Spaß 27/13 – Regendusche

IMG_6802In diesem wunderbaren Buch finden sich herausfordernde, aber auch witzige Spiele für Herz und Verstand. Eines davon möchte ich Euch heute vorstellen:

Regen

 

 


Spielregeln:

Duschen Sie. Dieses Spiel kommt Ihnen vielleicht zu einfach vor; schließlich duschen Sie ja des Öfteren. Das macht nichts. Nicht jedes Spiel muss schwierig sein. Ach ja: Duschen Sie voll bekleidet.

Wie schwer fällt es Euch, dieses Spiel zu spielen? Warum? Was hindert Euch?
Oder habt Ihr Lust sofort unter die Dusche zu hüpfen? So wie ich einst? Und wenn ja – wie geht es Euch damit? Wie fühlt es sich an, dieser tropische Regen hier mitten im Winter?

Es ist November, kalt draußen. Dieses Spiel wärmt Euch auf, das kann ich versprechen. Es wird Euch auch eine andere Wahrnehmung von Eurem Körper mit Wasser vermitteln. Denn voll bekleidet klebt das Wasser förmlich an Eurem Körper. Ihr nehmt es stärker wahr. Obwohl Ihr beim normalen Nacktduschen auch immer direkt mit Wasser in Kontakt seid, spürt Ihr das da nicht so bewusst.
Und den nächsten Platzregen werdet Ihr womöglich ganz anders wahrnehmen. Mehr möchte ich nicht verraten. (Außer, dass ich es sehr genossen habe.)

Erzählt, wie es Euch erging! Auch wenn ihr es nicht gespielt habt, wenn Ihr es einfach nicht fertig gebracht habt oder es zu albern fandet. Erzählt mir von Euren Gedanken dazu !

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Erkenntnisse der Woche #1

IMG_6731Jeder Montag ist wie ein neuer Start für mich. Einen Rhythmus finden oder festigen. To dos abhaken oder neu setzen. Mit den Kindern gemeinsam weiter wachsen. Ich sein und bleiben. Oder werden. Das Wochenende kommt oft schneller, als geplant. Ich verliere mich im Familientrubel und Sonntagabend schwebe ich schon wieder zwischen eben noch hier, jetzt schon drüben. Immer im Fluss.
Um mal ein wenig zur Ruhe zu kommen, anzuhalten, durchzuatmen, will ich nun wöchentlich festhalten, was festhaltenswert ist. Erkenntnisse. Erlebnisse. Errungenschaften. Um das zu schätzen, was man schafft und was oft im Fluss untergeht. Und das anzunehmen, was nicht so gut lief. Denn das gehört dazu.

Diese Woche war sehr hart. Hustenschnupfenkranke Kinder gepaart mit winterlichen Temperaturen sorgten für zu viel Energieüberschuss bei Herrn Klein. Die entlud er dann meist gegen Abend daheim. Zu wild, zu laut und zu viel für mich und seine kleine Schwester. Es fällt mir noch schwer herauszufinden, was davon einfach normal ist und sein muss und sein darf, und was mir, als hochsensible Person, zu viel ist, und wo ich einfach Grenzen setzen muss. Frau Klein nimmt auch vieles gelassener als ich. Das muss ich akzeptieren lernen, ohne zu schnell dazwischenzufahren.

Unzufriedenheit über mein Tun und Sein hat viel reingespielt, dass ich so still und leer war. Oder zu schnell genervt und gereizt. Ich habe Essen vergessen und unterzuckerte schnell. Wer nicht auf sich achtet, kann nicht gut auf andere, vor allem seine Kinder, achten. 

Ich schrieb einer Freundin, dass ich keine Energie mehr hatte für Empathie und Respekt. Ihre Antwort war: Du musst Empathie und Respekt erfahren und tanken. Aus einem leeren Topf kann man nicht schöpfen. Mein Empathietopf war komplett leer und ich konnte oft nicht mehr trösten, nicht mehr verstehen und einsehen. Ich konnte nur noch laut schimpfen, Kopf schütteln, oder gar nichts mehr sagen. „Mama, kannst du laut reden?“ war eine häufige Frage diese Woche und spricht wohl Bände für meine erstarrte Stille.

Freitag abend hat sich eine Kissenschlacht ergeben. Dabei haben wir zu dritt – Frau Klein schlief schon – viel Energie entladen, viel gemeinsam gelacht und irgendwie die schlechte Stimmung der letzten Tage verkloppt. Außerdem haben wir beschlossen den Dreiecksständer mit Rutschbrett, den wir erst nach dem Umzug abholen wollten, doch jetzt schon zu holen. Für etwas mehr körperliche Aktivität daheim.

Der Christkindlmarkt am Karlsplatz hat eröffnet. Mit der üblichen Ladung Stroh, in der die Kinder herumtoben können. Vielleicht eine Option für den einen oder anderen energiegeladenen Nachmittag. Das erste Antesten heute war noch vorsichtig.

Also ja, die Woche war schwer. Ich war teilweise am Tiefpunkt. Aber ich fühle mich wieder etwas besser, hoffnungsvoller und motivierter. Durchatmen. Weiter machen!

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Biblio 12/13 – Das Weihnachtsgeheimnis

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer erste Advent rückt näher und damit die Frage nach dem passenden Adventskalender für groß und klein. Ich habe Euch ja schon im Spaß am Dienstag xx/13 gezeigt, was bei uns die Großeltern heuer bekommen. Dieser Adventskalender hier ist für mich und ich freue mich schon sehr darauf.
Die Geschichte: Joachim will in letzter Minute einen Adventskalender haben. Alle sind ausverkauft, nur in einem Buchladen liegt ein alter Papierkalender herum, den der Verkäufer vorher selbst noch nicht gesehen hat. Er meint, dass Johannes, ein Rosenverkäufer, ihn dort versteckt hat. Er schenkt Joachim den Kalender.
Jeden Tag versteckt sich hinter einem kleinen Bild ein Zettel mit einer Geschichte, die verwoben ist mit den Geschichten der Vortage. Tag für Tag erschließt sich die Weihnachtsgeschichte, Gaarder reist auf wundersamste Weise in der Zeit Stück für Stück zurück, auf dem Weg bis nach Betlehem zu Geburt Jesu.

„Als er wieder wach wurde und der Wecker sieben Uhr zeigte, stand Joachim auf und versuchte, das erste Türchen zu öffnen. Er war so nervös, dass er das Türchen kaum zu fassen kriegte. Schließlich gelang es ihm aber doch, eine Ecke loszupulen, danach ging alles ganz leicht. 
Joachim starrte auf das Bild eines Spielwarenladens. Zwischen den Spielsachen und den Menschen davor standen ein kleines Lamm und ein Mädchen. Doch er konnte sich das Bild gar nicht genau ansehen, denn beim Öffnen des Türchens war etwas auf sein Bett gefallen. Er bückte sich und hob es auf. 
Es war ein dünner, viele male zusammengefalteter Zettel. Als er ihn auseinander faltete, sah er, dass auf beiden Seiten etwas geschrieben stand. Er versuchte, die winzige Schrift zu entziffern und las: … „

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Jostein Gaarder hat mit seinem „Weihnachtsgeheimnis“ ein Buch geschaffen, in dem in 24 Geschichten die eigentliche Weihnachtsgeschichte erzählt wird. Verpackt in eine fantastische Zeitreise, die das Weihnachtsfest ganz magisch und bezaubernd werden lässt. Zum Vorlesen und selber lesen. Alle Jahre wieder.

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