Crowdfunding

Adventkalender – Pragmatismus darf sein

*Achtung unbezahlte Werbung weil Produktnennung

Der erste Dezember naht und das Internet ist voller Adventkalender. Und ich spüre schon wieder diesen Stress in mir aufsteigen: Leg Dich ins Zeug Nadine, Du bist so kreativ, da gibts so viele Ideen! Aber ich habe wenig Zeit, der Alltag ist eh schon so voll. 0815 soll er nicht sein, so ein Adventkalender. Besonders. Zauberhaft. Großartig! Und dann ist der 26.November. 

Und ich merke: Das geht sich alles nicht mehr aus. Da kommt Ärger. Der gleiche wie im letzten Jahr. Alter Bekannter. Schimpft auf mich ein: Du wolltest extra schon im September anfangen. Überlegen. Basteln. Gestalten. Jetzt hast Du es wieder nicht geschafft. Ich mache die Tür zu. Den brauch ich jetzt nicht auch noch. Halt die Klappe, bleib draußen. Ich schupf hier den Alltag und ich mach das ziemlich gut. Meinen Kindern geht’s auch prima. Also hau ab.

Es ist also der 26.November und ich stehe im Lego Store. Herr Klein hat angekündigt, sich den Star Wars Adventkalender zu kaufen. Von seinem Taschengeld. Da schrillen meine Alarmglocken. Nein, das tut man nicht. Als Kind kauft man sich seinen Adventkalender nicht selbst. Das ist ja traurig. Traurig genug, dass ich keinen habe. (Wieso eigentlich nicht?????) Aber mir selbst einen kaufen? Nein, das fände ich auch komisch.

Und dann sehe ich den Preis: €25. Nicht schlecht. Andererseits… Die letzten Jahre habe ich auf verschiedene Arten und Weisen den Adventkalender der Kinder selbst bestückt. Wozu hat das geführt? Es war sauteuer. Und es lag ein Haufen Zeug herum, was nicht immer lange interessant war. Und schon wieder lese ich im Internet die vielen Tips für die Befüllungen der 24 Türchen. Da wird mir schwindelig. Playmobilfiguren, die ja €4 kosten, Radiergummis (wieviel braucht ein Kind??), Pixibücher (als hätten wir nicht genug davon), Stifte (wo sie eh nur mit Buntstiften malen und davon 1000 haben)…. Nein. Das will ich nicht mehr. Das ist Ansammlung von Zeug. Das kostet viel mehr als ein Star Wars Adventkalender. Und ehrlich: Er liebt Star Wars. Er spielt damit. Das Zeug fügt sich in sein Lego ein. Das ist ja quasi sinnvoll. Und obendrein: Er wird sich freuen. Und wie!

Und die Kleinen? Die bekommen einen einfachen. Mit Schokolade. Weil die Süßigkeiten lieben. Jaja, da klopft sofort die Gesundsheitspolizei an die Tür. Ich mach nicht auf. Die brauch ich jetzt nicht auch noch. Und überhaupt – ein Stück Schokolade am Morgen hat noch kein Kind je umgebracht hat. Wenn es im Sommer fast täglich ein Eis geben kann, wo ist dann das Problem mit einem Stück Schoko? Lieber achte ich drauf, dass sie nicht den ganzen Advent hindurch nichts als Süßes futtern. Das ist doch überschaubar. Und ehrlich: ich bin so froh um diesen unkreativen Pragmatismus, der sich hier heuer eingeschlichen hat. Der den Ärger vertrieben und mich besucht hat. Es ist wunderbar, wenn man Zeit und Ruhe hat für kreative Ausführungen. Ich habe sie nicht. Im Moment ist das einfach unmöglich. Und das zu akzeptieren tut mir gerade sehr gut. Und wenn ich in diesem Jahr eins gelernt habe, dann das: Ich muss auf meine Ressourcen achten. Muss gut auf mich schauen. Und das tue ich.

Dafür freue ich mich, dass Herr Klein alt genug ist, dass wir endlich Das Weihnachtsgeheimnis (Reihe Hanser) * von Jostein Gaarder lesen können im Advent. Das ist so wunderbar und schön. Und wer jetzt sagt: Das wäre doch ein wundervoller Adventkalender und genug. Dem sage ich: „Ja. Da hast Du recht. Aber ich habe als Kind auch meinen Adventkalender geliebt. Das Öffnen des Türchens, die Aufregung jeden Morgen. Das war Teil des Zaubers. Und ich finde das okay. Das darf sein.“

Und jetzt freue ich mich auf den ersten Dezember, den ersten Advent. Der Stern am Fenster hängt und die Weihnachtslieder dudeln täglich. Ein Funke von Besinnlichkeit fliegt durch den Raum. Und dazwischen: der ganz normale Wahnsinn.

Wie ist’s bei Euch? Welche Adventkalenderkreationen habt Ihr für Eure Kinder heuer im Haus?

 

*Affiliate Partnerlink

Flattr this!

Hausgeplauder I Der begehbare Adventkalender

IMG_3520

Kurz nach dem Einzug vor einem Jahr sagte ich zu einem Nachbar: „Wir brauchen einen Tag der offenen Tür. Ich würde so gern mal alle Wohnungen sehen.“ Darauf sagte er: „Ich hab ne bessere Idee: Wir machen zu Weihnachten einen Adventkalender, bei dem sich jeden Tag eine echte Türe öffnet.“ Ich war begeistert und 11 Monate schlummerte die Idee in mir, bis wir sie endlich umsetzen konnten.

Im November schrieb ich einen Doodle aus für alle, in dem sie eintragen konnten, an welchem Tag sie ihre Türe aufmachen würden. Der Doodle war in nullkommanix voll. Von der Idee alle begeistert und irgendwie – so schien es – alle hungrig nach ausschließlich sozialen Kontakten. Ohne Arbeitstreffen, ohne Dinge besprechen zu müssen. Ohne Agenda. Denn dieses erste Jahr hier im Haus, das hat uns Energie gekostet. Ach, eigentlich hat es das seit Beginn der Planung des Projektes. und immer sprachen wir: „Wenn der Wettberwerb mal gewonnen ist, dann machen wir Pause.“ Doch dann mussten wir schnell die Gruppe erweitern. Dann glaubten wir, dass wir mit 40 statt 14 Leuten ja endlich weniger Arbeit hätten. Doch es ging an die Wohnungsplanung und Einreichung. „Nach der Einreichung wird’s ruhiger werden.“ Doch dann…. Irgendwann glaubten wir selbst alle nicht mehr daran, dass es irgendwann ruhiger werden würde. Wir irgendwann weniger zu tun, zu überlegen, zu besprechen, zu beschließen hätten. Aber das erste Jahr im Haus, das toppte wohl alles. Es ging nicht mehr nur um Planung und Überlegung. Wir standen vor wirklichen Problemen, vor Tatsachen und vor allem vor großen Themen, die so ein Haus mit 39 Wohneinheiten mit sich bringt. Es war keine leichte Aufgabe. Wir mussten organisieren und handeln, mussten schnell entscheiden und uns Wissen aneignen, das uns völlig fremd war. Liftwartung. Lüftungsanlagen. Brandschutz. Sicherheit. Hausverwaltung. Gästeapartmentvermietung. Veranstaltungsraumverwaltung. Und nebenbei sollte unsere Gemeinschaft weiter bestehen. Es war eine Herausforderung.

Und so kam dieser Advent mit seinem begehbaren Adventkalender für viele wie ein Erholungsurlaub. Endlich einmal zusammensitzen und einfach nur gemütlich sein. Punsch trinken. Kekse essen. Blödsinn tratschen. Lachen. Singen. Und vor allem: Anderen Menschen im Haus begegnen, mit denen ich sonst wenig zu tun habe. Die nicht in meinen Ags sitzen, die einen so anderen Tagesrhythmus haben, dass man sie kaum begegnet.

Und so gings am 30. November schon los mit dem ersten Türchen. Denn wir haben mehr als 24 Wohnungen, die wollten wir in 24 Tagen dennoch unterbringen. Es musste ein paar Doppelbelegungen geben, wiederum nehmen aber auch nicht alle teil. Es ist ja schließlich keine Zwangsveranstaltung.
Und seitdem geht es rund. Jeden Morgen spaziere ich ins Foyer und schreibe auf den Kalender, welches Türchen heut geöffnet hat. Und jeden Morgen strolchen die lieben NachbarInnen auf dem Weg in die Arbeit, zum Einkaufen, in den Kindergarten oder zum Joggen um den Kalender und sind gespannt, wer heute die Türe aufhält. Denn den Überblick habe nur ich allein. Wie ein richtiger Adventskalender soll es eine Überraschung sein, welche Wohnung sich hinter welchem Türchen verbirgt.

IMG_3521

Gestern gab es einen freien Abend. Kein Türchen offen. Es hatte sich niemand gefunden. Und es war niemand traurig. Denn um ehrlich zu sein: es ist zuweilen anstrengend, jeden Abend Punsch zu trinken, in Gesellschaft zu sein. Auch wenn es kein Muss ist, so ist es doch fein und lustig. Man mag so gern und wer weiß, wen man heute alles wieder trifft. Und wer hat wohl den besten Punsch? Und ja, ein Abend allein in Ruhe wäre fein, aber ach, so ein Gläschen geht noch. Ein Kekserl… Na los, komm schon. Es ist doch immer lustig…

IMG_3696

IMG_3741

IMG_3778

Bis zum 23.12. geht es nun durch. Noch 6 Abende. Wer hält durch?

Ich glaube, eines haben wir gelernt: Arbeiten gehen, Alltag leben und ein begehbarer Adventskalender – das ist zu viel. Nächstes Jahr nehmen wir uns einfach alle den Advent komplett frei und feiern jeden Tag den ganzen Tag ein Türchen. Hoch die Tassen!

Flattr this!

Der Hut der alten Dame

Ich bin heute ein Türchen. Bei Tafjoras Bloggers Weihnacht verstecke ich mich heute hinter der Nummer zwei. Dort könnt Ihr ein kleines Weihnachtsinterview mit mir lesen. Und ins Türchen gesteckt habe ich eine kleine Weihnachtsgeschichte, die ich extra für Euch geschrieben habe. Viel Spaß !

Der Hut

Der Hut der alten Dame

Als sie müde durch den Supermarkt wanderte, vorbei an den viel zu früh aufgestellten Weihnachtskeksen, Lebkuchen, Glitzer, Lametta und Kunterbunt, hörte sie im stetig laufenden Radio das erste mal den alljährlichen Weihnachtshit. Es versetzte ihr einen unbekannten kleinen Hieb. Ein Zwicken im Herzen. Unausweichlich war sie dem Weihnachtsfest in die Arme gelaufen. Wenn auch mehr spaziert, so war es nun da und mit ihm all die Gefühle, die sie nicht kannte, die ihr neu waren, die sie befürchtet hatte und lange verdrängt. Ein Durcheinander aus der einst so leichten, kindlichen Vorfreude, dem lustigen Taumel, dem Zauber und dem Wundersamen und gleichzeitig der so unbändigen Trauer darüber, dass sie dieses Fest nie mehr so wie früher, nie mehr so freudvoll genießen werden würde. Ohne ihrer geliebten alten Dame. Der Frau, die aus jedem Weihnachtsfest ein einmaliges Erlebnis zauberte. Die vom ersten bis zum letzten Advent diesen Glitzer und Zauber versprühte, so dass man gar nicht umhin konnte und Weihnachten lieben musste. Sie schaffte das, ohne kitschig zu sein. Ohne mit immer wieder gleichen Liedern und Geschichten aufzuwarten. Nein, sie steckte voller Überraschungen, sie immer wieder eine Überraschung selbst und mit ihr war jedes Fest neu und wunderbar.

Wie sollte sie nun dieses Fest genießen können? Wer würde Zauber versprühen, wer Glitzer verteilen? Wer würde die Lieder neu singen und Gedichte umreimen? Wer würde die Plätzchenformen so verbiegen, dass neue Figuren entstanden, wer würde den Schnee ins Wohnzimmer holen und ihm beim Schmelzen zusehen, jedes Kristall mit Kusshand verabschieden? Wer würde Ruhe und Besinnlichkeit in den Raum malen, wenn draußen alles zu viel war?

Sie wischte sich eine Träne aus dem Gesicht, bezahlte ihren Einkauf und ging heim. Durch den Regen und kalten Wind dieser Jahreszeit, die dieses Jahr noch kühler und noch viel grauer schien als sonst.
Sie trat in ihre feuchtkalte Altbauwohnung, ließ den Einkauf in der Küche stehen, zog sich die Schuhe aus und ging ins Schlafzimmer und legte sich auf den Boden. Unter dem Bett lag der alte Koffer der alten Dame. Der Dame, die eigentlich ihre Großmutter war, die aber zu eigensinnig war, um Oma oder Großmutter genannt zu werden. Sie wollte die alte Dame sein. Denn alt, das war sie nun einmal. Daran ließ sich nichts rütteln. Aber zumindest eine Dame wollte sie bleiben und keine kleine graue Oma, die man zum Kaffee besuchte, wenn man sich Zeit hatte und sonst in Fotoalben betrachtete. Nein, sie war die alte Dame. Darauf bestand sie. Und das hier, das war ein Koffer voller Überbleibsel einer zauberhaften alten Dame. Die ihrem Namen alle Ehre gemacht hatte.

All die Monate hatte sie den Koffer nicht angerührt. Hatte ihn damals unter das Bett geschoben und dort verstauben lassen. Nun kroch sie hinunter und zog ihn hervor, wuchtete das alte braune Lederding aufs Bett und spielte mit kalten und zittrigen Fingern an den Verschlüssen. Sie klemmten ein wenig. Doch irgendwann schnappte es und der Deckel hob sich ein wenig. Sie legte ihn zurück und betrachtete die Kleidungsstücke, die sie aus der Wohnung der alten Dame gerettet hatte, bevor diese geräumt wurde.

Es waren hauptsächlich Kleider und Röcke. Sie hielt jedes einzelne hoch, legte es um sich herum und betrachtete sich im Spiegel. Und mit jedem Kleidungsstück sah sie für einen kurzen Moment die alte Dame vor sich, wie sie darin fröhlich und lachend erzählte, tanzte oder einfach nur schweigend da war. Und mit jedem Kleidungsstück kehrte sie ein Stück näher zurück auf diese Welt und fehlte hier noch mehr. und so wurde jedes Kleidungsstück schwerer und von Wehmut geflickt.

Ganz unten im Koffer stieß sie mit dem Finger auf einen Reißverschluss. Es blutete ein wenig und sie begann zu weinen. Über den Schmerz oder über das endlose Fehlen der alten Dame. Es war egal. Diese näher gerückte, aus den Kleidungsstücken erwachte Erinnerung von eben stand staubig im Raum. Sie fehlte.
So saß sie eine Weile weinend auf dem Bett, den Finger wie ein kleines Kind im Mund, um das Blut zu halten, die Schmerzen aufzufangen und selbst nicht zu fallen. Es tat gut zu weinen, endlich einmal richtig zu weinen. Sie hatte das nie getan, hatte die alte Dame vermisst und sich mit dem Vermissen angefreundet, abgefunden. Arrangiert.
Und als sie sich leer und ausgeweint fühlte, als keine Träne mehr kam, begann sie die Sachen wieder einzusammeln. Sie wollte sie zurück in den Koffer legen, als ihr der Reißverschluss noch einmal ins Auge fiel. Sie zog ihn vorsichtig auf und tastete mit der Hand in den Spalt, der sich so öffnete. Und fühlte ein Stück seidigen Stoff. Er war steif, aber glatt und sehr weich. Darauf spürbar kratziger Glitzer. Sie begann daran zu ziehen, vorsichtig, um dabei die schmale Reißverschlussöffnung nicht zu zerstören. Als sie das Stück endlich heraus hatte, erschrak sie, denn es klappte sich wie von selbst auf. Und dann lächelte sie. Aus dem Lächeln wurde ein Lachen, dann ein Weinen. Sie konnte es selbst nicht unterscheiden. Und sie konnte nicht verstehen, wie sie den alten Hut vergessen haben konnte. Wie konnte es sein, dass sie sich an all die fröhlichen Weihnachtsmomente mit der alten Dame erinnerte, aber dabei den Hut vergessen hatte? Den Hut, den sie immer getragen hatte. Mit dem sie immer aufgefallen war. Der ihr Markenzeichen war. Ein Teil von ihr. Oder sie ein Teil von dem Hut, der so schräg, so bezeichnend auf ihrem Kopf wippte.

Der Hut war schneeweiß mit glitzerrosaroten Kugeln darauf und zart gelben Sternen. Sie setzte sich den Hut auf den Kopf und lächelte wieder. Und ihr ganzer Körper lächelte mit. All die Trauer, die Wehmut, der Schmerz waren verflogen. Sie fühlte nichts als Freude und Leichtigkeit. Genau die Leichtigkeit, die sie so vermisst hatte. Die sie all die Jahre gespürt hatte und die nun, zum ersten Weihnachtsfest ohne der alten Dame, nicht mehr auffindbar schienen.

Sie ging in die Küche und schaltete das Radio an. Sie hörte Weihnachtslieder und lachte darüber. Über ihre kitschigen Texte und schon begann sie, alle umzudichten. Sie sang und tanzte. Der Hut wackelte dabei auf ihrem Kopf und sie wackelte mit. Sie räumte den Einkauf in die Schränke und sang dabei. Sie ging durch die Wohnung und kramte die Weihnachtslichter heraus. Sie räumte und stellte und spürte einen Drang, der ihr fremd war. Und erst, als sie sich müde nieder setzte, bemerkte sie, dass ihre Wohnung der, der alten Dame glich. Dass es so aussah, wie das Weihnachtsfest vor einem Jahr. Weil nichts kitschig war und alles doch so zauberhaft schön. Weil hier und da ein Licht leuchtete, ein Stern stand und ein Männchen räucherte. Und es roch nach dem Weihnachten der letzten Jahre. Und plötzlich freute sie sich auf dieses Fest. Sie freute sich darauf, diesen Glitzer und Zauber weiter zu versprühen. Ihn weiter leben zu lassen. Sie wollte ihren Kindern und ihren Freunden Lieder neu singen und Gedichte umreimen. Sie wollte mit ihnen Plätzchenformen verbiegen und tanzen und lachen. Und Ruhe in den Raum malen, wenn draußen alles zu viel war.

Erst, als sie den Hut absetzte, spürte sie die Schwere und Wehmut wieder, die sie bis heute getragen hatten. Bis sie den alten Hut gefunden hatte. Doch sie spürte sie zugehörig, diese Gefühle, die da aufkamen. Sie nahm sie an und umarmte sie.

Sie wusste nicht mehr, ob es der Hut war, oder der Reißverschluss, der ihre Tränen freigelassen hatte. Aber es war ihr auch egal. Wenn Schwere und Wehmut ihr zu Nahe kamen, zu eng schnürten, dann nahm sie ihren Hut und tanzte mit der Leichtigkeit einen Walzer durchs Wohnzimmer. Das hätte die alte Dame sicher gefreut.

Flattr this!

Latest from Instagram

Copyright © 2018 · Theme by 17th Avenue