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Zaubertagebuch :: kleine Geschenkidee (auch für dich selbst)

Es gibt ja Menschen, denen möchte man gar nicht viel schenken im materiellen Sinne. Aber eine Aufmerksamkeit, eine kleine Freude, etwas das zeigt: Danke, dass es Dich gibt in meinem Leben. 

Für solche Anlässe gibt es in Klimbimgeschäften viel Zeug. Zeug, das niemals sagen kann, was wir ausdrücken wollen. Zeug, das irgendwann einstaubt, herumsteht oder gar weiterwandert. Und weil ich kein Fan von Blumen bin, bei Schokolade gern mal die falsche Sorte ziehe, schenke ich lieber das, was ich am besten beherrsche: Worte. Das müssen aber nicht meine Worte sein, das können die Worte des Beschenkten sein.

In einem kleinen Zaubertagebuch zum Beispiel kann der- oder diejenige Momente des Tages einfangen und notieren, die diesen Tag besonders gemacht haben. Die ein Lächeln gezaubert haben. Die Sonne hinter den Wolken ahnen ließ. Die Wärme ins Herz getragen haben…

Mit so einem Büchlein schenkt man ja auch viel mehr als ein kleines Heftchen aus Papier. Man schenkt Zeit und kleine Glücksmomente. Weil man sich für die Notizen zurückbesinnt auf diese kleinen Augenblicke. Weil man das Glück, den Zauber, den Moment noch einmal erlebt. Das Gefühl noch einmal sanft streicht.

Es kann auch ein Dankbarkeitstagebuch oder Glücksmomentebuch. Mir gefiel nur der Titel Zaubertagebuch so sehr. Und natürlich kannst Du es Dir auch selbst schenken.

Und nein, man muss dieses Büchlein auch gar nicht selbst binden und gestalten. Es gibt viele hübsche kleine Blanko Notizbücher die man entsprechend beschriften und deklarieren kann. Ich binde sie nur gern selbst weil mir das Spaß macht.

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Creadienstag :: Wenn-Büchlein

Als mir vor 4 Wochen eine Freundin von der Idee des Wenn-Büchleins als Geschenkidee für eine andere Freundin berichtete, schaute ich nur verdattelt drein. Ein Wenn-Was ? Aber auf Pinterest wurde ich fündig. Anfangs war ich noch skeptisch. Ein Büchlein voller Klimbim? Wer braucht denn sowas? Die Minimalismusliebhaberin in mir strauchelte. Aber ich fügte mich der Idee – immerhin sollte ja nicht ich so ein Büchlein bekommen. Und die Beschenkte – so war ich mir sicher – würde sich freuen.

Und während wir das Büchlein erstellten und gestalteten, sah ich auch den Wert darin. Ich mache erstens gern Geschenke selbst. Und wenn ich etwas kaufe, dann gebe ich gern noch eine kleine Kleinigkeit dazu. Vorzugsweise eher etwas kleines, feines, selbstgemachtes in dem Gedanken stecken, die ich mir zur Person mache. Und dafür ist das Wenn-Büchlein perfekt. Denn man muss ja nicht die vielen 1000 Ideen, die man auf Pinterest findet, verwenden, sondern kann sich die rauspicken, die zu der beschenkten Person passen oder die einem selbst einfallen.

 

Und nach einem langen Abend zu dritt war das erste Wenn-Büchlein zum 50er einer Freundin fertig.

Wir haben einfach ein paar Wenns wie

  • Wenn Dir mal der Durchblick fehlt – Brillenputztücher (geht natürlich nur bei Brillenträgern)
  • Wenn Dir mal die Worte fehlen – Buchstabensuppe
  • Wenn Dir mal die Würze im Leben fehlt – Gewürzprobepackung
  • Wenn Du mal frischen Wind brauchst – Windrad (da wussten wir, dass sie so eines wollte für den Balkon) etc. etc.

gesammelt und eingeklebt. Das wird dann ein recht dickes Büchlein, deshalb habe ich die Bindung so gewählt, dass man es gut zuschnüren kann, damit die Seiten nicht so nach hinten kippen.

Kurz darauf setzte ich mich ans nächste Wenn-Büchlein. Für eine Freundin aus Studienzeiten.

Und letzte Woche erstellte ich kleines Minimini-Wenn-Büchlein, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat.

Darin waren kleine Wenns wie

  • Wenn du mal Luft ablassen willst – Luftballons
  • Wenn Dir mal die Zeit davonrast – eine Uhr mit Stift, wo man die Zeit selbst eintragen kann
  • Wenn Du mal Energie brauchst – Traubenzucker

Weil dieses Büchlein für eine Nachbarin war, die viel arbeitet und immer viel zu tun hat.

Und so habe ich Freude gefunden an diesen Wenn-Büchlein. Am Gestalten als auch am Schenken. Und ich hoffe, dass die Beschenkten auch Freude damit haben.

Habt Ihr auch so Geschenkedauerbrenner, die immer wieder gut ankommen? Erzählt doch davon, ich bin immer wieder auf der Suche nach guten Ideen.

Noch mehr Kreatives findet Ihr beim Creadienstag. Aber Vorsicht, da kommt Ihr nicht mehr weg… :)

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Friday Fives

Die letzte Karenzwoche ist dahin. Also die letzte so richtige alltägliche. Nun haben wir alle frei und Urlaub und ab Jänner ist der Liepste in Karenz und ich habe Zeit für… oh für so viele Dinge hilfe hilfe da fällt mir bald mehr ein als ich Zeit habe… Aber erst einmal der Rückblick auf die letzte Woche und wofür ich dankbar bin:

ritual

1 – Ruhe und Entspannung. Ich bin heuer so komplett am Geschenkewahn vorbeigegangen. Zum einen bekommen die Kinder ja je nur ein Geschenk und diese waren sehr leicht zu besorgen. Zum anderen wollte ursprünglich sehr viel Weihnachtspost verschicken, habe das aber nicht geschafft und mich dann einfach damit abgefunden. Dafür würde ich gern Neujahrespost verschicken und hoffe in den Rauhnächten dazu zu kommen. Es hat sehr gut getan mich da einfach treiben zu lassen und diese Entspanntheit zu leben.

2 – Anmeldungen. Für meine Spielräume haben sich nun noch einige Eltern angemeldet, was mich auch sehr freut. Ich bin schon wieder gespannt auf die gemeinsame Zeit und die vielen spannenden Beobachtungen.

3 – Gemütlichkeit. Die Kinder wollten die Tage mal wieder gemeinsam in großen Betten am Boden schlafen. Das haben sie hin und wieder, da wollen sie auf dem Sofa im Spielzimmer oder gemeinsam auf ihren Matratzen unter statt in ihren Betten schlafen. Das macht das Hinlegen oft sehr gemütlich, weil wir dann alle rumkugeln und lesen und kuscheln, bevor sie dann müde einschlafen. Das passt sehr zur Jahreszeit.

4 – starken Willen. Herr Klein hat einen weiteren Zahn verloren und nun wird es für ihn höchste Zeit das Daumenlutschen, was er ja kurz vor Schulbeginn selbständig aufhörte auch nachts zu unterlassen. Er wollte, dass wir ihm dabei helfen und so haben wir ihn abends daran erinnert, weil der Daumen oft automatisch in den Mund gewandert ist. Und er hat das dann wirklich geschafft und schläft nun ohne Daumen ein. Ich bin furchtbar stolz auf seinen starken Willen.

5 – neue Nachbar*innen. Wir haben gestern in einem fast 3-stündigen Prozess eine neue Familie für eine frei werdende Wohnung im Haus ausgesucht. Das war nicht leicht, denn natürlich gab es viele spannende Bewerbungen. Der Prozess war sehr harmonisch und spannend, wir haben so viele schöne Argumente für alle gefunden, aber bei einer Familie haben dann einige dazu geführt, dass sie zum klaren Favoriten geworden sind. Ein schöner Abend, der mal wieder gezeigt hat, was wir für eine spannende und angenehme Entscheidungs- und Kommunikationskultur leben. Und natürlich auch spannend zu sehen, wer jetzt neu einziehen wird.

Nun freuen wir uns auf Weihnachten. Der Liepste fährt heut abend wie jedes Jahr mit einigen Nachbari*innen zum Christkindlmarkt und holt dort Weihnachtsbäume, die dort den Markt geschmückt haben. Die bekommen bei uns nun noch eine zweite Berufung. Ich werde derweil mit den Kindern einen Kinoabend zu Hause machen und Miniklein wird schön schlummern. Ich freue mich auf viel Gemütlichkeit und einfach nur Sein und einander Genießen. Habt eine schöne Zeit mit Euren Lieben!

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