Meine Hände

… sind oft gestresst. Manchmal kalt. Etwas rauh.

Sie haben es eilig. Berühren Dich und sind schon wieder dahin.

Sie halten Dich und drehen Dich. Legen Dich und gehen.

Sie erreichen Dich bevor meine Worte es können.

Oft ohne Worte, denn meine Gedanken… sie folgen meinen Händen nicht.

Meine Hände meinen Gedanken.

Sind nicht bei Dir, nicht bei mir. Nie ganz da.

Aber hin und wieder massieren sie Dich.

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Dann sind sie warm. Ölig und sanft.

Sie berühren zart, langsam und bedacht. Achtsam. Gleitend.

Sie wiederholen und sind dabei gefolgt von meinen Worten, die sanft zu Dir sprechen.

Meine Augen folgen ihnen, treffen Deine, lächeln Dich an. Du lächelst.

Du strampelst, Du horchst. Du bist ganz da. Ich bin da.

Wir sind eins. Im Hier und Jetzt.

In Berührung. In Beziehung. In Verbindung…

 

Die liebe Rosi hat uns ein paar angeleitete Babymassageeinheiten in ihrer Praxis geschenkt und wir haben sie dankbar angenommen. Haben Zeit gewonnen für uns. Mitten im Alltag eine Oase der Zweisamkeit. Der Achtsamkeit. Des Zusammenseins.  Haben bedachte Berührungen erfahren, die wir nun auch am Abend gemeinsam genießen können. Eine Art der Verbundenheit, die ich uns sonst im Alltag mit 3 Kindern wohl so nicht geschenkt hätte. Was hätten wir versäumt. Du und ich. Wir zwei.

Bei Rosi war es warm und ruhig. Entspannt und gemütlich. Und Rosi hat vor allem eines: Humor. Wer in Wien wohnt mit Baby, dem empfehle ich ihre Kurse. Wer ohne Baby in Wien wohnt, ihre sonstigen Angebote.

Dank der Babymassage kommen meine Hände hin und wieder  zur Ruhe. Halten inne. Halten Dich. Tragen Dich. Erleben Dich. Sanft und zart.

 

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