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Eltern im Wandel :: Ein Paket, das alle brauchen

Manchmal fallen mir untertags oder am Abend Themen ein, wo ich denke: Hey, da könnte ich mal drüber bloggen. Dann wiederum sage ich mir: “Das weiß doch eh schon jeder. Es hat sich doch schon so viel getan im Elternsein.”

Dann gehe ich hinaus in die Welt und spüre: Oha, es gibt noch so viel zu tun. Und wenn ich mich mit anderen Müttern und Vätern unterhalte sehe ich: Sie alle sind immer wieder voller Unsicherheiten, Selbstzweifel und sind große Helden der Selbstvernichtung. Sie hadern mit sich und in ihren verschiedenen Rollen.

Und auch ich habe immer viel an mir als Mutter gezweifelt. Habe mehr die vermeintlichen Fehler gesehen als das, was gut lief. Habe mich mehr auf die Dinge konzentriert, die mit meinen Kindern nicht stimmen oder nicht nach meinen Vorstellungen liefen als auf das, was sie so wunderbar und einzigartig macht. Das hat sich zum Glück sehr geändert, aber es war und ist ein langer steiniger Weg.

Was mir geholfen hat war die Auseinandersetzung mit mir selbst. Die Magie der Erkenntnis, wie Pema Chödrön es nennt. Das zu Sehen, was gut läuft. Den Fokus ausrichten auf das, was wirklich wichtig ist für uns und unsere Familie. Die ewigen Vergleiche stoppen. Und bereit zu sein mir da Input und Hilfe zu holen, wo ich es wirklich brauche. Einsehen, dass ich nicht alles allein schaffen kann und das auch gar nicht muss. Und immer wieder neu hinschauen.

Das Internet ist natürlich voll von Angeboten und es überfordert überforderte Eltern zuweil, welch Angebot es da draußen gibt, wieviel Input und die unzähligen Meinungen. Umso mehr freue ich mich Euch heute ein besonderes Angebot vorstellen zu dürfen.

Das Eltern im Wandel Bundle.

Dieses Bundle, ist ein Paket, in dem 61 Online Angebote aus verschiedensten Kategorien stecken. Du kannst mit einer einmaligen Zahlung in Ruhe auswählen, welche für Dich passend und interessant sind. Ob es um Baby & Schwangerschaft geht, um Familie & Berufung, um Kommunikation, Beziehung statt Erziehung oder um die Partnerschaft und Patchwork. In 12 Kategorien kannst Du in Ruhe stöbern und Dir die Angebote holen, die Dich ansprechen. Besonders freue ich mich auch, dass es spezielle Angebote für Papas gibt.

Alles zum einmaligen Preis von nur €97.

Eltern im Wandel Bundle

Ich bin mit meinem Online Kurs “Geschwister liebevoll begleiten” mit dabei. Umgeben von 48 ExpertInnen freue ich mich Teil dieses großartigen Angebots zu sein. Und für Euch ist es eine einmalige Chance aus so einer sortierten Vielzahl zu schöpfen.

Also schaut unbedingt rein und lasst Euch diese Chance nicht entgehen!

Wenn wir ruhiger, zufriedener und sicherer sind, wirkt sich das auf das gesamte Familienleben aus. Und manchmal tut es da einfach gut wertvolle Impulse und Inputs von außen, von ExpertInnen, von anderen Eltern zu bekommen. Genau dafür ist diese Bundle so wertvoll.

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12von12 Dinge, die mir gut tun

Heute ist mal wieder der 12. des Monats. Eigentlich gibts da 12 Bilder vom Tag. Aber die Tage sind hier oft alle recht ähnlich. Und derzeit sehr voll und anstrengend. Da ist es wichtig, dass man kleine Haltepunkte hat. Kleine Momente, die gut tun. Kleine Tankstellen, die Kraft geben. Und weil man ja im Alltagsstress nicht nur gern vergisst, darauf zurückzugreifen, sondern auch vergisst, was diese Dinge eigentlich sind, habe ich sie hier festgehalten.

1. Kaffee und kein Kaffee

Über meinen morgendlichen Kaffee fährt die Eisenbahn. Vorher gibt es von mir nix, kommt nix, geht nix. Das wissen alle und das wird akzeptiert. Nachmittags hingegen trinke ich keinen Kaffee mehr, weil der mir nicht gut tut. Und zu merken, was nicht gut tut, ist indirektes Guttun, habe ich beschlossen.

2. Viel trinken

Ich neige dazu tagsüber wenig zu trinken, weil ich vor allem unterwegs sonst öfter mal ein Problem habe. Aber in den letzten Monaten habe ich vermehrt darauf geachtet, dass ich viel Wasser trinke und seitdem habe ich deutlich mehr Energie und einen klaren Kopf.

3. Wärme

Mir ist ja rund um die Uhr kalt. Vor allem in dieser kalten Winterjahreszeit. Deshalb achte ich vermehrt darauf, dass ich warm bin. Dicke warme Socken. Pulswärmer. Warme Mahlzeiten so oft wie möglich. Viel (Ingwer)Tee. Das tut gut, das beruhigt die Seele.

4. Eine Minute Augen schließen

Es klingt zu leicht, aber ist doch so wirksam. Eine Minute die Augen schließen. Die Füße spüren. Mich spüren. Wo bin ich grad? Was ist los in mir? Was spüre ich? Was höre ich? Richtet den Fokus recht schnell einfach mal weg vom Stress und Wahnsinn. Holt zurück ins Jetzt, in den Moment. Aus einer Minute werden auch gern mal fünf, oder – wenn ich grad ein Kind ins Bett bringe – sogar 10. Danach bin ich wieder etwas ruhiger. Entspannter.

5. Ein Buch (vor)lesen

“Kannst Du mir das vorlesen?” ist hier eine häufige Frage. Viel lieber will ich manchmal einfach nur dasitzen und nichts lesen. Doch heute habe ich wieder gemerkt – es tut so gut. Eintauchen in eine andere Geschichte. Mit dem Kind verbunden sein. Oder am Abend in Erwachsenenwelten abdriften. In surreale, absurde, lustige, unheimliche… alles besser als in diese verfälscht realen Welten im Internet.

6. Selbstmitgefühl

“Jetzt stell Dich mal nicht so an.”
“Andere schaffen das doch auch.”
Solche Sätze schwirren uns eher im Kopf rum, als die Akzeptanz dessen, was wir wirklich spüren. Zu sehen: Es ist grad viel. Das ist anstrengend. Ich bin müde und erschöpft. ist oftmals schwer. Wir erlauben es uns nicht. Gestehen es uns nicht ein. Dabei tut genau das gut. Weil ein Akzeptieren hilfreicher ist, als ein “ich sollte doch” und “das muss doch gehen.” Es muss nicht immer gleich eine Lösung her. Die einfache Akzeptanz reicht oft schon aus, dass es ein wenig leichter wird.

7. Musik

Musik war schon immer wichtig, hat mich berührt, beschwingt, bewegt, rausgerissen aus dem Treiben. Seit einiger Zeit höre ich wieder vermehrt bewusst Musik, schaue, was mir gerade gut tut. Was ich gerade brauche. Habe verschiedene Playlisten für verschiedene Stimmungen. Das tut so gut. Manchmal tut aber auch Stille gut. Und das ist ja auch nur der Zwischenraum zwischen den Noten.

8. Draußensein

Braucht es dazu noch viele Worte? Rausgehen tut immer gut. Je weiter weg von Beton und Asphalt umso besser. Geht aber in der Großstadt nicht immer so leicht. Deshalb habe ich mir hier einen Baum gesucht, den ich mag. Den sehe ich täglich auf meiner Kindergartenrunde. Und manchmal bleibe ich einfach noch stehen, halte inne, schließe die Augen und vergesse, dass ich in der Großstadt bin. Auch ein Blick nach oben, durch karge Baumkronen hindurch in den Himmel helfen um einfach mal die Perspektive zu wechseln.

9. Ordnung

Man kann von Konmarie halten was man will. Ich liebe sie, weil sie mir hilft das Zeug im Haus im Zaum zu halten und weil Dinge einen Platz haben. Ich brauche Ordnung um mich herum. Ich werde im Chaos unruhig, fahrig und unrund. Fühle mich nicht wohl. Es ist sicher nicht klinisch rein bei uns und gern auch mal kindlich bewohnt chaotisch. Aber eine gewisse Grundordnung ist schnell wieder hergestellt und das tut gut.

10. Box breathing

Diese Atemtechnik praktiziere ich mittlerweile mehrmals täglich. Wenn ich warte, in der U-Bahn, im Bett. Bis 4 zählend einatmen, bis 4 zählend den Atem halten, bis 4 zählend ausatmen, bis 4 zählend den Atem halten. Das ganze von vorn. Immer und immer wieder. Wenn ich gut reinkomme, steigere ich auf 5 oder 6 Zählungen. Auch das beruhigt, holt den Fokus von dem, was ist. Entspannt. Probierts aus!

11. Austausch

Ob persönlich, am Telefon oder durch Nachrichten. Der Austausch mit anderen tut gut und ist wichtig. In Interaktion sein. Miteinander reden. Sich von der Seele reden. Anderen zuhören. Ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und erhalten. So wertvoll. Und auch wenn es “nur” Nachrichten sind – im Kontakt sein. Wird mir immer wichtiger, tut mir ganz besonders gut. Nicht allein mit “meinem Zeug”. So eine wertvolle Erfahrung.

12. Fokus auf das Schöne

Ob es Dankbarkeitsrituale sind oder einfach nur die Suche nach dem, was momentan gut ist. Was tut nicht weh, was funktioniert? Was hat mich heute überrascht oder zum lächeln gebracht? Ein Lächeln festhalten. Den Sonnenstrahl im Winter wahrnehmen und spüren. Heute habe ich in die Bäume geschaut und die Vögel zwitschern gehört. Ein Hauch von Frühling. Ein Moment des Glücks. Festhalten.

So vieles, was gut tut. Eine wichtige Liste. Vor allem zeigt sie mir: Es gibt so vieles, was gut tut. So einfach, wirksam und schnell. Nutzen. Eintauchen. Darin baden. Apropos Baden. Eine Badewanne tut auch gut. Nummer 13. Und wer weiß, wenn ich weiter überlege, vielleicht finde ich noch so viel mehr.

Was tut Dir gut, wenn alles andere stressig ist, nicht rund läuft und du erschöpft bist vom Alltag? Schreib’s Dir auf oder schreib’s in die Kommentare, damit andere davon inspiriert werden können!

Bei Draußen nur Kännchen könnt Ihr andere 12von12 sehen.

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Kindergeburtstag :: Mitgebsel, die Freude machen

Den ersten von drei Kindergeburtstagen haben wir geschafft für heuer. Was immer auch für mich eine besondere Aufregung ist, weil ich ja selbst auch so ein freudiger Geburtstagsmensch bin, ist gleichzeitig auch oft mit ziemlich viel Arbeit verbunden. Dieses Jahr wurde es noch etwas herausfordernder, weil Frau Klein krank wurde und wir ihre Party verschieben mussten.

Was mich immer eine Weile beschäftigt, sind diese sogenannten Mitgebsel, über die ich hier schon mal geschrieben habe. Da versuche ich eben doch immer etwas zu finden, was einigermaßen Freude macht und nicht am nächsten Tag kaputt in der Ecke liegt. Man könnte auch einfach darauf verzichten, das würde ich auch eher begrüßen, bevor man 7x einen Sack voller Plastikmüll verschenkt. Aber wenn sich das Kind eine Schatzsuche wünscht, dann muss ja in so einer Schatzkiste auch was drin sein. Und dass das dann nur Süßigkeiten sind, finde ich auch nicht berauschend. Was also tun?

Im letzten Jahr habe ich eine hölzerne Schatztruhe angefüllt mit verschiedensten Perlen und Fäden und ddie Kinder konnten sich Ketten und Armbänder fädeln. Das kam gut an und nach der Aufregung der Schatzsuche waren alle mal etwas in Ruhe beschäftigt. Also suchte ich wieder etwas für sie zum Basteln. Da kam mir die Idee mit Lichterketten, auf die man kleine Pappbecher steckt. Diese Pappbecher können bemalt oder mit Stickern beklebt werden und dann hat jeder etwas, was vielleicht ein wenig länger daheim Freude bereitet, als der dreizehnte Radiergummi in Tortenform oder die siebzehnte Seifenblasentube.

Das war dann auch recht leicht vorzubereiten. Die LED-Lichterketten kann man ganz einfach und schlicht bekommen ohne Schnickschnack dran. Bei den Pappbechern sollte man auf jeden Fall die kleinsten nehmen, die es gibt, also Espressobecher oder ähnliches.

Die Pappbecher habe ich noch vorbereitet, in dem ich in jeden unten ein kleines Kreuz geschlitzt habe, damit man sie gut an die LEDs stecken kann. Das alles wanderte dann mit einem Stapel Sicker und ein paar Süßigkeiten in die Schatzkiste und dann ging die große Bastelei los.

Die Kinder waren selig beschäftigt und das Geburtstagskind höchst zufrieden mit ihrer coolen Schatzsuche.

Für den Frau Kleinschen Kindergeburtstag nächstes Jahr habe ich auch schon eine Idee, denn dann ist sie ein Schulkind und wir können mit Buchstaben spielen. Aber dazu dann mehr, wenn es so weit ist.

Jetzt gibt es eine kurze Verschnaufpause. Im Februar hat Miniklein Geburtstag, aber der wird noch nicht groß gefeiert. Herr Klein hat für seine 9. Geburtstags-Party im April schon große Pläne in Sachen Fußball. Da brauchen alle nur viel Stärkung in Form von Essen und Trinken. Das ist praktisch.

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