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Kindergeburtstag :: Mitgebsel, die Freude machen

Den ersten von drei Kindergeburtstagen haben wir geschafft für heuer. Was immer auch für mich eine besondere Aufregung ist, weil ich ja selbst auch so ein freudiger Geburtstagsmensch bin, ist gleichzeitig auch oft mit ziemlich viel Arbeit verbunden. Dieses Jahr wurde es noch etwas herausfordernder, weil Frau Klein krank wurde und wir ihre Party verschieben mussten.

Was mich immer eine Weile beschäftigt, sind diese sogenannten Mitgebsel, über die ich hier schon mal geschrieben habe. Da versuche ich eben doch immer etwas zu finden, was einigermaßen Freude macht und nicht am nächsten Tag kaputt in der Ecke liegt. Man könnte auch einfach darauf verzichten, das würde ich auch eher begrüßen, bevor man 7x einen Sack voller Plastikmüll verschenkt. Aber wenn sich das Kind eine Schatzsuche wünscht, dann muss ja in so einer Schatzkiste auch was drin sein. Und dass das dann nur Süßigkeiten sind, finde ich auch nicht berauschend. Was also tun?

Im letzten Jahr habe ich eine hölzerne Schatztruhe angefüllt mit verschiedensten Perlen und Fäden und ddie Kinder konnten sich Ketten und Armbänder fädeln. Das kam gut an und nach der Aufregung der Schatzsuche waren alle mal etwas in Ruhe beschäftigt. Also suchte ich wieder etwas für sie zum Basteln. Da kam mir die Idee mit Lichterketten, auf die man kleine Pappbecher steckt. Diese Pappbecher können bemalt oder mit Stickern beklebt werden und dann hat jeder etwas, was vielleicht ein wenig länger daheim Freude bereitet, als der dreizehnte Radiergummi in Tortenform oder die siebzehnte Seifenblasentube.

Das war dann auch recht leicht vorzubereiten. Die LED-Lichterketten kann man ganz einfach und schlicht bekommen ohne Schnickschnack dran. Bei den Pappbechern sollte man auf jeden Fall die kleinsten nehmen, die es gibt, also Espressobecher oder ähnliches.

Die Pappbecher habe ich noch vorbereitet, in dem ich in jeden unten ein kleines Kreuz geschlitzt habe, damit man sie gut an die LEDs stecken kann. Das alles wanderte dann mit einem Stapel Sicker und ein paar Süßigkeiten in die Schatzkiste und dann ging die große Bastelei los.

Die Kinder waren selig beschäftigt und das Geburtstagskind höchst zufrieden mit ihrer coolen Schatzsuche.

Für den Frau Kleinschen Kindergeburtstag nächstes Jahr habe ich auch schon eine Idee, denn dann ist sie ein Schulkind und wir können mit Buchstaben spielen. Aber dazu dann mehr, wenn es so weit ist.

Jetzt gibt es eine kurze Verschnaufpause. Im Februar hat Miniklein Geburtstag, aber der wird noch nicht groß gefeiert. Herr Klein hat für seine 9. Geburtstags-Party im April schon große Pläne in Sachen Fußball. Da brauchen alle nur viel Stärkung in Form von Essen und Trinken. Das ist praktisch.

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12 von 12 – ein glitzernder Tag

Ein Sonntagszwölfer. Der beginnt natürlich vor allem damit, dass wir Eltern uns zieren aus dem Bett zu kommen. Dafür kommen alle Kinder in unser Bett und es wird eng und kuschlig. Der Liepste ist der erste, der dann irgendwann aufspringt und wie versprochen Pancakes backt. Kaffeegeruch lockt dann auch mich aus dem Bett.

Draußen ist es düster und grau. Man mag den Vorhang gar nicht verschieben, man mag sich drei Kannen Tee kochen und nichts tun.

Also erstmal mit noch einem Kaffee und Buch gemütlich machen.

Während die Kinder die Puzzle ausräumen. Harmonie, die trügt. Denn der Moment hielt nicht allzu lange an…

Miniklein war das Wochenende recht verkühlt, gestern noch etwas temperiert. Da hilft manchmal nur Schaukeln. Er liebt es und lacht dabei so herrlich, zum Knutschen.

Nach und nach trudelten diverse Hauskinder hier ein, so dass wir zwischenzeitlich einen Stand von 7 Kindern hatten. Das ist aber manchmal hilfreich, weil dann alle so beschäftigt miteinander sind, dass ich etwas arbeiten kann.

Nach dem Mittagessen fuhr ich mit Frau Klein zu einem Kindergeburtstag. Für mich ganz besonders schön, weil wir beide allein unterwegs waren. Das ist so selten geworden und ich genieße diese Exklusivzeit sehr. Frau Klein scheinbar auch. “Ich mag immer nur so eine Mama haben.” sprach sie und zeigt auf mich.

Schön, wenn Kindergeburtstage einen in Locations führen, wo man vorher noch nie war. Kleine Weltreisen mitten in Wien.

Verkleidet sollten die Kinder kommen. Früher habe ich die Augen verdreht bei rosa Prinzessinnenmädchen. Heute lächle ich. Es gehört dazu, sie liebt es und ich kann es ihr ja nicht verwehren, nur weil sie damit ein Klischee bedient.

Dennoch stand schon die Frage im Raum, ob es bei einem Kindergeburtstag mit Buben auch so ruhig gewesen wäre. Der einzige eingeladene Bub konnte leider nicht kommen, ich glaube auch nicht, dass er allein die Stimmung verändert hätte. Aber prinzipiell erlebe ich die Geburtstage der Buben zuweilen wilder. Aber vielleicht war dieser hier auch nur besonders ruhig. Hat ja auch immer was mit Dynamiken unter den Kindern und verschiedenen Charakteren zu tun.

Auf jeden Fall war es lustig, entspannt und sehr glitzerig. Unaufgeregt, so wie ich Kindergeburtstage mag. Wenig Planung und einfach treiben lassen. Für alle Beteiligten das Beste.

Und wer trägt den Luftballon nach Hause? Natürlich, die Mama. So gingen wir dann kichernd und Hand in Hand im Hopserlauf Nach Hause. Wir haben es beide sehr genossen.

Jetzt schlafen die Kinder und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend mit dem Liepsten.

Mehr 12von12 gibts drüben bei Draußen nur Kännchen

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Mitgebsel, die Geschichten erzählen

Ihr kennt das vermutlich – diese lästigen Mitgebsel, die auf jedem Kindergeburtstag mittlerweile zum Pflichtprogramm gehören (ich sage mittlerweile, weil ich das von “früher” gar nicht kenne). Meist sind sie überfüllt mit Süßkram oder Plastikzeug, das in kürzester Zeit davonfliegt, zerbricht, herumliegt. Für die Geburtstage meiner Kinder bin ich hier immer auf der Suche nach Alternativen dazu… 

Frau Klein wurde nun 4 und es sollte eine Schatzsuche geben. Nunja, eine Schatzsuche muss mit Schätzen enden und ich mag die Plastiktütchen ja so gar nicht. Selbst die Papiertütchen liegen dann immer ewig mit Bonbonpapier irgendwo herum. Da stolperte ich im Schreibwarenhandel über diese Holzdöschen. Die sind sogar recht preisgünstig, natürlich nicht hochwertigste Ware, aber unsere leben noch immer und das will was heißen.

Da ich selbst Steine sehr liebe, beschloss ich den Kindern Story Stones zu malen und diese in die Dose zu geben. Das ist recht einfach. Ich habe immer eine große Sammlung Steine daheim weil ich jeden Stein unterwegs, der mir gut gefällt, mitnehme. Mit Edding Lackstiften kann man sehr leicht darauf malen und schreiben und das ist wasserfest. Für Story Stones braucht man da kein wirkliches Talent. Einfache Motive aus dem Alltag sind am besten, damit können die Kinder ganz einfache Geschichten erzählen.

Damit jedes Kind seine Schatzdose auch als besonders empfindet, habe ich für jeden im Eisköniginnenfarbton einen Stein bemalt und mit Namen versehen. Dazu gab es ein paar wenige Schokoladentaler.

Die Schatzsuche ist immer recht aufregend, auch wenn sie dieses Mal nur im Haus aber dafür über 7 Etagen stattgefunden hat. Ich habe dann in der Zwischenzeit Stifte und Glitzersteine bereitgelegt, mit denen die Kinder ihre Dosen verzieren konnten. Das kam sehr gut an und am Ende hat jedes Kind seine eigene kleine Schatzkiste mitgenommen.

Die Vorbereitungen für die Mitgebsel waren nicht sehr aufwendig. Lediglich das Bemalen der farbigen Steine hat gedauert weil ich aufs Trocknen der Farbe warten musste. Aber in der Zwischenzeit habe ich die anderen Steine bemalt. Im Übrigen sind die Steine vorn und hinten bemalt, so hat man mit nur 4 Steinen bereits 8 Motive beisammen.

Was sind Eure Non-Plus-Ultra Mitgebsel Ideen ? 

verlinkt bei Creadienstag, wo Ihr jeden Dienstag unzählig viele schöne kreative Inspirationen finden könnt.

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