Windpocken und Backpulver

Herr Klein hat letzte Woche die Windpocken mit nach Hause gebracht. Es hat mich nicht weiter umgehauen, im Gegenteil, ich war froh, dass er nun auch endlich dran ist. Denn je älter das Kind, umso unangenehmer ist die Krankheit und ich bin froh, dass er das vor der Schule noch “erledigt” hat.

Am Anfang sah es recht milde aus, doch am dritten Tag sprießen die Pocken unaufhörlich und machten ihm zu schaffen. Er fühlte sich sichtlich unwohl und ich ging in die Apotheke um die Schüttelmixtur zu holen, die der Arzt verschrieben hatte, von der ich aber glaubte, dass ich sie nicht brauchen würde. Mühsam versuchte ich damit so viele Punkte wie möglich zu betupfen. Herr Klein jammerte, ich fluchte. Jetzt fühlte er sich nicht mehr nur unwohl, sondern auch klebrig und verschmiert.

Da bekam ich auf Facebook einen interessanten Hinweis: Ein Backpulver Bad würde helfen. Und weil ja ein krankes Kind mit so einem Hautausschlag doch auch einen eher mühevollen Geruch mit sich trägt, war ich willig, dieses Backpulver Bald auszuprobieren.

Einfacher geht es einfach nicht. Gerade so viel lauwarmes Wasser, wie es braucht um den Oberkörper bis zum Hals im Wasser liegen zu haben. Dazu gibt man 3-4 Teelöffel Backpulver. Das ist in etwa eine Packung. Das Kind sollte nicht zu lange darin baden, maximal 10-20 Minuten. Danach darf das Handtuch nur um den Körper gelegt werden und sanft abgetupft werden. Rubbeln würde die Bläschen zerstören und zur Ausbreitung der Viren führen.

Ich war erstaunt, wie viele der alten Bläschen am nächsten Tag schon ausgetrocknet waren. Und so haben wir das Bad fast täglich wiederholt. Nur als er hohes Fieber hatte, habe ich ihn natürlich nicht gebadet.

Herr Klein hat das Bad sehr genossen. Im Zustand des allgemeinen Unwohlseins und und des Juckreizes war dieses Bad für ihn immer eine Erholung. Ich habe die Schüttelmixtur dann gar nicht mehr aufgebracht, weil es mir unnötig schien und er das dann auch nicht mehr wollte. Heute ist eine Woche geschafft. Herr Klein hat nun nur noch trockene, verkrustete Flecken. Das schlimmste ist also geschafft und wir dürfen nun den Rest einfach absitzen und abwarten, ob Frau Klein bald bepunktet ist. Dafür steht das Backpulver schon auf der Einkaufsliste parat. Immerhin braucht man das ja auch für sonstige viele Zwecke im Haus.

Apropos, das Backpulver Bad ist nicht nur für Windpocken geeignet. Es ist ein generelles Heilmittel bei juckender, irritierter Haut. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen.

Was sind Eure heißen Tips bei Windpocken? Was hat Euren Kindern gut getan?

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Comments

  1. Beate says

    Wir hatten einen Saft gegen Juckreiz. Das große Kind brauchte ihn nicht, das kleine schon. Das war noch ärmer dran: Fieber und mehr blasen.

  2. Claudia says

    “Was hat Euren Kindern gut getan?”

    Meinen Kindern hat unheimlich gut getan, die Windpocken gar nicht erst zu bekommen, deshalb habe ich sie impfen lassen. Das coole daran ist, dass man durch Herdenimmunität Schwächere schützt und Krankheiten ausrotten kann, aber das weißt du sicher. :)

  3. Manuela says

    Danke für deinen Tipp im Post. Leider kommt er für uns zu spät. Wir haben bei beiden Windpocken durch, damals Schüttellotion gekauft. Der grosse hat grad allergisch reagiert, da half nur mit Essigwasser abtupfen, ganz viel Geduld und Liebe😀. Nix Impfung….

  4. Ramona says

    Die Tochter hatte das Glück, daß wir an der frischen Luft sein konnten. Sie hatte also nix weiter dazu, sondern einfach nur draussen in der Natur sein.

    Für den Wolf hatte ich kolloidales Silberwasser und Muttermilch für die am meisten juckenden Bläschen (im Genitalbereich). Beide haben das echt gut überstanden.

  5. demedbook says

    Ein kleiner Anteil gesunder Menschen scheint das Virus zwar in sich zu tragen, hat aber keine Symptome der Infektion. Hepatitis C ist ziemlich unberechenbar. Die Infektion verläuft zunächst in der Regel leicht und häufig symptomlos. Die Leberfunktion kann jedoch über mehrere Monate oder Jahre zeitweise immer wieder abnehmen. Bei ca. 75 Prozent der Betroffenen wird Hepatitis C chronisch. Die chronische Infektion ist in der Regel ebenfalls mild. Bei ca. 20 – 30 Prozent der Betroffenen kann es jedoch zu einer Zirrhose und als Folgeerkrankung zu Leberkrebs kommen. Riskante Verhaltensweisen wie z. B. Spritzentausch zum Konsum von Drogen, aber auch Tätowierungen und Piercings sollten vermieden werden. https://demedbook.com/kann-eine-vegane-ernaehrung-helfen-gewicht-zu-verlieren Bei der systemischen Therapie werden die Medikamente eingenommen oder gespritzt bzw. per Infusion verabreicht. Biologisch hergestellte Wirkstoffe, sogenannte Biologika, können laut Studien bei mittelschwerer und schwerer Schuppenflechte mittlerweile eine Verbesserung von 90 Prozent oder mehr erreichen. Psoriasis-Formen im Überblick. Schuppenflechte hat viele Gesichter – die einzelnen Psoriasis-Formen lassen sich nach Ausprägung, Aussehen und betroffenen Körperstellen unterscheiden. 80 bis 90 Prozent leiden unter der gewöhnlichen Schuppenflechte, die auch Plaque-Psoriasis genannt wird. Die restlichen Psoriasis-Formen treten seltener auf. Eine Sonderform stellt die Psoriasis-Arthritis dar, die die Gelenke befällt.

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