Spaß 21/14 – wacklige Zähne

IMG_0237Bei Herrn Klein wackeln die ersten Zähne. Es ist also viel früher als erwartet an der Zeit zu überlegen, wie ich damit umgehe. Denn ich bin keine Freundin der Zahnfee, die kommt und Geld (so wie es in Amerika häufig üblich ist) oder kleine Geschenke hinterlässt. Auch Süsskram stehen für mich da im Gegensatz zu dem Thema Zähne.

Dennoch ist es für die Kinder – und seien wir ehrlich: auch für uns – eine sehr bewegende, sehr aufregende Zeit, wenn die Zähne wacklig werden, wenn sie ausfallen. Ich erinnere mich da auch bei mir noch sehr bewusst dran und möchte das mit meinen Kindern einerseits ernsthaft, andererseits auch der magischen Zeit entsprechend zelebrieren. Sie werden älter, werden größer. Gleichzeitig ist es mit Angst verbunden. Da löst sich etwas, fällt heraus, tut auch mal weh.

Also habe ich ein wenig überlegt und meinen Kopf gewälzt. Hauptsächlich ist es wirklich abhängig vom Alter, in dem das Kind die ersten Zähne verliert. Deshalb habe ich 2 Ideen, die ich Euch vorstellen möchte. Eine für so kleine Kinder wie Herrn Klein und eine für etwas ältere, schon wirkliche Vorschulkinder.

1. Zahnkette
Ich mag die Idee, dass jeder Zahn einzeln zelebriert wird. Dass er veranschaulicht wird. Manche heben ihre Zähne auf. Ich habe das auch getan, fand das aber irgendwann, als sie mir bei einem Umzug in die Hände fielen, äußerst ekelhaft. Ist Geschmackssache.
Das kann man ja auch mit dem Kind gemeinsam entscheiden. Dazu möchte ich gern überm Bett eine Zahnkette ähnlich einer Wimpelkette aufhängen. Für jeden verlorenen Zahn werde ich dort einen gemalten Zahn anhängen. Auf den Zahn kann man auch kleine Nachrichten schreiben, die vielleicht erzählen, wie der Zahn rausgefallen ist, oder eine kleine Erinnerung, die man aufheben und dem Kind schenken möchte.
Mit jedem Zahn, den ich aufhänge, werde ich einen dieser selbstleuchtenden Sterne an die Wand kleben. So entsteht ein kleiner Sternenhimmel, der wächst, mit jedem Zahn, der geht.

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2. Zahnwünsche
Mit älteren Kindern kann man für jeden Zahn einen kleinen Wunsch abschicken, oder einen Traum. Etwas, was sie sehr beschäftigt. Vor allem zum Schuleintritt können da ja große Wünsche oder auch Sorgen auftreten. Die kann man dann aufschreiben und wegschicken.  Oder in einem Glas sammeln. Das ist eine schöne Erinnerung für später, zu lesen, was einen beschäftigt hat. Welche Wünsche oder Träume sich wie erfüllt oder welche Sorgen sich aufgelöst haben.

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Wie seid Ihr mit dem Zahnverlust Eurer Kinder umgegangen? Wie haben Eure Kinder das erlebt? Oder woran erinnert Ihr Euch im Zusammenhang mit Euren Milchzähnen? Habt Ihr sie gesammelt? Kam die Zahnfee? Erzählt!

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Comments

  1. Ramona says

    Die Tochter hat ihren ersten Milchzahn bei einem Papa-Besuch verloren und war sehr aufgeregt. Bei ihr kam die Zahnfee bei den ersten Milchzähnen, mal mit einem Briefchen, mal mit einer Kleinigkeit. Irgendwann wusste die Tochter, wer die Zahnfee ist. Dann war der Zauber weg und nun murkst sie ihre Zähne selber raus und erzählt mir nur davon :-)

    Der Wolf hat seinen ersten Wackelzahn, aber hat noch kein Theme drumherum draus gemacht. Also nur, daß er halt mit dem Zahn nicht so fest zubeissen kann etc. ich hab mir noch keine Gedanken gemacht, was wir machen. Im Internet habe ich mal ein süßes Zahnfeeset gefunden, das war sehr schön hergerichtet. Mit einem Kärtchen, wo man die verlorenen Zähne eintragen kann.

  2. Dani says

    Die zahnfee-sache mag ich auch gar nicht. Ich finde deine idee mit den zahnkärtchen schon sehr schön. Könnt ich mir gut vorstellen für sohnemanns zahnwechsel!Die zahnfee-sache mag ich auch gar nicht. Ich finde deine idee mit den zahnkärtchen schon sehr schön. Könnt ich mir gut vorstellen für sohnemanns zahnwechsel! Ich hab meine zähne damals gesammelt und sie mir auch später oft noch gern angesehen. Also aufheben werden wir sie auch :)

  3. Jenny says

    Bei uns verwandelte die Zahnfee die Zähne in, ähnlich aussehende, kleine (und grössere) Edelsteine. Die kamen in eine schöne Schachtel und waren der grösste Schatz.

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