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Als ich gestern das Kinderbuchregal bei des Mannes Onkel&Tante durchschaute, fiel mir dieses Buch in die Hände. Irgendwie kennt es scheinbar jede/r, alle lieben es nur ich hatte keine Ahnung worum es geht. Das konnte so nicht weitergehen.

Also las ich es schnell durch. Die Geschichte vom kleinen bunten Tier, das sich
hin und her und her und hin
dreht, schwimmt, fährt, fliegt, sucht
um herauszufinden wer oder was es ist. Tja. Und niemand kann ihm das sagen.

Bis es am Ende erkennt

“Bin weder Fisch, kein Pony und
Auch kein Nilpferd und kein Hund,
Nicht einmal ein Hundefloh –
Oooh!

Und das kleine bunte Tier,
Das sich nicht mehr helfen kann,
Fängt beinah zu weinen an.
Aber dann…”

Ja und was es dann erkennt, ist nach dem Titel nicht schwer zu schlussfolgern.

Eine nette Geschichte, die Kindern zeigt, dass jede/r doch irgendwo er/sie selbst ist. Ohne Definition sind wir einfach wir. Bin ich ich.

Zu dem Buch gibt es eine Anleitung, wie das kleine Ich-Bin-Ich gemacht wird. Aber das finde ich fast schade. Denn wäre es nicht schöner ohne Anleitung ein kleines buntes Tier mit wehenden Haaren, kurzen Beinen und langen Ohren zu basteln und zu schauen, was unterschiedliches dabei herauskommen kann?

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(Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das, was bei der Bastelanleitung herauskommt, unglaublich hässlich finde?)

Aber die Geschichte mag ich.

Kennt Ihr das Buch? Gefällt es Euch und Euren Kindern?

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2 Antworten

  1. Wir haben das Buch, meiner Tochter (3) gefällt es, sie verlangt es oft, wenn ich auch beim Lesen noch manchmal abkürze. Die Botschaft finde ich wichtig und die rhythmische Form sehr schön. Die kann ich auch schön übertreiben beim Vorlesen, das macht uns Spaß :-)

    Ich habe auch eine kleine Geschichte dazu: Die 16-jährige Tochter unserer Tagesmutter hat mal bei uns babygesittet und musste das Buch vorlesen. Sie kannte es von früher und hat dann zum Abschied vor einem längeren Auslandsaufenthalt für meine Tochter so ein “buntes Tier” gebastelt.

  2. Tolles Buch, meine Kinder lieben es sehr. Oma hat für jeden eine Toer genäht, und sie sehen durchaus unterschiedlich, vor allem aber viel niedlicher als auf der Abbildung aus.

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