Gerald Hüther

Creadienstag :: Ein Reisetagebuch

Was schenkt man einer Autorin, die für zwei Monate auf Reisen geht? Natürlich ein Reisetagebuch. Und da ich ja so ungern Notizbücher kaufe, weil erstens die Läden so dermaßen überladen sind vom (selten schönen) Angebot und ich zweitens ja selbst so gern Notizbücher gestalte, habe ich mich ein wenig ausgetobt.

Den Umschlag habe ich aus snappap von snaply.de gemacht. Davon hatte ich mal einiges bestellt für meine Weihnachtsbasteleien. Das lässt sich recht gut vernähen und macht einen schönen Softcovereinband.

 

Im Innenteil habe ich Landkarten, die ich neulich aus einem alten Atlas gerettet habe, linierte und weiße Blätter drin. Für Texte und Zeichnungen, was auch immer einem einfällt.

Und für urlaubige Inspiration habe ich noch ein paar Zitate darin verteilt. Die habe ich aus der Flow geschnipselt.

Hat Spaß gemacht und ich ahne, was ich für unseren heurigen Urlaub noch machen werde…

Schreibt Ihr auch Urlaubstagebücher? 

Mehr Kreatives gibts auf www.creadienstag.de

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Mitgebsel, die Geschichten erzählen

Ihr kennt das vermutlich – diese lästigen Mitgebsel, die auf jedem Kindergeburtstag mittlerweile zum Pflichtprogramm gehören (ich sage mittlerweile, weil ich das von „früher“ gar nicht kenne). Meist sind sie überfüllt mit Süßkram oder Plastikzeug, das in kürzester Zeit davonfliegt, zerbricht, herumliegt. Für die Geburtstage meiner Kinder bin ich hier immer auf der Suche nach Alternativen dazu… 

Frau Klein wurde nun 4 und es sollte eine Schatzsuche geben. Nunja, eine Schatzsuche muss mit Schätzen enden und ich mag die Plastiktütchen ja so gar nicht. Selbst die Papiertütchen liegen dann immer ewig mit Bonbonpapier irgendwo herum. Da stolperte ich im Schreibwarenhandel über diese Holzdöschen. Die sind sogar recht preisgünstig, natürlich nicht hochwertigste Ware, aber unsere leben noch immer und das will was heißen.

Da ich selbst Steine sehr liebe, beschloss ich den Kindern Story Stones zu malen und diese in die Dose zu geben. Das ist recht einfach. Ich habe immer eine große Sammlung Steine daheim weil ich jeden Stein unterwegs, der mir gut gefällt, mitnehme. Mit Edding Lackstiften kann man sehr leicht darauf malen und schreiben und das ist wasserfest. Für Story Stones braucht man da kein wirkliches Talent. Einfache Motive aus dem Alltag sind am besten, damit können die Kinder ganz einfache Geschichten erzählen.

Damit jedes Kind seine Schatzdose auch als besonders empfindet, habe ich für jeden im Eisköniginnenfarbton einen Stein bemalt und mit Namen versehen. Dazu gab es ein paar wenige Schokoladentaler.

Die Schatzsuche ist immer recht aufregend, auch wenn sie dieses Mal nur im Haus aber dafür über 7 Etagen stattgefunden hat. Ich habe dann in der Zwischenzeit Stifte und Glitzersteine bereitgelegt, mit denen die Kinder ihre Dosen verzieren konnten. Das kam sehr gut an und am Ende hat jedes Kind seine eigene kleine Schatzkiste mitgenommen.

Die Vorbereitungen für die Mitgebsel waren nicht sehr aufwendig. Lediglich das Bemalen der farbigen Steine hat gedauert weil ich aufs Trocknen der Farbe warten musste. Aber in der Zwischenzeit habe ich die anderen Steine bemalt. Im Übrigen sind die Steine vorn und hinten bemalt, so hat man mit nur 4 Steinen bereits 8 Motive beisammen.

Was sind Eure Non-Plus-Ultra Mitgebsel Ideen ? 

verlinkt bei Creadienstag, wo Ihr jeden Dienstag unzählig viele schöne kreative Inspirationen finden könnt.

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Spaß 36/14 – The never ending project

IMG_9101Am heutigen Spaß am Dienstag möchte ich Euch mal mein „Lebensprojekt“ vorstellen. Lebensprojekt deshalb, weil ich daran schon seit 20 Jahren bastle. Dazwischen gab es zwar immer wieder ein paar Jahre Pause, aber ich habe die Ergebnisse nie weggeworfen und jetzt beim letzten Umzug alles wieder ausgegraben. 

Und weil Herbst ist und viel Dunkelheit regiert, dachte ich mir, dass ja so mancher was zum Basteln nebenher sucht. Also bitte: meine Vorhangschnüre!

 

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Angefangen hat alles mit Kaugummipapier. Ihr wisst schon – die Papierüberzüge der alten Kaugummistreifen in Grün, Weiß, Blau, Gelb und Rot. Die sammelte nicht nur ich, sondern viele Mitschüler damals für mich mit. Und ich habe daraus gebastelt…

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Und weil aber heute keiner mehr diese Streifenkaugummis isst, sondern alle nur noch solche Dragees einwerfen, überlegte ich mir, was ich stattdessen nehmen könnte. Da fielen mir die Wiener Linien Tickets ein. Und siehe da – sie passen nicht nur perfekt – sie machen sogar noch stabilere Schnüre draus. Letztendlich ist es egal, was man nimmt. Es sollte nicht zu stark sein und das Verhältnis von Breite zu Länge sollte ungefähr passen. Visitenkartengröße ist ideal, aber herkömmliche Visitenkarten sind meistens zu stark.

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Tja, und so bin ich die, die sich über die lieblos hingeworfenen gebrauchten Tickets und Kundenbelege in den U-Bahnstationen freut. Aber hey, jeder hat so seinen Tick, oder? Meiner heißt eben TICKetsammeln.

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