Habt Ihr Ziele, Pläne, Wünsche?

Seid gut zu Euch, achtsam und liebevoll.

Mehr Monatsmottos findet Ihr bei Sonja vom wertvoll-Blog.

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Comments

  1. Liebe Nadine,
    ich wünsche dir, dass du die Zeit auf dem Land voll auskosten kannst! Und auch die Zeit, in der dein Mann zu hause ist, gut für dich und für euch nutzen kannst!
    Einen wunderschönen Januar dir!
    Liebe Grüße,
    Sonja

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