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Friday Fives – novemberkrank

Diese Woche war weniger Fülle, dafür mehr Leere. Meine ToDos türmten sich auf waghalsigen Bergen während Miniklein krank von der Krippe daheim blieb und mich jammerig wenig arbeiten ließ. Nun bin ich in den letzten Zügen der Vorbereitung meines Workshops morgen und merke, dass mir eine ganze Woche Arbeit fehlt. Ein guter Moment um mal innezuhalten und an das zu denken, wofür ich dankbar war diese Woche.

1 – humorvolle Spielraumeltern. Da gibt es natürlich solche und solche Eltern im Spielraum. Ich freue mich immer über ein bisschen Humor zwischendurch und mag es, wenn wir neben den Beobachtungen auch einfach mal herzlich lachen können. Meine Freitagsgruppe lädt eigentlich immer dazu ein, das macht mir im Vorfeld schon gute Laune.

2 – entspanntes Laternenfest. Gestern wurde das Laternenfest der „Rockgruppe 3“ von Frau Klein nachgeholt. Sie haben eine kleine Rockaufführung gebracht und auch sonst war es wenig traditionell sondern entspannt lustig und gemütlich. Miniklein blieb daheim beim Liepsten, Herr Klein wollte unbedingt mit und habe es einfach nur genießen können mit den Großen unterwegs zu sein. Schön war das.

3 – meinen Liepsten. Das schreibe ich zwar immer wieder, aber man kann dafür ja auch immer wieder dankbar sein. Diese Woche hat er mir sehr geholfen mich freizuschaufeln für etwas Arbeitszeit, damit ich nicht ganz so ins Rudern komme. Das war wirklich wertvoll.

4 – Anmeldungen, Ideen und Gedanken. Die ganze Woche über trudelten immer noch Anmeldungen ein, so dass wir morgen eine feine Gruppe werden für den Workshop. Ich habe viele Ideen gewälzt und mir Gedanken gemacht und hoffe alles irgendwie in der angedachten Zeit unterzubringen. Und ich merke, dass ich mich auch schon sehr darauf freue.

5 – Selbständigkeit der Kinder. Herr Klein will immer öfter allein von der Schule heimkommen, was mir den Tag ungemein erleichtert. Ich bin aber immernoch immer wieder verzückt, wenn er da so ganz allein die Stiege hinaufkommt. Mein kleine großer Bub. Und Frau Klein marschiert immer mehr allein durchs Haus, besucht andere Kinder, isst hier und da mit und ist schon recht auf sich gestellt. Miniklein will immer öfter aufs Klo gehen, weil ihm das einfach Spaß macht und wenn er ein Getränk ausschüttet, dann holt er einen Lappen und wischt es weg versucht es wegzuwischen. Das ist sehr süß und erheitert mich sehr. Abends oder nachts wollen alle viel kuscheln, da merke ich, dass die Selbständigkeit schrittweise vorangeht und manchmal auch noch Nach(t)arbeit braucht. Das ist okay und ich genieße es zuweilen.

So und mit dieser großen Portion Dankbarkeit und Glück mache ich mich nun an die restliche Arbeit für morgen. Habt ein feines Wochenende, Ihr Lieben!

 

 

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Friday Fives – Novemberfülle

Da ich mich diesem Monat ja der Fülle in meinem Leben widmen, möchte ich diese auch in vielen Bereichen beleuchten. Deshalb werde ich diesen Monat die Friday Fives wieder beleben, allerdings nur für mich ohne Verlinkung. 

Diese Woche war recht durchwachsen, weil sie teils Ferien, teils Feiertag und teils Arbeit war. Weil ich wieder etwas verkühlt, verspannt und vermuskelkatert war. Aber nein, ich wollte den Fokus ja umlenken, also hier nun, wofür ich diese Woche dankbar bin:

1 – Datenight. Am Mittwoch war ich mit dem Liepsten auf einem Konzert von Mogwai, einer Band, die uns schon seit Anfang unserer Beziehung begleitet, die wir in Edinburgh schon live erlebt haben und deren Musik uns durch die Geburt von Miniklein begleitet hat. Wir haben nicht nur die Musik, sondern auch die Zeit zu zweit sehr genossen.

2 – Gespräche. Momentan durchlebe ich eine sehr durchwachsene Phase des Mutterseins von drei Kindern. Es ist fordernd und anstrengend und ich gehe oft an meine Grenzen. Gespräche zu führen mit Menschen, die mich verstehen, tut mir dabei enorm gut. Und es zeigt mir vor allem, dass ich ja nicht allein bin. Auch ein Zeichen von Fülle.

3 – Resonanz. Seit dem 1. November läuft mein kostenloser Online Kurs Elternbegleitung und ich habe schon sehr viele schöne Feedbackemails bekommen. Das beglückt mich sehr und macht viel Freude.

4 – Krippe & Babysitterin. In der Krippe fühlt sich Miniklein sehr wohl, er geht mit Freuden hinein und bleibt dort problemlos. Das ist wunderbar. Jeden Dienstag und Freitag, wenn ich Spielräume habe, wird Miniklein von der Babysitterin abgeholt. Manchmal passiert es, dass ich mitten im Spielraum auf die Uhr sehe und um 11Uhr denke: Jetzt wird er abgeholt. Und dann bin ich dankbar, dass er sich so gut mit ihr versteht, dass sie so liebevoll ist und dass das alles so gut funktioniert. Ich denke viele Eltern wissen, wie wertvoll es ist, wenn man das eigene Kind gut versorgt weiß, während man selbst seiner Arbeit nachgeht.

5 – Ali. Am Spielplatz sitzen. Das bunte Laub sehen. Die Sonne einatmen. Den blauen Herbsthimmel betrachten. Und erkennen, wie erfüllt das eigene Leben ist. Atmen. Lächeln. Innehalten. ALI.

Wofür seid Ihr diese Woche dankbar ?

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Friday Fives

Es ist schon eine Weile her, dass ich die Friday Fives verabschiedet habe. Dennoch behalte ich mir eine gewisse Dankbarkeitspraxis bei. Vor allem dann, wenn es mir nicht so gut geht, versuche ich den Blick auf das Gute gerichtet zu halten. Was nicht immer leicht ist. Diese Woche war eine von der schwierigen Sorte, trieb mich hinfort in düstere Wälder und ließ mich dort allein verirren. Es war dunkel und kalt. Nun bin ich krank und verwirrt.

Deshalb möchte ich heute einmal wieder zurückblicken und schauen, was doch aber gut war. Denn auch davon gab es einiges und ich lasse nicht zu, dass das Ungute siegt.

1 – Babysitterin. Wir haben nun endlich eine Babysitterin, die fix auf Miniklein schaut, wenn ich Spielräume habe. Derweil habe ich das immer hausintern oder mit dem Liepsten gelöst. Aber das hat auch dazu geführt, dass ich ihn mal mitnehmen musste in den Spielraum, was nicht gut funktioniert. Denn dann bin ich unter zwei Hüten begraben – dem Mutterhut und dem Spielraumleiterinnenhut. So freue ich mich, dass die zwei sich gut verstehen und ich Miniklein während der Zeit gut versorgt weiß. Das lässt mich auch präsenter im Spielraum sein und tut mir gut.

2 – Feedback. Ich habe wundervolles Feedback zu meiner Seite und meinen Podcasts gehört. Wenn auch mit technischen Verbesserungsvorschlägen (ich weiß, die Podcasts brauchen dringend technische Aufarbeitung). Aber ich freue mich immer sehr über solches Feedback. Zu sehen dass das, was ich tue, draußen gut aufgenommen wird, lässt mich weitermachen und zeigt mir, dass ich das richtige tue.

3 – Ein neuer Workshop. Manchmal liege ich wirklich am Boden. Da bin ich verzweifelt, dass meine Artikel nur so wenig Reichweite haben. Einfach, weil die sozialen Medien so komplex und schwierig sind. Das macht mich oft wütend, vor allem dann, wenn ich sehe, welch andere Posts hier und da Herzchen bekommen, während ich mit viel Mühe und gedanklichem Input arbeite. Doch gerade dann, wenn ich da am Boden liege und mit den Fäusten auf den Boden klopfe, kommen mir neue Ideen in den Kopf. So auch mein Workshop „Achtsame Kommunikation mit Kindern“, den ich derweil vorbereite und auf den ich mich schon sehr sehr freue. Und ich freue mich, dass es schon Anmeldungen dafür gibt.

4 – virtuelle Unterstützung. Ich bin ja irgendwie wieder auf Twitter gelandet. Das ist mir so passiert. Da poste ich hier und da einzelne Gedankenfetzen, die irgendwie aus mir heraus müssen. Und das führt manchmal dazu, dass ein Austausch entsteht mit lieben Menschen, die verstehen, die ähnliches kennen, die hilfreiche Worte parat haben. Das tut mir gut. Das baut mich auf. Dafür bin ich dankbar.

5 – Glücksmomente mit den Kindern. Und mit den Kindern erlebe ich täglich wundervolle Momente. Miniklein gibt mir tausende Bussis. Er quietscht und kreischt vor Freude, wenn er seine Geschwister sieht. Er versucht ihre Namen zu sagen und ist einfach zuckersüß. Frau Klein sagt so schöne Dinge. Sie ist momentan so ganz bei sich. Sie malt tolle Bilder und knutscht mich ab. Sie ist ausgelassen und froh und ruft: „Ich hab Dich immer lieb, Mama!“. Herr Klein malt Comics und schreibt Geschichten. Er erzählt viel von der Schule und liest seiner Schwester Bücher vor. Ach, ich bin manchmal so verliebt in meine Kinder. Dabei vergesse ich dann das Kranksein und den Ärger des ganzen Tages.

Und nun, nachdem ich das aufgeschrieben habe, fühle ich mich voller Glück und Zauber. Ich habe es doch so gut.

Welche Glücksmomente hattet Ihr diese Woche? Wofür seid Ihr dankbar? 

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