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Spaß 14/14 – 25 Wege die in der Natur anzukommen

IMG_9140Der April zieht dahin und die Natur uns nach draußen. Egal ob auf unserem Balkon, auf dem alten brachliegenden Bahngelände hinterm Haus oder in den Parks der Stadt, den Wäldern rundherum – es gibt viel Natur zu erleben. Kinder tun das oft ganz natürlich und automatisch. Wir brauchen meist eine Weile, um wirklich raus zu kommen. Ich habe für Euch eine Liste an Dingen zusammengestellt, die Ihr tun könnt, um in der Natur anzukommen…

 

 

  1. Phantasiefiguren in Wolken entdecken
  2. Durch Pfützen hopsen
  3. Pusteblumen pusten
  4. Barfuß durchs (nasse) Gras laufe
  5. Steine ins Wasser werfen
  6. Mit Stöcken Bilder in die Erde / den Sand malen
  7. Ameisen / Käfer auf ihren Wegen beobachte
  8. Blumenblüten riechen
  9. Arme ausbreiten und drehen
  10. IMG_5155Unter einen Baum legen und in die Krone schauen
  11. Die Hände im Sand / in Kies vergraben
  12. In die Sterne schauen
  13. Vögelgezwitscher suchen und bewusst lauschen
  14. Augen schließen und tief durchatmen
  15. Die Hände im Sand / in Kies vergraben
  16. Von Ästen schwingen
  17. (Barfuß) Über Baumwurzeln spazieren
  18. Ein 4-blättriges Kleeblatt suchen
  19. Im Regen tanzen
  20. IMG_5092Augen schließen und den Geräuschen lauschen.
  21. Steine sammeln / Steinfiguren legen
  22. Die Rinde verschiedener Bäume fühlen
  23. Blumenkränze herstellen
  24. Natur-Mandalas legen
  25. Gehe einen Schritt langsamer. Und noch einen. Und noch einen.

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Spaß 08/13 – NaturMandala

Foto by http://choicesfdc.com.au
http://choicesfdc.com.au

Der Frühling ist da. Nichts wie raus in die Natur. Für den heutigen Spaß am Dienstag habe ich eine Aktivität für jung, alt, allein oder gemeinschaftlich gewählt. Ein Mandala in und aus der Natur. 

 

 

 
Dazu braucht es eigentlich nichts, außer einen Schritt ins Grüne. Dort wählt man sich einen ruhigen Ort und eine freie Fläche. Gemeinsam oder allein werden nun Naturmaterialien gesammelt. Steine, Zapfen, Blätter, Blüten, Stöcker… alles, was Mutter Natur hergibt.

Für ein gemeinschaftliches Mandala hab ich unlängst einen Mittelpunkt festgelegt und eine äußere Begrenzung markiert.

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Die Regel war, dass innerhalb der Begrenzung zwar mehrere Personen gleichzeitig legen konnten, diese sich aber nicht unterhalten sollten. Kommunikation ohne Worte. Eine gemeinschaftliche teambildende Übung. Gleichzeitig eine Stilleübung in und mit der Natur.

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Mit Kindern kann es zur Herausforderung werden, wenn man, so wie ich, genaue und klare Vorstellungen hat. Auf gerade Linien und Einhaltung des Kreises achten möchte…

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Allein kann dieses Mandala eine sehr fokussierende, meditative Übung sein.

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Spaß am Dienstag :: Spielt mit Zeug !

Wir sind ziemliche Picknickfanatiker. Da wir auch extrem gern radeln, lässt sich das sehr gut verbinden und so verbringen wir viel Sommerzeit auf Wiesen, Decken und zwischen Krümelkeksen. Ich erinnere mich gut an ein Picknick, zu dem ich für Herrn Klein, der damals gerade 2 war, sämtliche seiner Spielzeugautos einpackte. Weil er die liebte und damit er etwas zum Spielen hatte. Weiter dachte ich nicht nach.

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Erst als ich mitten in der Natur ein Plastikauto nach dem anderen aus dem Rucksack fischte und das Ganze so skurril aussah, merkte ich, wie unüberlegt meine Überlegung war. Warum musste ein Kind zu einem Picknick Spielzeug mitnehmen? Gibt die Natur nicht genug Zeug zum Spielen her?

An dieses eine Picknick musste ich gestern denken, als ich folgenden Artikel fand:

„15 Tips for Toy Free Play“ von Aunt Annie.

Er beginnt mit einer herrlichen Beobachtung zweier Kinder in einer typisch „extrem langweiligen“ Situation – mit der Mutter in einer Warteschlange. Nur ist diesen zwei Kindern überhaupt nicht fad. Und wenn wir erkennen, dass Langeweile eher Inspiration als Hindernis ist, dann kommen wir vielleicht drauf, dass es oft weniger ist, was unsere Kinder brauchen.

The correct answer to „I’m bored“ is „Are you?“. Full stop. (Aunt Annie)

Darüber hinaus gibt Aunt Annie sehr schöne und wichtige Hinweise, wie dieses Toy Free Play überhaupt möglich ist.

Gerade in der Stadt scheint das Verlassen des Hauses ohne Spielzeug scheinbar unmöglich. Mir wurde das oft bewusst, wenn ich wieder einmal ohne Sandspielzeug einen Spielplatz eroberte. In meiner Vorstellung konnte Herr Klein schließlich mit Stöckern, Steinen und seinen Händen genug Sand spielen. Zumal das „Kuchenbacken“ oder „Burgenbauen“ sowieso noch nicht seine Welt waren. Nur hatte ich die Rechnung ohne die anderen Mütter und Kinder gemacht. Natürlich waren deren bunte Bagger, Schaufeln und Eimerchen wesentlich interessanter – denn ja, wenn das bunte Spielzeug erst einmal da ist, fällt es Kindern schwer, sich stattdessen mit etwas Profanerem zu befassen.

Aber nicht nur in der Natur, auch daheim ist es sinnvoll, das echte und als solche deklarierte „Spielzeug“ mal etwas in den HIntergrund zu rücken und sich überraschen zu lassen, wo Kinder immer wieder Inspiration und Anregung zum Spielen finden können.
Ein paar Beispiele aus der Welt des Herrn Klein:

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In den Küchenschränken findet sich IMMER etwas zum spielen…
Blumentöpfe und Übertöpfe - endloser Spaß
Blumentöpfe und Übertöpfe – endloser Spaß

 

 

Schaufel, Besen, Lappen oder auch Staubsauger sind gern gesehenes Unterhaltungsmaterial
Schaufel, Besen, Lappen oder auch Staubsauger sind gern gesehenes Unterhaltungsmaterial
Nicht nur der Schlauch an sich - auch die Schlauchtrommel sorgt für anhaltende Freude
Nicht nur der Schlauch an sich – auch die Schlauchtrommel sorgt für anhaltende Freude

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Papas Fahrradtasche und deren Inhalt
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Staubsauger – das Rohr reicht für die grobe Reinigung…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also probiert es einmal aus. Verlasst das Haus ohne Spielzeug im Gepäck!

Und erzählt – mit welchem Zeug spielen Eure Kinder ?

 

 

 

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