Eine lange Woche liegt hinter uns. Gefühlt war sie 100km lang und anstrengend. Den Kindern ist “uuuurfad” und ich sehne mich nach etwas Zeit und Ruhe für die Arbeiten, die ich vermisse und die mir in den Fingern kribbeln. Und so kommen wir grad irgendwie nicht so recht zusammen. Aber dann gibt es sie eben doch, die schönen Momente, für die ich dann unendlich dankbar bin…

1 – Erkenntnisse. Als Blogger ist es schwierig mit gewissen Themen, weil diese sich im Netz schnell verselbständigen. Ich habe diese Woche einmal mehr erkannt, dass so manche (viele) Diskussionen keinen Sinn machen und Nerven kosten, weil jede(r) nur von sich selbst ausgeht und das Gesamtbild nicht anschaut (ich will mich da gar nicht ausnehmen). Ich bin nur froh, dass ich so einige andere Artikel nicht geteilt habe, da hätte ich vermutlich zeitlich ne zweite Parallelwoche gebraucht. Ich werde einfach weniger teilen und mir so meine innere Ruhe bewahren.

2 – ein neues Kind. Herr Klein hat sich enorm verändert in den letzten Wochen und Monaten. Er ist sowohl körperlich als auch innerlich enorm gewachsen. Und er kämpft. Als er gestern unbedingt auf einen Betonkegel klettern wollte, hat er viel geflucht und geschimpft, wollte, dass ich ihm helfe. Aber wo wäre da der Erfolg? Also probierte er weiter und als er es geschafft hatte… Es macht mich glücklich, dass er nicht mehr alles fallen lässt wie früher “Ich kann das nicht buhu!” Gleichzeitig ist er noch so klein und anhänglich, vor allem mit dem unbekannten Ungeheuer Schule am Horizont…

3 – Minimalismus. Mit dem Liepsten habe ich letzte Woche den Minimalismus Film geschaut und wir haben ihn auch im Haus gleich gezeigt, weil er trotz seiner amerikanischen Art sehr inspirierend ist. Ich bin froh, dass ich den Liepsten so ein bisschen mit an Board habe und nicht, weil ich ihn überredet oder überzeugt habe, sondern weil er selbst die Vorzüge darin erkennt.

4 – einfache Welten. Wir haben gerade das Kleinsche Schlafzimmer renoviert und die Kinder, also vor allem Herr Klein hat sich eine Unterwasserwelt gewünscht. Und ich bin dankbar, dass ihn das noch so begeistert und fasziniert, dass er noch ein Stück entfernt ist von Star Wars und allem, was da kommen möge…

5 – ein Spielhaus. Gerade spielen die Kinder draußen im Gang und in den Nachbarwohnungen verstreut und verknotet mit den anderen Kids hier im Haus. Das ist so wunderbar und erleichtert den Ferienalltag (und auch den sonstigen Alltag) ungemein.

 

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