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2015 – Was ich mir wünsche

IMG_3904Ich mag ja prinzipiell keine Jahresrückblicke. Ich schreibe sie nicht und ich lese sie nicht. Weil ich mit einem vergangenen Jahr meist ganz allein für mich abschließe, es so annehme, wie es war und nur die geheimen Herzmomente beleuchte. Nichts für das weite Netz. Dafür mag ich die Ausschau auf das Neue. Weil es spannend ist. So rein und klar noch. So jungfräulich. Und weil Petra von Allerleithemen aufgerufen hat, die Wünsche für 2015 aufzuschreiben, habe ich beschlossen, da mitzumachen. 

Früher hielt ich nichts von Neujahresvorsätzen. Aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass dieser Jahreswechsel eben doch nicht einfach so ignorierbar an einem vorüberziehen kann. Für mich ist das nicht nur einfach ein Tag im Jahr, für mich beginnt hier wirklich eine neue Runde. Ein neuer leerer Kalender und Zeit, um im Kopf, auf dem Schreibtisch und in allen Dingen, die mich beschäftigen, eine Linie zu ziehen, aufzuräumen. Und neue Ziele, Wünsche und auch Vorsätze zu formulieren.

Und so wünsche ich mir für 2015 vor allem :

Ich Zeit. Vor allem zum Schreiben. Aber auch zum einfach mal allein durch die Welt spazieren. Ohne Kinderwagen, ohne Kind, ohne Einkaufsliste im Kopf. Einfach nur ich.

Paar Zeit. Was aber auf jeden Fall bisher zu kurz kam, seit dem wir 2 Kinder haben, ist die gemeinsame Paar Zeit. Das wollen wir 2015 bewusst ändern. Bewusst, weil es uns sonst wieder abhanden kommt. Weil wir glauben, dass das etwas ist, was man bewusst angehen muss, damit es nicht unter geht. Und weil es so essentiell ist. Für uns zumindest. Mehr Mann und Frau sein, als immer nur Mama und Papa. Mehr zu dem zurück, was wir mal waren, bevor wir Kinder hatten. Es mehr integrieren in das jetzige Leben.

Bestehen. Ich möchte die Prüfungen für mein Studium bestehen. Sowohl die jetzt im März, als dann auch die im Herbst. Dafür muss ich vor allem mehr Zeit zum Lernen finden. Dann wird das schon. Denn der Stoff, der interessiert mich schon sehr.

Kindergarten. Ich wünsche mir, dass wir einen guten Kindergarten für Frau Klein finden und auswählen, dass der Einstieg gut wird und wir alle somit einen großen Schritt gemeinsam gut beschreiten können.

Oper. Wir waren früher öfter in der Oper. Ich liebe sie. Und ich war nun fast 5 Jahre nicht mehr dort. Es wird Zeit und ich bin sehr dankbar, dass der Liepste den gleichen Gedanken hatte, und uns Opernkarten zu Weihnachten schenkte. Aber ich hoffe auf mehr Opernbesuche wieder. Und mehr Opernmusik und Musik überhaupt im Ohr. All das geht so schnell unter im Alltag mit Kindern. Ich wünsche mir, dass es wiederkommt.

Geld. Das klingt zwar blöd, aber ich wünsche mir einfach, dass meine Arbeit auch endlich so viel abwirft, dass ich ein bisschen unabhängiger bin. Letztendlich investiere ich viel Energie und Herzblut und es wäre nur wünschenswert, dass dafür etwas rausspringt. Wertschätzung ist sehr wertvoll, aber ohne Geld funktioniert ein Leben auf dieser Welt nun einmal nicht. Und deshalb wünsche ich mir da ein wenig mehr davon.

LACHEN. Letztendlich wünsche ich uns immer eine Portion Humor in der Hosentasche. Mehr Lachen mit dem Liepsten. Gemeinsames Kichern. Lachen mit den Kindern und viel viel Freude und Fröhlichkeit im Haus, im Leben und überhaupt.

Nunja, dazu wünsche ich mir ein paar kleine sehr persönliche Dinge, die hier nicht hingehören. Ganz für mich, die ich heute abend gedanklich in die Luft pusten werde.

Und Ihr, was wünscht Ihr Euch fürs neue Jahr? Oder lasst Ihr es einfach so auf Euch zukommen? Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Freude, viel Lachen, viele schöne bunte Momente für Euch und mit Euren Liebsten. Viel Aufregung und Spannung. Und genau so viel Ruhe, wie Ihr braucht und wie Euch gut tut. Und ich hoffe, dass ich Euch hier mit meinen Zeilen auch wieder ein Stück weiter begleiten darf, inspirieren und mitreißen. Alles Liebe !

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Biblio 05/13 – Von Märchenprinzen (und -prinzessinnen)

kinderliederHeute ist Herr Klein krankheitsbedingt daheim und ich habe uns mal wieder meine guten alten Kinderlieder aufgelegt. Die Musik meiner Kindheit… Dabei hat mich ein Lied heut besonders berührt. Vielleicht, weil wir grad in verschiedensten Lebensecken selber einen Märchenprinzen gebrauchen könnten… Also habe ich aus dem heutigen Bibliofreitag mal eher einen märchenhaften Musiofreitag gezaubert.

Gerhard Schöne singt im Lied “Der Märchenrpinz” von Situationen, in denen man sich als Kind so gern einen Märchenprinzen wünscht. Einen, der einfach kommt und das Leben richtet. Und am Ende… ach, hört selbst.

http://www.youtube.com/watch?v=gvlEVMwErIc

Aber auch als Erwachsene wünschen wir uns doch immer öfter mal einen Märchenprinzen. Oder eine Märchenprinzessin? Egal, so manche Situationen…

Wenn der Märchenprinz erschiene,
Das wär wunderbar.
Doch du weißt es selbst,
Er macht sich heute leider rar.

Dauernd muss man ihn vertreten,
der scheint sich auszuruh’n.
Man muss selbst nach Wegen suchen,
Selber etwas tun.

Dann kann schon ein Märchenprinz kommen
Und alle schau’n staunend ihm zu.
Es können noch Wunder geschehen,
Der Märchenprinz aber, bist du!

Die gute Nachricht: Für unsere Kinder können wir sehr oft der Märchenprinz sein. In dem wir ihnen einfach ihre kleinen und großen Kinderaugenwünsche erfüllen. Nicht alle, aber immer noch sehr viele. Der Dank? Strahlendes Lächeln. Pure Freude und Begeisterung. Glückseligkeit.

Darüber hinaus wünsche ich unseren Kindern, dass sie auch selbst manchmal Märchenprinzen sind. Und sie “selbst nach Wegen suchen, selber etwas tun”. Für sich. Oder andere.

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