Friday Fives

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Heute fällt es mir sehr schwer Momente zu finden, für die ich diese Woche dankbar bin. Denn Frau Klein ist heute morgen verschnupft, verhustet und ein wenig warm aufgewacht und hat uns somit unseren lang ersehnten Opernbesuch gestrichen. Die Tickets sind nun verkauft und wir werden daheim bleiben. Wie jeden Freitag auch. 

Aber gerade in solchen Momenten ist es ja wiederum wichtig, sich die schönen, die kleinen und die besonderen Momente vor Augen zu führen. Also werde ich einmal in meinem Kopf bohren und mich erinnern.

1 – Zeit für Kreatives. Ich freue mich, wieder mehr Zeit für ein wenig Gestalterisches zu haben. Ich mache ja bei dem Kreativkurs Life Book 2015 mit und freue mich über die vielen spannenden Inputs. Und über die Ergebnisse, die mich doch sehr überraschen. Denn oft beginnt die Woche mit einem neuen Kurs und ich denke mir: Sowas kann ich niemals fabrizieren. Und am Ende bin ich doch eines besseren belehrt…

2 – ein interessiert offenes Kind. Frau Klein hat ja mit der Eingewöhnung in der Kleinkindgruppe begonnen und ich bin erfreut und dankbar über ihr Interesse, ihre Begeisterung und die kleinen, aber für sie sehr wichtigen Schritte, die sie ganz für sich, ganz in ihrem Tempo wagt. Es macht mir große Freude sie dabei einfach zu beobachten.

3 – einen sonnigen Spaziergang. Diese Woche waren wir armen grauen WienerInnen mit viel Sonne gesegnet und ich habe das zum Anlass genommen, meine eher “schlechten Schrittzahlen” aufzubessern. Ich habe nämlich unlängst bei Einfach bewusst gelesen, dass wir im Schnitt so um die 10.000 Schritte gehen sollten, um uns einigermaßen ausreichend zu bewegen. Somit habe ich begonnen diese zu zählen, was mit einem smartphone in der Tasche recht einfach ist. Das war erschreckend, obwohl ich wirklich nicht gehfaul bin, schaffe ich an Durchschnittstagen nur ca 3-4000 Schritte. Es braucht schon einen Extraspaziergang, Extrawege, damit ich darüber komme. Das war diese Woche in der Sonne im Prater sehr gut möglich. Und herrlich wohltuend und auftankend.

4 – erfolgreiche Zusammenlegung. Ich hab ja immer vorgehabt die Kinder einmal zusammen in ein Zimmer zum Schlafen zu legen. Weil ich das für Geschwister einfach so schön halte, weil es sie näher zusammenbringt und solange die Bedürfnisse wie Schule, Lernen, Freunde etc. nicht zu weit auseinanderdriften, möchte ich ihnen das ermöglichen. Diese Woche sind wir das angegangen und es ging sehr problemlos. Bis Frau Klein letzte Nacht begann unaufhörlich zu husten und damit ständig ihren Bruder weckte. Die Downseiten, aber dennoch freue ich mich über das geglückte Vorhaben.

5 – spontane Menschen. Die heute statt uns in die Oper gehen. Seitdem wir Kinder haben sind wir ja in der Hinsicht nicht sehr spontan und ich vergesse, dass andere diese Möglichkeiten einfach noch haben.

Naja, ist ja doch einiges zusammengekommen. Und ich bin dankbar für die vielen dankbaren Momente.

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Comments

  1. Oh nein, das wäre heute gewesen?! Ach das tut mir leid, Ihr hattet Euch so gefreut. Aber so ist es wohl meistens. Macht Euch trotzdem einen besonders schönen Abend!!!! Und Gute Besserung!
    Ich finde die Idee toll mit dem gemeinsamen Kinderzimmer. Mein Löwenjunge z.B. lässt aber nur selten den kleinen Bruder in sein Zimmer. Er selbst schläft aber dafür gerne bei ihm auf der Matratze vor dem Bett…
    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Tanja

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