Donnerstagsrealitäten :: Sommerfest im Kindergarten (mit simpler Buffetidee)

Der heutige Donnerstag war einer der Sorte, die ich gern überspringen würde. Sommerfest im Kindergarten stand auf dem Programm. Für mich ist so ein Event immer mehrfach anstrengend. Mit drei Kindern sowieso. Und wenn ich meine Kinder ansehe, dann könnten auch sie gut ohne Sommerfest.

Am Vormittag musste ich also einen „Buffetbeitrag“ zaubern. Da bin ich ja zum Glück pragmatisch geworden und suche mir einfachste Ideen aus. Heute habe ich einfache Minipalatschinken gebacken.

Dafür habe ich die doppelte Menge des klassischen Palatschinkenteigs angesetzt. Also:

240g Mehl
1/2l Milch
7-8 Eier
1 Päckchen Backpulver (das kommt in Palatschinken nicht hinein, das habe ich nur für dieses Rezept adaptiert)

Den Teig schütte ich dann aufs Blech. Die Menge heute hat knapp 3 Bleche ergeben. Und auf den Teig streue ich dann Heidelbeeren, Himbeeren oder im Winter Kirschen aus dem Glas.

Im Rohr braucht das Ganze bei 180°C nur 10-15min und ist dann goldbraun. Nach kurzer Abkühlung steche ich mit einem Glas kleine Minipalatschinken aus. Ab in die Box damit und fertig ist der Buffetbeitrag, der handlich und kindertauglich, obendrein noch zuckerfrei ist. Denn die Früchte sorgen für genügend Süße und bei so einem Sommerfest liegt ausreichend Süßes auf dem Buffet.

Mittags gings dann also los. Frau Klein abholen und mit ihr und Miniklein eine Stunde auf dem Spielplatz verbringen, bis Herr Klein Schulschluss hat. Dann mit allen drei Kindern zum Sommerfest. Einmal durchgeschwitzt bevor der Spaß beginnt.

Manche Eltern sitzen da ja entspannt auf einer Picknickdecke und unterhalten sich nett. Andere unterhalten sich endlos mit den Pädagoginnen. Und mir ist einfach oft alles zu viel. Zu viele Menschen, zu viele Kinder und dazu noch Hunger, Durst und Pipi. Noch dazu sollten wir uns als Eltern Wiesenkronen basteln, denn die Kinder tanzten wieder etwas vor, zu dem wir eine Wiese darstellen sollten. Das ist ja immer ganz nett und schön, aber ich fühle mich bei sowas extrem unwohl. Und meine Kinder sind ja immer die, die dann wenns los geht am Rand erstarren und sich nicht bewegen. Das Gefühl des „anders seins“ ist in dem Moment immer ganz groß und ich möchte uns alle in eine Seifenblase stecken und davonplatzen.

Aber nun gut, es ist geschafft. Wir sind daheim und alle Kinder erschöpft im Bett. Wir werden jetzt packen für ein Wochenende in München. Ich winke noch einmal durchs Netz und wünsche Euch auch ein schönes Pfingstwochenende!

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