12von12 im Oktober20

Lange keinen 12er mehr hier dokumentiert. Und weil der 12er auf einen schnöden Montag fällt, wollen wir doch mal sehen, ob wir die Schnödilität nicht hier fotografisch erzählt bekommen.

Außerdem wollte ich doch schon immer mal ein Brotdosenfoto rauswerfen, nachdem ja scheinbar jede “gute Mutter” (Achtung, Ironie!!) ihre Brotdosen irgendwann im Laufe ihres Mutterdaseins auf Instagram postet. Sehr unspektakulär die hiesigen, aber genau das, was die Kinder mögen und sie kommen tatsächlich meist leer zurück. Der große Le braucht dann bald mal eine doppelte, der futtert halt auch schon wie ein Großer.

Für ein weiteres Morgenfoto reicht es heute nicht. Irgendwie kommen wir aus dem Tun-Modus nicht heraus. Dabei stehe ich extra immer kurz nach 6 auf, damit der Morgen entspannt verläuft und ich genug Zeit für meinen heiligen Kaffee habe. Heute bleibt die Hälfte davon stehen. Naja, dennoch schaffen wir es alle pünktlich außer Haus.

Außerdem ist Montag Bürotag. Da ich mir das Büro mit zwei weiteren Personen teile, wir coronabedingt aber nur allein dort sein können in der kleinen Schuhschachtel, habe ich Montag und Mittwoch Bürotage gewonnen.

Es ist noch immer ein sehr fremder Ort, weil ich seit meinem Arbeitseinstieg im April nur sehr selten dort war und wenn, dann auch fast nie jemanden treffe. Keine Besprechungen, kein Büroplausch. Das fehlt mir. So läuft alles via Email. Aber es tut der Arbeitsmotivation zumindest gut, mal an einem echten Schreibtisch und nicht immer nur dem Küchentisch zu sitzen.

Mittag gehts dann wieder heim. Erst einkaufen und dann wird Kuchen gebacken, weil der große Le morgen Herztag hat. Vor 10 Jahren am 13. Oktober wurde er am Herzen operiert. Wir haben diesen Tag jedes Jahr mit einem Herzkuchen gefeiert. Das soll auch dieses Jahr so sein und weil er so spät ins Bett geht, muss ich den Kuchen mittags backen, damit er das nicht mitbekommt. Ich bin ja so eine Heimlichtuerin.

Dann aber zackig los, die Kinder wollen abgeholt werden. Bei so Wetter wie diesem bin ich dankbar für unser Lastenrad. Schnell raus und schnell wieder rein.

Denn daheim wartet die Wäsche. Im Waschsalon herrscht Chaos, weil sich eine Nachbarin in Tag und Uhrzeit am Kalender vertan hat. Macht nix, irgendwann wird die Wäsche gewaschen sein.

Dann widme ich mich mal wieder einer neuen Idee in meinem Kopf. Seit ein paar Tagen sprießt es da wieder fröhlich herum. Das tut gut. Die letzten Monate waren wirklich sehr zäh. Keine Energie für Kreatives, keine Muße. keine Ideen. Ich habe auch meine erste echte Schreibblockade, das ist so ziemlich die Hölle und zum Verzweifeln. Also tut es gut, zumindest die Finger mal wieder für irgendwas zu nutzen.

Und während das Klebrige trocknet, lege ich kurz mal die Füße hoch und ziehe ein paar meditative Bahnen am Webrahmen. Ebenso eines der neuen Projekte. Als wäre mir sonst so fad. Aber zwischen allem, was ich machen MUSS, brauche ich eben auch dringend Dinge, die ich machen WILL. Und zwar mit Leidenschaft. Sowas gehört dazu. Wenn ich dafür keine Zeit finde, werde ich genauso grantig und erschöpft, als wenn ich “nur” den Alltag hier tue und tue und tue.

Der große Le kommt irgendwann auch aus der Schule. Ein kurzes Hallo und eine Staubwolke. Was bleibt ist das alltägliche Stilleben. Bis er 18Uhr zum Essen auftaucht. Oder ich ihn antexten muss, damit er kommt… Große Kinder werden groß. (i love it)

Zum Abendessen gibts heute Pizza. Nach der Kuchenbackaktion hab ich keine Lust auf große Kocherei. Fertiger Pizzateig selbst belegt nach den Wünschen der Nasen. Wobei irgendwer immer irgendwas runterschiebt, egal was ich drauf gebe. Abendessen gibt es übrigens pünktlich um 18Uhr. Das ist manchmal diskussionswürdig, vor allem wenn die Freunde länger spielen dürfen. Aber mir schmeißt es sonst das ganze anschließende Abendprogramm durch die Gegend und ich mag einfach, dass wir gemeinsam essen. Es ist die einzige Zeit des Tages, zu der wir alle gemeinsam am Tisch sitzen. Und da entstehen oft auch die schönsten und lustigsten Gespräche. Oder wie heute die Beichte einer schlechten Note. Naja, so ein Umstieg aufs Gym ist scheinbar erstmal mit viel Veränderung verbunden. Aber das wird schon.

Der kleine Li hat es mit der Gemütlichkeit so wie ich. Er will immer alle Kerzen anzünden. Noch braucht er Hilfe, besser ists. So hab ich wenigstens den überblick welche Kerzen er anzünden will.

Und zum Schluss noch ein Update auf der kreativen Seite. Noch nicht fertig, aber zwei Schritte weiter und es scheint als würde es so werden, wie ich mir das vorgestellt habe. Mehr dazu demnächst.

Jetzt muss ich hopp hopp ein Kind nach dem anderen ins Bett bringen. Dann noch den Kuchen verzieren und ab ins Bett, in der Hoffnung auf besseren Schlaf als letzte Nacht. Denn der Wecker ruft wieder um 6Uhr. Und dann geht der Spaß von vorn los! Inklusive Kuchen juhu.

Mehr 12von12 gibts drüben bei Draußen nur Kännchen.

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