Friday Fives

IMG_1105Mitten im Urlaubspackstress will ich meine Friday Fives nicht vergessen. Das war zwar eine sehr anstrengende und herausfordernde Woche, aber es gab doch einiges, wofür ich dankbar war.

1 – viel Schlaf. Die Kinder sind im Urlaubsmodus angekommen. Sie gehen etwas später ins Bett als sonst und schlafen dafür morgens auch entsprechend länger. Es fühlt sich so viel besser an, wenn der Wecker irgendwas nach 6 als vor 6 anzeigt, meistens sogar was mit 7 vorn. Naja, die Zeitverschiebung nach Amerika morgen wird das alles wieder zerhauen, aber momentan freu ich mich einfach.

2 – viel Regen. Da Herr Klein ja einen entzündeten Fuß hat und mir jeder Doktor zwar sagt, dass er den ruhig halten soll, aber leider nicht, wie ich das einem 4-jährigen erklären soll, war ich froh, dass es diese Woche viel geregnet hat. So war das Daheimseinmüssen nicht ganz so trist.

3 – Kleinsche Zärtlichkeit. Herr Klein mag ja ein ziemlicher Wirbelwind sein manchmal, vor allem in der köperlichen Begegnung mit anderen habe ich manchmal das Gefühl, dass er nicht merkt, was wann weh tut, aber diese Woche habe ich erlebt, wie vorsichtig und sanft er sein kann. Er hat Doktor gespielt und ich musste jegliche Untersuchungen und Verbände über mich ergehen lassen. Er war dabei so unsagbar sanft und vorsichtig, dass mich das sehr überrascht hat. Und ich bin froh und dankbar, dass er so auch sein kann. Ganz von sich aus.

4 – wohltuende Menschen. Gestern hatte ich wieder Besuch von einer Freundin, die mir einfach durch ihre Art und ihr Wesen so unglaublich gut tut. Sie ist mir in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und die Gespräche mit ihr sind immer sehr bereichernd und erhellend, obwohl sie dabei nicht besonders hochtrabend oder außergewöhnlich sind. Ich bin immer sehr dankbar für solche Begegnungen, die mir zeigen, dass ich kein Alien bin auf dieser Welt.

5 – die Entscheidung zum Studium. Im Herbst beginne ich ein Psychologiestudium. Ich möchte mich einfach in dieser Richtung etwas weiter bilden, möchte etwas über die Pädagogik hinausgehen. In meinen Beratungen stoße ich natürlich immer wieder an die Grenze, an der meine Unterstützung ihr Ende findet und ich mich frage, wann ich jemanden weitervermitteln soll an professionellere Gefilde. Ich wünsche mir das mit Hilfe des Studiums zum einen besser einschätzen zu können und zum anderen natürlich irgendwann auch nicht mehr zu müssen, weil ich dann selbst diese Profession ausüben kann. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Es war absolut die richtige Entscheidung und ich bin schon sehr gespannt.

Aber jetzt erstmal Urlaub. Amerika wartet. Die Begegnung mit Janet Lansbury in New York wartet. Eine aufregende Zeit. Hier wird es derweil etwas ruhiger sein. Aber Ihr dürft gern hin und wieder vorbeischauen oder ein bisschen im Archiv stöbern. Da hat sich ja im Laufe der Jahre einiges angesammelt.

Hier gibts noch die Friday Fives von MichaTafjora und Petra. Viel Spaß beim Lesen!

Auf bald, Alles Liebe!
Nadine

 

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Comments

  1. Liebe Nadine,
    ich finde das eine großartige und auch mutige Idee mit dem Studium. Ich denke, das passt sehr gut zu dem was Du tust, fühlst, schreibst, bist. Bin gespannt drauf.
    Jetzt erst mal einen ganz wunderbaren Urlaub für Euch. Genießt es und bis bald!
    Tanja

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