Endlich mal wieder eine ganz normale Woche. Eine aufregende, denn wir waren in der Schule. Herr Klein wird im Herbst ein Schulkind und irgendwie ist das alles sehr spannend. 

Dafür war ich diese Woche dankbar:

1 – Schreiben. Ich habe am Wochenende bei einem Speed Writing Kurs mitgemacht und recht schnell zwei kurze Kurzgeschichten geschrieben, dabei auch gutes Feedback erhalten und noch mehr Motivation wieder mehr zu schreiben. Es ist einfach meine absolute Leidenschaft und ich muss muss muss mehr schreiben. Punkt. Jede geschriebene Minute ist eine, für die ich dankbarer am dankbarsten bin.

2 – Schulbesuch. Der war aufregend. Der war schwer, denn Herr Klein sollte 2 Stunden in der Klasse bleiben. Allein, ohne mich. Am Ende war er drei Stunden dort und selig. Mir hat es Vertrauen gegeben, dass der Schulstart gut gehen wird. Ich habe die Lehrerinnen kennengelernt und spüre eine innere Gelassenheit, weil nicht ich, sondern er mit ihnen auskommen muss. Und ich glaube, dass er das gut kann. Rundum war es ein aufregender Auftakt für dieses neue Abenteuer, das da kommt und ich bin dankbar, dass es diesen Tag gab als vorzeitigen Startschuss. Jetzt noch 6 Wochen Kindergarten, 6 Wochen Ferien und ab geht es!

3 – Leichtigkeit nach Loslassen. Das Abschiedsritual von der Idee von weiteren Kindern mit dem Liepsten habe ich sehr genossen. Zu sehen, wofür wir dankbar sind, worauf wir uns nun freuen, dieses gemeinsame bewusste Loslassen. Es hat gut getan und ich bin dankbar, dass wir das nun alles so gemacht haben.

4 – Zeitumverteilung. Mittags gehe ich gern zum Mittagstisch hier im Haus. Da treffe ich Nachbarn, da gibts gutes Essen. Aber da habe ich auch wenig Zeit und Aufmerksamkeit für Frau Klein. Also habe ich beschlossen die Woche zu teilen und ein paar Tage auf den Mittagstisch zu verzichten, um mehr Zeit mit Frau Klein zu haben und an anderen Tagen mein Bedürfnis nach sozialen Kontakten und gutem Essen zu befriedigen. Das tut mir sehr gut, ich genieße die Zeit mit Frau Klein sehr und bin dankbar für so kleine Möglichkeiten und Hintertürchen im Alltag.

5 – Fahrradfreiheit. Wir waren endlich wieder Radfahren. Alle fünf. Mit Miniklein im Anhänger. Muss ich noch mehr sagen? Wir waren selig. Ich war selig. Miniklein fands spannend. Und überhaupt. Was bin ich dankbar für so kleine Freiheiten, die zurückkehren.

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4 Antworten

  1. Ich habe deine Kurzgeschichte “Tote Fische” gelesen und bin begeistert. Ich finde du schreibst sehr fesselnd, spannend und einfühlsam. Zusätzlich hatte ich das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, richtig mit den Figuren mitzuleben. Wenn du mal einen Roman schreibst – ich kaufe ihn :)

    Welche ist denn die zweite Geschichte?

    Übrigens, mein Großer beginnt auch im Herbst in der Schule. Wir hatten den Nachmittag in der Schule, nur mit den Lehrern auch schon und ich glaube ich war nervöser als mein Sohn. Er hat das sehr souverän gemeistert. Wirklich toll, was unsere Kids alles schaffen, wie sie sich entwickeln und wie sie uns immer wieder aufs neue positiv überraschen.

    GLG, Isabella

    1. Danke, liebe Isabella. Die zweite Geschichte war gleich darunter “Der Fremde”. Einen Roman habe ich (noch) nicht geschrieben, obwohl es mich reizen würde und Ideen zahlreich da sind. Aber die Zeit, die Zeit… derweil gibts “nur” meine Geschichtensammlung zu kaufen, vielleicht gefällt Dir die ja ?
      Jaja, die Schule, ich bin da auch wesentlich gespannter und aufgeregter als Herr Klein. Aber ja, sie machen das schon super so ganz auf ihre Art.

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