VSD

Januar * Stille wahrnehmen und genießen

Willkommen im Neuen Jahr. Für mich dem Jahr der Fülle. Doch neben dem Jahresmotto möchte ich mir auch monatlich wieder kleine Mottos setzen, meinen Fokus richten, bewusst innehalten und überlegen: was brauche ich gerade? Was fehlt mir gerade? Was tut mir gerade gut? Damit bin ich 2017 ganz gut gefahren.

Die Tage mit drei Kindern sind gerade sehr laut. Miniklein spricht noch nicht viel und gibt stattdessen lauthals alles, um zu äußern, was er will und braucht oder nicht will. Das zehrt. Und auch das letzte Jahr ging sehr voll zu Ende und ich spüre in mir eine große Sehnsucht nach Stille. Ich möchte einfach nur Ruhe und Nichts um mich herum. In meinem Kopf schwirren Ideen und Pläne, aber ich möchte mir nicht am Jahresanfang schon wieder zu viel vornehmen und mich letztendlich übernehmen.

Das Interessante an all dem ist ja, dass ich dann oft, wenn ich eigentlich mal ein paar Minuten Stille habe oder haben könnte, etwas tue, damit ich diese nicht genieße. Anstatt für ein paar Minuten zu meditieren, die Augen zu schließen, ein paar Seiten zu lesen, den Kindern in ihrem Tun zuzuschauen, beim Spazierengehen die Zeit zu vergessen, ja stattdessen zücke ich bei jeder Gelegenheit das Handy oder starre daheim auf den Bildschirm. Ich versinke immer wieder im Internet und wundere mich, warum ich keine Zeit für das habe, was mir wichtig ist. Warum ich doch nie zur Ruhe komme.

So werde ich mir im Januar nicht bewusst Zeit nehmen für Stille, sondern die Zeit, die ich sowieso habe, entsprechend wahrnehmen und genießen. Ich habe mich auch zum Meditations Online Kurs „Get your sit together“ von Bodhipaksa angemeldet und freue mich schon auf ein paar schöne angeleitete Meditationen auf Schottisch. Und ich freue mich auch sehr dass unser mbsr Kurs in 2018 weitergeführt wird. Die Abende sind immer ein wunderbarer Ort der Stille und Bereicherung für mich. (Danke, Martin!)

Ich wünsche Euch Alles Liebe für 2018 und freue mich auf den neuen Monat, das neue Jahr hier mit Euch.

Mehr Monatsmottos findet Ihr drüben bei Sonja auf ihrem wertvoll-blog

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Mein Motto im November – Fülle

Der Oktober ist dahingerast. Ich habe ein wenig Ruhe gefunden, weil ich einfach darauf geachtet habe, was ich schaffe und was nicht. Wunderschön waren die Erkenntnisse und Erfahrungen mit der kleinen Übung, die mir hilft bei mir zu bleiben. Obendrein habe ich  den Monatsabschluss allein in Budapest letztes Wochenende sehr genossen. Das hat mir gut getan. Innere Kraft zu finden hingegen war letzten Monat schwierig, weil ich lange verkühlt war. Umso wichtiger ist es, weiterhin gut auf mich zu achten. 

Während meiner Auszeit in Budapest habe ich viel darüber nachgedacht, warum die Dinge so sind, wie sie sind und was genau mich stört, was mir fehlt, was ich mir wünsche und wonach ich strebe. Dabei ist mir zum ersten Mal richtig aufgegangen, dass ich doch immer wieder in so ein Mangeldenken abrutsche. Das ist aber ziemlich kontraproduktiv, weil man sich dann zu sehr auf das fokussiert, was man nicht hat und warum man das nicht hat. Und auf diese Gedanken und Gefühle reagiert ja das Leben immer wieder. Also habe ich mich gleich daran gemacht mir vor Augen zu führen, was ich alles habe in Leben, welche Fülle mich bereits umgibt. Das war eine sehr schöne Übung, die mich sehr reich fühlend gelassen hat.

Und deshalb möchte ich diesen Monat meinen Fokus darauf lenken die Fülle in meinem Leben zu sehen, zu spüren und mich wirklich davon treiben zu lassen. Denn es geht ja nicht von heute auf morgen, dass man sagt: „Gut, dann denke ich jetzt an Fülle, statt an Mangel.“ Das braucht alles seine Zeit, damit aus einer losen Affirmation eine Überzeugung wird. Aber nur die Überzeugung kann die Affirmation wirklich wirken lassen.

Heute früh habe ich gemerkt, dass ich oft, wenn ich kreative Projekte sehe, denke: „Ach, ich habe zu wenig Zeit.“ Aber das hilft mir ja nicht weiter. Also habe ich überlegt, wie ich das umdrehen kann. Denn eigentlich habe ich einfach sehr viele Hobbies und Leidenschaften, aber auch sehr viele Fähigkeiten, aus denen ich schöpfen kann. Und dann fühlte sich das nicht mehr so miserabel an, sondern sehr wertvoll.

Naja und natürlich dreht sich das auch um das Thema Geld. Weil wir hier sehr häufig ein Mangeldenken haben, obwohl wir doch in einer Fülle leben, die uns aber schon so bekannt und vertraut ist, dass wir sie als solche gar nicht mehr wirklich sehen. Das hat auch viel mit Dankbarkeit zu tun.

Ich freue mich auf den November. Außerdem werde ich:

  • meinen ersten Workshop „Achtsame Kommunikation mit Kindern“ halten. Auch ein Gefühl von Erfüllung. Weil die Vorbereitung darauf schon so viel Freude gemacht hat.
  • meinen neuer Online Kurs „Geschwister“ starten. Die neuerliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist immer wieder bereichernd für mich und ich freue mich das jetzt auf einer weiteren Ebene verbreiten zu können.
  • zum Regionalgruppentreffen der Pikler-Spielraumleiterinnen gehen. Der Austausch dort mit beruflich Gleichgesinnten ist immer sehr wertvoll
  • ein ganz neues Projekt auf die Welt bringen, aber dazu mehr gegen Mitte des Monats.
  • genießen, dass Miniklein jetzt vormittags in der Krippe ist und mir damit Zeit geschenkt wird.

Was werdet Ihr im November tun?

Mehr Monatsmottos sammelt Sonja drüben auf ihrem Wertvoll-Blog.

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Mein Motto im September – Routinen

Der September ist da und ich tanze ein bisschen vor Freude durch die Küche. Pünktlich zu diesem kalendarischen Herbstanfang ist das Wetter umgeschlagen und erträglich geworden. Ich bin so dankbar.

Die langen Sommerferien waren schön. Ich habe sie wirklich genossen. Aber am Ende spürte ich die Erschöpfung. Die Kombination aus Hitze, aus den drei so unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder, die es Tag für Tag abzudecken galt. Dazu zu wenig Zeit und Ruhe für mich, späte Abende, weil der Rhythmus der Kinder komplett über den Haufen war – all das spürte ich den letzten zwei Wochen besonders stark.

Und deshalb freue ich mich nun auf diesen September.  Am Montag beginnt die Schule wieder, der Kindergarten und ab Oktober wird sogar Miniklein in die Krippe gehen. Aufregende Zeiten stehen bevor.

Mein Fokus wird auf Routinen liegen. Darauf, die alten wiederherzustellen und darauf, neue zu kultivieren. Der Liepste hat im Sommer begonnen morgens um 6 Uhr Laufen zu gehen. Ich beneide ihn um die Energie, weiß aber, dass ich einfach eine Abendläuferin bin. Aufstehen ist für mich ein schwieriges Thema und so will ich nun beginnen gemeinsam mit ihm um 6 aufzustehen und während er läuft und bis die Kinder aufwachen zu meditieren. Heute habe ich das schon probiert, aber ich war gestern eindeutig zu spät im Bett. Dennoch möchte ich mich in der Hinsicht ein bisschen in die Früh entwickeln.

Die Abendroutine der Kinder soll wieder etwas strukturierter werden, so dass es nicht so ein „Ins-Bett-treiben“ bleibt, wie sich das im Sommer entwickelt hat. Und ich freue mich über geregelte Wochen und die damit verbundenen Arbeitszeiten.

Außerdem freue ich mich im Herbst auf

Mehr Monatsmottos findest du auf Sonjas wertvollem Blog.

Bist du auch ein Herbstfan? Oder schaust du dem Sommer wehmütig nach, wenn er seine letzten Sonnenstrahlen zurückzieht?

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