Burnout

2020 – Freude

Da sind wir nun alle gelandet in diesem neuen Jahr. Ich mag ja diesen klaren Cut, die sauberen Seiten eines neuen Kalenders und gefühlt 365 neue Chancen.

Wie jedes Jahr wollte ich mir auch für 2020 wieder ein Wort des Jahres wählen. Letztes Jahr war das “Erfolg” und auch wenn ich mir vielleicht etwas anders darunter vorgestellt hatte, so war ich letztendlich doch sehr erfolgreich. Ich habe viel geschafft, viel erkannt und gelernt, vor allem über mich selbst. Es war zweifelsohne ein turbulentes und sehr sehr anstrengendes Jahr. Es hatte aber viel Gutes. So habe ich es gestern gut hinter mir gelassen.

Heute Morgen fiel mir dann ein, dass ich noch kein Wort für 2020 habe. Aber es hat gar nicht lange gedauert, da ist es mir eingefahren. Denn nichts hat mir 2019 mehr gefehlt, als die Freude. Es ist womöglich kaum nachvollziehbar wie das ist, wenn man keine Freude empfindet, sondern der ganze Tag eine reine Belastung ist. Zum Glück konnte ich mich da heraus rappeln und zuversichtlich auch die freudvollen Momente wieder als solche sehen, wahrnehmen und genießen.

Geholfen hat mir dabei vor allem das Buch “Awakening Joy” von James Barasz. Ich habe es noch in der deutschen Ausgabe “Freude” gelesen, leider gibt es das nicht mehr zu kaufen. So werde ich es mir auf Englisch bestellen und sicher immer und immer wieder lesen.

2020 möchte ich die Freude in meinem Leben wieder kultivieren. Ich möchte auch die kleinen Dinge wieder mehr wahrnehmen, die Freude genießen und mich noch mehr mit anderen Menschen freuen. Letzteres nennt man Mudita und ich glaube ein schöneres Wort gibt es kaum.

Heute war ein müder erster Januar, so wie er eben meist ist, vor allem mit Kindern, die unbedingt bis Mitternacht aufbleiben wollen. Dennoch gab es auch heute Momente, die schön waren, über die ich mich gefreut habe. Da war das Lächeln von Miniklein am Morgen, als er mich auf dem Sofa fand, auf dem ich nach dem Aufstehen noch ein wenig vor mich hin döste. Und ehrlich gesagt ist sein Lächeln immer ein Grund zur Freude, er ist so ein fröhlicher kleiner Kerl. Nachmittags war ich mit den beiden kleinen Kindern draußen, da war Sonne und Langsamkeit. Auch wenn beide berädert unterwegs waren, Miniklein mit Laufrad und Frau Klein mit Inline Skates, so waren sie doch scheinbar so müde wie ich und wir zogen langsam eine Runde durch den Park. Das war schön, ruhig und zufrieden irgendwie. Als wir zurück waren, wollte ich etwas malen, hatte da seit der Früh ein paar Sachen im Kopf und sofort haben sich die beiden wieder zu mir gesellt und auch gemalt. Das war ein sehr schöner Moment wieder.

Und so schnell geht es, ein paar kleine freudvolle Momente in Erinnerung zu rufen, sie noch etwas festzuhalten und zu sehen: Es gibt immer etwas, worüber wir uns freuen können. Und ich glaube ehrlich, dass die Freude das Schönste ist, was uns begegnen kann. Wenn wir sie eben als solche wahrnehmen.

Was wird es 2020 hier Neues geben?

  • Heute startet mein Online Kurs “Hand auf’s Herz” zum ersten Mal. Du kannst Dich hier noch anmelden und mit dabei sein.
  • Im Jänner wird endlich mein neues Buch “Es ist genug, Mama” erscheinen.
  • In der Januar Ausgabe der “Mit Kindern wachsen” habe ich wieder einen Artikel veröffentlicht.
  • Der Kurs “Hand auf’s Herz” wird auch offline hier in Wien angeboten. Termine werde ich noch bekannt geben.
  • Ich freue mich auf weitere Familiendialoge, weil mir die Arbeit so große Freude bereitet.

Und vom Rest lasse ich mich überraschen.

Danke Euch hier für’s Mitlesen. Ich hoffe Euch auch 2020 weiterhin mit meinem Geschreibsel inspirieren zu können.

Alles Liebe,

Nadine

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