Schlaf

Creadienstag – einfache kindertaugliche Sonnenuhr für Balkon und Garten

Eine Sonnenuhr ist – wie ich finde – eine alte aber sehr einfache und schlichte Art, den Tagesverlauf darzustellen. Vor allem mit Kindern ist es eine schöne Möglichkeit, mit ihnen die Stunden, den Tag, und das Wandern der Sonne um die Erde zu erforschen. Es gibt die einfachsten Möglichkeiten, eine Sonnenuhr selbst zu bauen. Und weil im Sommer sehr häufig die Sonne scheint, ist sie auch recht häufig verwendbar.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sonnenuhr schnell und einfach und auch mit Kindern zu basteln. Besonders gefallen hat mir die besonders simple Idee mit Pflanzentopf und Sand.

Was du dafür brauchst:

  • einen Pflanzentopf mit breitem Rand
  • Sand
  • einen langen Stab, dessen Schatten bis auf den Rand des Topfes ragt
  • einen wasserfesten Stift
  • Zeit

Und dann geht es schon los. Fülle den Sand in den Topf, stecke den Stab senkrecht in die Mitte und platziere den Topf in der Sonne, an einem Ort, wo er gut stehen und stehenbleiben kann.

Zur nächsten vollen Stunde markierst du dann den Punkt, an dem der Schatten den Stabes über den Rand ragt.

Das wiederholst du nun zu jeder vollen Stunde, so lange, wie du die Zeit auf der Uhr markieren möchtest. 

Nun kannst du die Uhr auch immer wieder neu platzieren, dazu musst du sie nur einmal ausrichten und sie wird dir die Zeit richtig anzeigen.

Die Sonnenuhr aus Pappe ist ähnlich einfach, aber eher was für größere Kinder. Der Kreis der Uhr sollte ca. 20cm Durchmesser haben, die Zeiten im Abstand von 15° auf dem Kreis eingetragen werden. Der Stab in der Mitte wird dann im Winkel des lokalen Breitengrades ausgerichtet. Es empfiehlt sich diesen dann mit Knete oder Kleber zu befestigen. Fertig.

Verwendest du auch ein Handy als Uhr oder eine handygesteuerte Uhr? Das brauchst du nun im Garten oder auf dem Balkon auch nicht mehr und kannst somit noch mehr entspannen und dich vom stetigen Onlinedasein befreien.

Die Anleitung für die Sonnenuhren ist aus dem Sommer Achtsamkeitsbuch von mir, das du dir hier gratis downloaden kannst.

Dieser Beitrag ist auch verlinkt bei Creadienstag. Hier findest du viele schöne Kreativideen.

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Friday Fives


Freitage sind gute Tage. Eigentlich die schönsten der Woche. Das Wochenende liegt im Ganzen vor uns, es herrscht schon etwas entspanntere Stimmung. Ein guter Tag also, auf die vergangene Woche zu blicken und sich noch einmal bewusst zu machen, wofür man dankbar ist.

IMG_9310Denn Dankbarkeit kann uns als ganz einfaches Mittel zu mehr Zufriedenheit und Glück verhelfen. Wenn wir dankbar sind für die kleinen Dinge im Leben, die winzigen Momente, dann sind wir auch an schlechten Tagen immer ein Stück zufrieden. Wenn wir uns diese kleinen Momente noch einmal ins Gedächtnis rufen, huscht nicht selten ein Lächeln über unser Gesicht. Lächeln ist ein Ausdruck von Glück, auch wenn es nur ein ganz kleiner ist. Dieses kleine bisschen Glück können wir also vervielfachen, wenn wir immer wieder dankbar für das sind, was so oft einfach an uns vorbeifliegt.

Lange Rede kurzer Sinn, hier sind meine Friday Fives – die 5 Dinge, für die ich besonders dankbar war diese Woche:

  1. Eine unsagbar kinderliebe HNO Ärztin, mit der Herr Klein zwar verhalten, aber dennoch wirksam kooperierte. Die uns die Aussicht auf eine mögliche Polypen-OP erst einmal in eine dunkle Ecke schob und mir freudig genau das zeigte, was ich bei so vielen (Kinder)ärzt*innen vermisse – dass das Eingehen auf die Kinder dazu führt, dass diese kooperieren, dass sie mithelfen und dass so eine Untersuchung gut und angstfrei möglich ist.
  2. Sandiger Sonnenschein. Frau Klein dabei zuzusehen, wie sie im Sand, im Gras, im Kies sinnlich und versunken spielt. Wie sie die Welt auf ihre Art entdeckt und völlig zufrieden für sich sein kann, während ich die Sonne genieße.
  3. Einen freien Tag. Der 1. Mai bescherte uns einen gemütlichen Tag zusammen. Die Sonne schien, wir hatten keine Pläne und somit auch keine Erwartungen. Es war einfach nur ein erholsamer Tag.
  4. Ein Mittagessen bei Sonnenschein. An Werktagen gibt es im Haus täglich einen Mittagstisch mit ca 15-20Leuten. Abwechselnd kochen da 2 Personen für alle anderen. Bisher habe ich das ausgelassen, weil Frau Klein noch andere Essenszeiten hat, aber diese Woche habe ich beschlossen, dass sie ja unabhängig davon auch mit dabei sein kann und ich so zu einer guten Mahlzeit am Tag komme. Denn das Essen beinhaltet immer eine frisch gekochte Hauptspeise, einen Salat und eine Nachspeise. Am Mittwoch habe ich das erste Mal mitgegessen und weil die Sonne schien, haben wir draußen getafelt. Es war so wunderbar. Das gute Leben ist manchmal so einfach, so nah und so belebend.
  5. Feuerwehrmann Sam. Das klingt vielleicht komisch. Aber Herr Klein hat irgendwann einmal auf youtube Fireman Sam entdeckt und schaut das nun öfter. Er ist ganz gebannt und gespannt und gefesselt von all den Fällen, bei denen Sam zur rettung gerufen wird. Diese spielt er nun endlos nach mit seinem Lego, Duplo und sonstigen Phantasiefiguren und unsichtbaren Spielzeugen. Er kann stundenlang sitzen und redet sich durch Szenen und Situationen. All das war vorher nie möglich, es ist etwas komplett neues und ich bin sehr dankbar dafür, dass er das endlich kann. Dass er so versinken kann. Und es macht natürlich unglaublich Freude ihm dabei zuzuhören, was er erzählt, zu hören, was ihn beschäftigt und welche Freude er selbst dabei erlebt. Und so bin ich Feuerwehrmann Sam dankbar für die Phantasiewelten, die er Herrn Klein in den Kopf setzt.

Wofür seid Ihr diese Woche dankbar? Welche kleinen Momente waren für Euch die ganz großen?

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