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Ferien Friday Fives

Die erste Ferienwoche ist geschafft. Ich denke das ist ein guter Anlass die Friday Fives mal wieder aus dem Keller zu holen. Die Woche war alles. Anstrengend, chaotisch, heiß, grau und träge, lustig und bunt. Wir mussten uns erst einmal einfinden hier alle zu Hause, die Schlafenszeiten sind natürlich verschoben und somit die Freizeit am Abend für mich verkürzt. Vom 12h Tag hier keine Rede, eher ein 16h Tag. Der Liepste musste einen Tag nach Deutschland und ich habe Kraft gesucht. Dennoch gab es auch schöne Momente.

Ausschlafen. Die Kinder schlafen alle länger, keiner muss um 8 irgendwo sein, es ist ruhiger morgens und wir sind lange im Pyjama unterwegs. Das genieße ich sehr.

Zufriedene Spielzeit. Auch wenn Herrn Klein unfassbar fad ist hier weil ausgerechnet in der ersten Ferienwoche alle seine Freunde im Urlaub sind, so gibt es immer wieder Momente, in denen alle irgendwie zufrieden spielen.

Nachbarsfreunde. Sich spontan mit den Kindern zusammenschmeißen, gemeinsam durch die Hitze waten, gemeinsam kochen, das war diese Woche sehr schön.

Kreativsein. Endlich habe ich mich mal den Wortfunken von Jademond gewidmet und etwas zum Thema Stille gestaltet. Und auf meine Monatsaufgabe im Grafikkurs habe ich eine tolle Einschätzung bekommen. Da habe ich gleich Lust mehr zu gestalten.

Viel Kuscheln. Ich habe das Gefühl dass wir alle etwas genießen, dass wir uns rund um die Uhr sehen und haben. Ich genieße es, die Kinder mehr zu erleben, auch wenn ich manchmal zu viel Lärm und Streit erlebe. Und die Kinder kommen oft zu mir und wollen kuscheln, das ist sehr plüschig und fein.

Nun genieße ich die abgekühlte Luft da draußen, die meinen Kopf wieder etwas klarer macht und freue mich auf das Wochenende.
Seid Ihr schon in den Ferien angekommen, oder müsst Ihr noch in der Schule ausharren? 

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Friday Fives – novemberkrank

Diese Woche war weniger Fülle, dafür mehr Leere. Meine ToDos türmten sich auf waghalsigen Bergen während Miniklein krank von der Krippe daheim blieb und mich jammerig wenig arbeiten ließ. Nun bin ich in den letzten Zügen der Vorbereitung meines Workshops morgen und merke, dass mir eine ganze Woche Arbeit fehlt. Ein guter Moment um mal innezuhalten und an das zu denken, wofür ich dankbar war diese Woche.

1 – humorvolle Spielraumeltern. Da gibt es natürlich solche und solche Eltern im Spielraum. Ich freue mich immer über ein bisschen Humor zwischendurch und mag es, wenn wir neben den Beobachtungen auch einfach mal herzlich lachen können. Meine Freitagsgruppe lädt eigentlich immer dazu ein, das macht mir im Vorfeld schon gute Laune.

2 – entspanntes Laternenfest. Gestern wurde das Laternenfest der “Rockgruppe 3” von Frau Klein nachgeholt. Sie haben eine kleine Rockaufführung gebracht und auch sonst war es wenig traditionell sondern entspannt lustig und gemütlich. Miniklein blieb daheim beim Liepsten, Herr Klein wollte unbedingt mit und habe es einfach nur genießen können mit den Großen unterwegs zu sein. Schön war das.

3 – meinen Liepsten. Das schreibe ich zwar immer wieder, aber man kann dafür ja auch immer wieder dankbar sein. Diese Woche hat er mir sehr geholfen mich freizuschaufeln für etwas Arbeitszeit, damit ich nicht ganz so ins Rudern komme. Das war wirklich wertvoll.

4 – Anmeldungen, Ideen und Gedanken. Die ganze Woche über trudelten immer noch Anmeldungen ein, so dass wir morgen eine feine Gruppe werden für den Workshop. Ich habe viele Ideen gewälzt und mir Gedanken gemacht und hoffe alles irgendwie in der angedachten Zeit unterzubringen. Und ich merke, dass ich mich auch schon sehr darauf freue.

5 – Selbständigkeit der Kinder. Herr Klein will immer öfter allein von der Schule heimkommen, was mir den Tag ungemein erleichtert. Ich bin aber immernoch immer wieder verzückt, wenn er da so ganz allein die Stiege hinaufkommt. Mein kleine großer Bub. Und Frau Klein marschiert immer mehr allein durchs Haus, besucht andere Kinder, isst hier und da mit und ist schon recht auf sich gestellt. Miniklein will immer öfter aufs Klo gehen, weil ihm das einfach Spaß macht und wenn er ein Getränk ausschüttet, dann holt er einen Lappen und wischt es weg versucht es wegzuwischen. Das ist sehr süß und erheitert mich sehr. Abends oder nachts wollen alle viel kuscheln, da merke ich, dass die Selbständigkeit schrittweise vorangeht und manchmal auch noch Nach(t)arbeit braucht. Das ist okay und ich genieße es zuweilen.

So und mit dieser großen Portion Dankbarkeit und Glück mache ich mich nun an die restliche Arbeit für morgen. Habt ein feines Wochenende, Ihr Lieben!

 

 

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Friday Fives – düster bergauf

Die zweite Novemberwoche hatte es in sich. Sie begann düster innen und sonnig außen und endete düster außen aber sonnig im Herzen. Der Fokus auf die Fülle zeigt mir täglich, wie voll und bunt mein Leben doch wirklich ist. 

Dankbar bin ich diese Woche für

1 – Zeit. Die Kinder sind nun alle drei bis Mittag/frühen Nachmittag außer Haus. Das gibt mir so unfassbar viel Zeit. Dabei muss ich nun natürlich aufpassen, dass ich nicht versumpere, ich merke, wie wichtig Planung nun wieder ist. Und ich genieße es, in Ruhe an Dingen arbeiten zu können.

2 – Puzzleteilchen. Anfang der Woche war ich noch etwas frustriert, weil die neuen Spielräume sich nicht so recht füllen wollten. Also sagte ich alle Dienstage ab und beschloss mich auf 2018 zu fokussieren. Ich legte die neuen Termine und Zeiten, Altersgruppen und all das fest. Und seitdem trudeln hier Anmeldungen ein und ich habe das Gefühl, dass sich alles etwas ordnet, wie ein großes Puzzle. Das tut gut.

3 – Arbeitsglücksmomente. Wenn ich meinen Workshop vorbereite und in Überlegungen versinke. Wenn ich verspielt den Spielraum herrichte und die kleinen feinen Dinge aufstelle, verspielt zurechtrücke. Es sind die kleinen Momente zwischendurch, in denen ich spüre, dass ich das, was ich tue, liebend gern tue.

4 – Tee und Kerzen. Es ist die Zeit. Dunkel? Na und. Es leuchten Kerzen, es wärmt der Tee. Ich strahle in dieser Zeit einfach von innen und genieße die Gemütlichkeit, die dabei über mich kommt.

5 – Austausch. Mit anderen Menschen über Selbstmitgefühl zu reden, über die Gefühle von Unsicherheit und Selbstzweifeln. Zu merken, dass man nicht allein ist. Dass rationale Überzeugungen da sind, aber oft vom Herz aus nicht abgerufen werden. Dass man damit nicht allein ist. All das tut gut, wärmt von innen und baut auf.

Ich fühle mich sehr erfüllt von der Woche.

Wofür seid Ihr diese Woche dankbar ?

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