Friday Fives

IMG_6133Eine Woche ist vergangen und kein einziger Post ist hier geschrieben worden seit den letzten Friday Fives. Das zeigt ganz gut, wie die Woche so war. Voll und kurz. Mit zu wenig Zeit für mich. Aber in einem schönen Artikel über Achtsamkeit im Urlaub mit Kindern, habe ich diese Worte zum Thema Dankbarkeit gelesen:

Die Haltung der Dankbarkeit ist eine – meiner Einschätzung nach – wichtigsten Grundhaltungen in achtsamem Leben. Urlaubstage bieten viel Grund zur Dankbarkeit. Am Abend mit den Kindern, dem geliebten Menschen oder für sich zu überlegen Was hat mich heute mit Dankbarkeit erfüllt? Was war sooo schön?

Also schaue ich mal nach, was ich in dieser vollen Woche an dankbaren Momenten finden kann:

1 – sprachlose Kommunikation. Wir hatten diese Woche mal wieder Radler über warmshowers zu Gast bei uns. Dafür sind wir alle etwas zusammengerückt. Die Familie aus Frankreich mit zwei Kindern sprach nur sehr wenig deutsch. Dennoch haben sich die Kinder nach kurzer Kennlernzeit so gut verstanden, dass sie kichernd und lachend durch die Wohnung liefen, miteinander spielten und Spaß hatten. Es war wunderbar zu sehen, wie sie komplett ohne Worte, ohne sich zu verstehen doch verstanden haben.

2 – Schlafen im Freien. Es war so heiß, dass es im Stadtgebiet auch nachts nicht großartig abkühlte. Also haben der Liepste und ich unser Sofa, das nur aus zwei Reismatten mit Futonmatten besteht, auf den Balkon getragen und die Nächte dort verbracht. Das war erfrischend und urgemütlich.

3 – Erkenntnisse. Ich schreibe momentan die Texte für den Online Kurs „Paar sein und bleiben“ zusammen, der ab 27.7.2015 hier zu buchen ist. Es ist toll zu sehen, welche Erkenntnisse ich beim Schreiben für mich und den Liepsten gewinne und welche ich in unserer Beziehung als wertvoll sehe und in den Kurs einbeziehen kann. Ein Erkenntniswechselspiel sozusagen, für das ich sehr dankbar bin. Und ich bin schon sehr gespannt, wie dieser Kurs angenommen wird.

4 – in Kontakt sein. Herr Klein und ich haben momentan eine recht innige Beziehung zueinander. Das war ja nicht immer so, vor allem wenn ich mit dem Kopf viel abwesend bin, spüre ich, wie er sich entfremdet. Ich bin so dankbar, dass wir uns gerade wieder so nahe sind.

5 – Poolparties. Dass ich die Hitze nicht mag ist hinlänglich bekannt. In der Stadt finde ich besonders schlimm, dass man zu jeder Bademöglichkeit irgendwie eben doch durch die Hitze hindurch muss. Mit Sack und Pack und Kind und Kegel. Um dann dort nur auf nackte Massen zu stoßen, klebrige sonnencremverschmierte Brühe, die mal Donauwasser war. Ich meide das sehr. Umso dankbarer war ich für die spontanen Poolparties am Dach, denn dort haben wir ab nachmittags Schatten. Die kleinen Planschbecken beglücken die Kinder und wir Erwachsenen können in Liegestühlen durchhalten, bis es Abends wird. Für mich ist das wirklich die beste Lösung bei diesem Hitzewetter.

Tja, und nun haben wir ja schon wieder angenehme Mittzwanzigertemperaturen. Ich bin etwas verkühlt und trinke Tee und freue mich auf das Wochenende.

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