Nachahmung

12 von 12 im Dezember

Mal wieder ein 12. Der letzte in diesem Jahr. So wird alles langsam zu diesem „letzten Mal heuer“. Ich wünschte die letzte Nacht war die letzte schlechte in diesem Jahr. Aber da will ich mal nicht zu optimistisch sein… Jedenfalls hab ich heut nacht überprüft, dass nach der 2 die 3, dann die 4 und dann die 5 auf der Uhr kommen. Es stimmt, könnt Ihr mir glauben.

Der Morgen schleppt sich dank Kaffee so dahin. Ich gehe, als ich endlich klar dreinschauen kann, gleich mal runter und reserviere zwei Waschmaschinen und aktualisiere unseren begehbaren Adventkalender. Heute gibt es kein offenes Türchen, die Wochentage sind nicht mehr so beliebt. So ein bisschen Erholung tut aber eh auch gut.

Als die Meute aus dem Haus ist, mache ich es mir mit meinem Journal und Kaffee gemütlich. Ich versuche wieder öfter erst meine Gedanken zu sortieren, bevor ich ins Netz abtauche oder in Arbeit. Dann schreibe ich ein paar Emails, so Zeug halt.

Um 9Uhr werfe ich die Wäsche in die Waschmaschinen im Keller und mache mich dann langsam mal aus dem Haus. Dem großen Kinde sind die Hausschuhe für die Schule kaputt gegangen und er braucht neue. Also ab in den Einkaufstempel. Draußen ist ein zauberhaftes Licht. Ich mag das so.

Zurück aus der Hölle geht’s weiter im Haushalt. Die Wäsche ist fertig und will aufgehängt werden. Für die großen Teile nutzen wir mittlerweile das Geländer im Stiegenhaus, damit sind sie innerhalb weniger Stunden trocken. Ich kann mich einfach nicht dazu durchringen einen Trockner zu verwenden.

Meine kalten Füße bitten um eine Tasse Tee. Den sollen sie bekommen.

Spontan gibt es auch einen kleinen Mittagstisch bei einem Nachbarn im Haus. Gemeinsam statt einsam zu essen ist immer wieder angenehm. Nicht jeden Tag, aber doch hin und wieder.

Und wieder geht es raus. Ich muss noch einkaufen und dann die Kinder aus dem Kindergarten abholen. Da ich ein bisschen früh dran bin, genieße ich ein wenig die Sonne. Hmmmm das tut gut.

Mit den Kindern drehe ich noch eine Runde um die Fotokalender abzuholen. Ich nehme derzeit gern wieder den Anhänger, da passen noch immer die beiden Kleinen rein und wenn es regnet, wie dieser Tage sehr häufig, kann ich einfach zu machen und beide sind trocken. Und ich kann in Ruhe in meinem Tempo die Wege abwandern, sonst erfriere ich nämlich zuweilen.

Und dann geht’s zur Schule, das Schulkind abholen. Das heißt immer ein bisschen Warten. Wenigstens ist es warm im Schulhaus.

Endlich daheim. Der Nachmittag nimmt so seinen Lauf. Ich koche fürs Abendessen und für den morgigen Mittagstisch. Halte die Kinder davon ab zu viele Kekse zu futtern, räume Dinge so hin und her und hänge die restliche Wäsche auf. Ist ja immer ein schöner Anblick, wenn die Wäscheklammern so hübsch farblich sortiert auf dem Ständer klemmen. Ich Monk ich.

Bissl Füße hoch muss auch sein zwischendurch. Natürlich liegt sichs da nicht sehr lange. Zack habe ich auf jeder Seite ein Kind liegen. Kuschlig ist das. Das große Kind ist unterwegs und kommt erst um 18Uhr zum Essen wieder heim.

Tja und so nimmt so ein Mittwoch seinen Lauf. Nun werden wir allmählich alle drei Kinder Richtung Bett schicken…. Nachher werde ich noch für meine 100 Tage Schreiben Challenge einen kleinen Text zaubern, mehr mag ich heute nicht mehr schaffen.

Mehr 12von12 findet Ihr drüben bei Draußen nur Kännchen.

 

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12 von 12 – ein glitzernder Tag

Ein Sonntagszwölfer. Der beginnt natürlich vor allem damit, dass wir Eltern uns zieren aus dem Bett zu kommen. Dafür kommen alle Kinder in unser Bett und es wird eng und kuschlig. Der Liepste ist der erste, der dann irgendwann aufspringt und wie versprochen Pancakes backt. Kaffeegeruch lockt dann auch mich aus dem Bett.

Draußen ist es düster und grau. Man mag den Vorhang gar nicht verschieben, man mag sich drei Kannen Tee kochen und nichts tun.

Also erstmal mit noch einem Kaffee und Buch gemütlich machen.

Während die Kinder die Puzzle ausräumen. Harmonie, die trügt. Denn der Moment hielt nicht allzu lange an…

Miniklein war das Wochenende recht verkühlt, gestern noch etwas temperiert. Da hilft manchmal nur Schaukeln. Er liebt es und lacht dabei so herrlich, zum Knutschen.

Nach und nach trudelten diverse Hauskinder hier ein, so dass wir zwischenzeitlich einen Stand von 7 Kindern hatten. Das ist aber manchmal hilfreich, weil dann alle so beschäftigt miteinander sind, dass ich etwas arbeiten kann.

Nach dem Mittagessen fuhr ich mit Frau Klein zu einem Kindergeburtstag. Für mich ganz besonders schön, weil wir beide allein unterwegs waren. Das ist so selten geworden und ich genieße diese Exklusivzeit sehr. Frau Klein scheinbar auch. „Ich mag immer nur so eine Mama haben.“ sprach sie und zeigt auf mich.

Schön, wenn Kindergeburtstage einen in Locations führen, wo man vorher noch nie war. Kleine Weltreisen mitten in Wien.

Verkleidet sollten die Kinder kommen. Früher habe ich die Augen verdreht bei rosa Prinzessinnenmädchen. Heute lächle ich. Es gehört dazu, sie liebt es und ich kann es ihr ja nicht verwehren, nur weil sie damit ein Klischee bedient.

Dennoch stand schon die Frage im Raum, ob es bei einem Kindergeburtstag mit Buben auch so ruhig gewesen wäre. Der einzige eingeladene Bub konnte leider nicht kommen, ich glaube auch nicht, dass er allein die Stimmung verändert hätte. Aber prinzipiell erlebe ich die Geburtstage der Buben zuweilen wilder. Aber vielleicht war dieser hier auch nur besonders ruhig. Hat ja auch immer was mit Dynamiken unter den Kindern und verschiedenen Charakteren zu tun.

Auf jeden Fall war es lustig, entspannt und sehr glitzerig. Unaufgeregt, so wie ich Kindergeburtstage mag. Wenig Planung und einfach treiben lassen. Für alle Beteiligten das Beste.

Und wer trägt den Luftballon nach Hause? Natürlich, die Mama. So gingen wir dann kichernd und Hand in Hand im Hopserlauf Nach Hause. Wir haben es beide sehr genossen.

Jetzt schlafen die Kinder und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend mit dem Liepsten.

Mehr 12von12 gibts drüben bei Draußen nur Kännchen

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12 von 12 am 13.

Gestern war mal wieder der 12. eines Monats und da sammelt Draußen mit Kännchen 12 Fotos vom Tag. Das ist schon fast BloggerInnentradition und ich mache da gern mit, da bekommt man nette Einblicke in die Tage anderer BloggerInnen.

Für uns fiel der 12. auf den letzten Urlaubstag und da der sehr spät endete, gibt es die 12 Fotos erst heute, am 13. Macht ja aber nix, ist ja Wochenende und da ist ja sowieso ein Tag gleich der andere und alles eins.

Wir hatten am Vortag beschlossen bereits am 12. abzureisen, weil das ein Regentag werden sollte und den wollten wir lieber auf der Autobahn, als am Strand verbringen. Und so ein Regentag wurde es auch. Der war so dunkel und bewölkt, dass ich zum ersten Mal am Morgen schon das Licht einschalten musste im Bad.

Vom Vorabend war ich noch so müde und träge, dass der Kaffee beim Trinken kalt wurde, das Putzen im Haus zog sich endlos hin…

Das ist womöglich der Nachteil am Haustausch. Man muss vor der Abreise die eigene Wohnung aufräumen und putzen und am Ende vom Urlaub das getauschte Haus auch. Aber so kommt man auch in eine schön saubere Wohnung heim, was ich persönlich ja sehr mag und was mich sehr entstresst, wenn ich heimkomme. Außerdem ist es nichts im Gegensatz zu den Vorteilen, die so ein Haustausch hat. Und irgendwann hatte ich dann auch das oberste Stockwerk geschafft.

Der Liepste zog mit den Kindern umher, machte noch ein paar Wege durch den Ort, damit sie nicht alles geputzte und gepackte wieder entsäubern und entpacken. Eltern kennen das.

Und irgendwann kamen wir dann drauf, dass der Markt, auf dem wir noch Fisch kaufen wollten am Heimweg, in einer Stunde schließen würde. Also legte ich am Ende einen Turbogang ein und kurz nach 12 verließen wir zum letzten Mal unser schönes Häuschen in Kroatien.

Wir hüpften ins Auto und düsten los nach Opatija, Plastiksackerl vor der Nase für eventuelle Übergebungen, wie wir sie in den letzten Tagen öfter hatten und schafften es gerade so zur Markthalle. Während ich den Fisch kaufte, wurde das Licht abgedreht und die Halle zugesperrt. Geschafft.

Die letzten Kunar wollten wir nun noch in ein schönes Abschiedsmittagessen investieren und spazierten zum Hafen, durch eine schicke Gegend voller schicker Villen und Boote und suchten ein Restaurant, in das man sich mit Kindern wagen konnte…

Irgendsoeines fanden wir dann auch. Naja. Fast.

Und weil wir im Urlaub ja gern unser Vegetariertum etwas schleifen lassen, ließ ich es nochmal so richtig fleischig krachen. Nomnom.

Jetzt aber ab auf die Straßen Richtung Österreich.

Ich bin ja dankbar für solche Raststationen, wo es für Kinder gescheite Bereiche gibt, in denen sie ihre Autositzeinklemmung etwas entwirren können.

Gegen sehr spät nach Begegnungen mit Rehen, Wildschweinen und Katzen waren wir endlich am Ziel unserer Reise, im Burgenland angekommen. Die Kinder ins Bett verfrachtet und einen Urlaubsendewein genossen.

Draußen wollte ich noch nach ein paar Sternschnuppen schauen, aber ich war zu müde, schlief fast im Stehen ein und fiel einfach ins Bett.

Nun sind wir noch eine Nacht im Burgenland und dann düsen wir nach Hause. Ich freue mich auf mein Bett, meine Sachen um mich herum, mein Meins. Und irgendwo dann muss ich auch mal wieder aus dem Onlineschlummerschlaf erwachen… langsam, ganz langsam aber nur.

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