Kleine Schritte ganz groß – Wie Eingewöhnung gelingen kann

IMG_4322Eigentlich war der Übergang in die Fremdbetreuung für Frau Klein erst ab Herbst 2015 geplant. Dann tauchte eine Einrichtung auf, die uns zusagte, in der wir aber jetzt, oder wer weiß wann einen Platz bekommen würden. Also sagten wir zu, denn letztendlich kann ich auch schon jetzt ein wenig freie Zeit gebrauchen und ohne Zeitdruck fühlt sich so eine Eingewöhnung wesentlich leichter an. Am Dienstag ging es los.

Ich weiß nicht, ob ich sonderlich sensibilisiert bin, was die Eingewöhnung angeht.  (Ich bin sicher besonders sensibilisiert. Nicht nur was das angeht.)  Aber wie schon bei den Ein- und Umgewöhnungen von Herrn Klein tauchen immer wieder die gleichen Gedanken auf, die gleichen Fragen und deshalb möchte ich diese heute hier aufschreiben und mit Euch teilen.

Was mich besonders gestört hat sowohl im Kindergarten von Herrn Klein und von Frau Klein auch, ist die Vorbereitung auf das neue Kind. Die Garderobe ist leer und unbeschriftet. Es gibt keinen vorbereiteten Platz für das Kind. Oft wird das begleitet von der Idee, das Kind könne sich diesen Platz frei wählen. Aber diese Möglichkeit der freien Entscheidung halte ich hier für kontraproduktiv.

Als ich vor vielen Jahren einen neuen Job begann, kam ich am ersten Tag ins Büro und es gab weder einen fix vorgesehen Schreibtischplatz, noch einen Computer für mich. Der Job war aber ausschließlich am Computer zu erledigen und dieser von daher unabdingbar. Vorübergehend durfte ich auf dem Platz der Praktikantin Platz nehmen, die, als sie später am Tag ins Büro kam, wenig begeistert war. Und ich war es auch. Denn ich fragte mich: Wollen die mich hier wirklich? Brauchen die mich, wenn sie so gar nicht auf mich eingestellt sind? Ein neuer Job, ein Anfang ist immer mit Unbehagen verbunden. Man muss sich immer selbst neu eingewöhnen, da tut es gut, wenn man ankommt und gleich einen Platz zugewiesen bekommt und weiß: Da gehöre ich hin. Da bin ich jetzt und von diesem sicheren Ort aus kann ich mich orientieren. Daran musste ich nun jedes Mal denken, wenn ich mit meinen Kindern in den leeren Garderoben stand.

Die Ablösung vom Elternteil ist für jedes Kind – und auch für jedes Elternteil – ein großer Schritt und mit vielen inneren Emotionen verbunden. Es braucht Vertrauen, Loslassen, Zuversicht. Auf allen Seiten. Was das alles aber bedeutet ist: Es braucht Zeit. Es braucht Zeit für das Kind, sich umzusehen, anzukommen, das neue zu erforschen. Es braucht Zeit für die Eltern sich zurechtzufinden, Vertrauen zu gewinnen, das Kind einordnen zu können. Denn oft können wir im Vorfeld nicht abschätzen, wie sich unser Kinder verhalten wird in dieser neuen Situation. Was es aber dafür von den PädagogInnen braucht ist: Ruhe und Geduld. Im Moment erlebe ich wieder diese große Ambitioniertheit. Das Kind kommt und wird sofort „bespielt“. Diese Einstellung, dass man auf Kinder zugehen und sie sofort ins Spiel reißen müsse, ist ja scheinbar weit verbreitet. Das erlebe ich auch immer wieder bei Bekannten und Verwandten. Die wenigsten schaffen es dem Kind so zu begegnen, dass eine Offenheit gezeigt, dennoch aber nötige Distanz bewahrt wird. Dabei halte ich die gerade in der Eingewöhnung für besonders wichtig. Denn das Kind soll sich ja langsam angewöhnen, langsam annähern. Ein zu schnelles zu nahe kommen wirkt sich oft negativ aus. Die Kinder schrecken zurück, zögern. Nicht alle natürlich. Es gibt auch die, die das wollen und einfordern. Aber genau dieses Erkennen, dieses Lesen und Verstehen von Kindern, das würde ich mir von KleinkindpädagogInnen wünschen, wenn sie sagen, dass sie besonders mit dieser Altersgruppe so gern und vorzugsweise arbeiten. Das halte ich in der Arbeit mit Klein(st)kindern für so besonders wichtig und wertvoll. Aber vielleicht bin ich gerade hier zu anspruchsvoll. Weil mir Respekt und Einfühlungsvermögen so enorm wichtig sind. Weil mir dieses „Zeit lassen“ ein so großes Prinzip ist. Was Geduld und Vertrauen erfordert.

In Beziehung treten mit der Pädagogin ist ein Grundstein für ein gutes Eingewöhnen und eine eher stressfreie, fröhliche und leichte Zeit im Kindergarten. Diese Beziehung braucht – so wie jede andere Beziehung auch – ihre Zeit um zu reifen. Dass ein Kind sich im Arm einer fremden Person halten, trösten, fallen lässt, geschieht nicht von heute auf morgen. Eine langsame Kontaktaufnahme und Annäherung ist notwendig. Leider wird die oft sehr stark über eine körperliche Annäherung geführt. Vor allem bei den kleinen Krippenkindern. Da werden am ersten Tag Wangen gestreichelt, der Bauch gepiekst, der Kopf getätschelt. Auch das ist leider in unserer Gesellschaft so eingefahren. Kindern wird oft zu nahe gekommen. Einem Erwachsenen Menschen würde man nie den Kopf berühren. Wenn mich ein Kollege am ersten Arbeitstag im neuen Job mit dem Kugelschreiber in die Seite pieken würde, wenn er mir freudig die Kaffeemaschine erklären will, würde ich womöglich vorerst auf Kaffee und wenn möglich auf die Gesellschaft dieses Kollegen verzichten.

Die Signale eines Kindes verstehen und entsprechend darauf reagieren zu können, das wünsche ich mir von PädagogInnen.

Was aber braucht es von uns Eltern, damit eine Eingewöhnung gut gelingen kann?

Zusammenarbeit
Offen auf die PädagogInnen zugehen. Ihnen so viel wie nötig und so wenig wie möglich über unsere Kinder preis geben. Natürlich sind besondere Eigenheiten, Gewohnheiten und Bedürfnisse gut zu wissen und wichtig für die PädagogInnen, sich auf unsere Kinder einzustellen. Aber Charakterzüge würde ich vermeiden. Sätze wie „Er ist so wild.“ „Sie ist so eigensinnig/stur.“ „Er ist so ein Sensibelchen.“ gilt es zu vermeiden. Denn sie stecken unsere Kinder vom ersten Tag an in eine Schublade, die schwer wird zu wechseln. Und es wirkt sich auf die Eingewöhnung aus. „Ach, so ein Sensibler, das dauert. Das wird nie was.“ Solche Gedanken wollen wir nicht schüren und deshalb dürfen wir das Kennenlernen dieser kleinen Persönlichkeit den PädagogInnen selbst überlassen. Es kann für uns auch sehr wertvoll sein, wenn diese PädagogInnen dann mal etwas ganz anderes in unserem Kind sehen und uns mitteilen.

Zeit
Der erste Arbeitstag sollte noch nicht zu bald drängen. Wie lange die Eingewöhnung dauert kann einfach nicht gesagt werden. Außerdem werden Kinder dabei schnell krank und fallen somit schnell zurück, beginnen bei der Rückkehr von Null.

Begeisterung
Wenn wir mit schwerem Herzen und viel Wehmut der Eingewöhnung und Ablösung entgegen treten, überträgt sich dieses Gefühl auf das Kind und die Situation. Das Loslassen wird entsprechend schwer. Natürlich sollen wir keine falsche Freude vortäuschen, aber wenn wir selbst mit unserer Entscheidung hadern – wie soll unser Kind sich dann leicht von uns lösen? Natürlich haben wir nicht immer die Wahl, es gibt viele Gründe, weshalb wir unsere Kinder in Kindergärten, Krippen, zu Tagesmüttern geben wollen müssen können. Ich will das Thema auch gar nicht diskutieren, weil das jede Familie individuell entscheiden muss. Aber wenn man sich dafür entscheidet und es einem schwer fällt, hilft es, sich die Gründe in den Kopf zu rufen, die zu der Entscheidung geführt haben. Und sich realistisch zu sagen: Es ist jetzt so und somit wird es jetzt gut sein.

Geduld
Egal wie begeistert wir sind von der Einrichtung, den PädagogInnen, dem Gedanken, dass unser Kind nun in einen Kindergarten geht – unser Kind ist unser Kind und braucht seine Zeit. Es ist wichtig, dass wir das akzeptieren, so annehmen und uns weder von unseren eigenen Vorstellungen, noch von denen der PädagogInnen stressen lassen. Jede Übereilung kann nur kontraproduktiv sein. Das darf nicht in ein ewig andauerndes Nichtloslassen münden, sondern wichtig ist immer der Blick aufs Kind, auf seine Bedürfnisse und seine Fortschritte. Egal wie groß oder klein die sind. Schwierig ist das oft, wenn mehrere Kinder gleichzeitig eingewöhnt werden. Ich habe das immer wieder erlebt und selbst gedacht: „Verdammt, bei dem geht das so schnell, der bleibt schon allein drin und mein Kind hockt immer noch auf meinem Schoß.“

„Jedes Kind ist anders. Jeden Tag.“ (Lienhard Valentin)

Auch Rückfälle sind normal. Im Fluss bleiben ist die Devise. Mitschwimmen. Welle für Welle.

Begleitende Zurückhaltung
Oft sind wir eingeladen gemeinsam mit dem Kind den Raum zu erforschen und bei dem Kind bleibend Zeit im Kindergarten zu verbringen. Ich halte es für sinnvoller, wenn man sich als Eltern von Anfang an zurückhält, was das Betreten der Räumlichkeiten betrifft.

Die Krippe, die Herr Klein damals betrat, hatte eine durch Glastüren abgetrennte Garderobe. Eltern und Kind waren angehalten, in der Garderobe zu sitzen und das Kind war eingeladen, jederzeit, wann auch immer es bereit war, den Raum zu betreten und sich umzuschauen. Somit war es ein aktives Betreten des Raumes vom Kind aus, ein aktives Hineingehen und sich öffnen. Natürlich wurden die Kinder zu Beginn begrüßt von der Pädagogin und eingeladen hineinzukommen. Aber letztendlich blieb der Schritt beim Kind. Und der Raum war immer etwas, in dem das Kind wusste: „Hier bin ich ohne Mama oder Papa. Hier bin ich auf mich gestellt und die PädagogInnen da sind für mich da.“ Die Kinder konnten jederzeit wieder hinaus zu den Eltern und irgendwann begann man dann, dass die Eltern für kurze, dann längere Zeit auch die Garderobe verließen. 

Nicht jede Einrichtung gibt diese Möglichkeit her. Deshalb ist es sinnvoll, sich zumindest am Rande zu halten und dem Kind zu signalisieren: Hier geht es um Dich. Hier kannst Du Dich frei bewegen und ich bin noch eine Weile da, wenn Du mich brauchst. Aber es ist kein Spielzimmer für Eltern und Kinder. Es ist keine Spielgruppe, sondern ein Kindergarten, in dem langfristig Eltern „unerwünscht“ sind. Das von Anfang an zu kommunizieren, halte ich für sehr wichtig und hilfreich.

Ehrlichkeit
Wenn ich gehe, schleiche ich mich nicht aus dem Raum. Am Anfang gehe ich mal aufs Klo, kurz telefonieren oder ähnliches. Ich bin verfügbar und „beobachte“ von außen, wie es läuft. Wenn ich dann schon länger gehe, dann gehe ich einkaufen oder einen Kaffee trinken. Und das sage ich dem Kind auch so. Ein plötzliches Verschwinden ist immer ein Vertrauensbruch. Und macht es dem Kind noch schwerer sich zurechtzufinden und zu wissen, wann es sich auf wen verlassen kann und soll.

Tränen
Die Angst vor Tränen begleitet uns dabei jederzeit. Natürlich wünschen wir uns, dass es ohne Tränen funktioniert. Denn Tränen bedeuten für uns oft: Es stimmt etwas nicht. Dem Kind geht es nicht gut. Tatsache ist: Tränen sind nicht immer der Weltuntergang. Wenn ein Kind weint bei der Übergabe, dann kann das auch purer Protest sein. Tränen sind Ausdruck von Emotionen. Das kann von Wut bis tiefer Trauer alles sein. Natürlich ist ein Kind nicht immer unbedingt begeistert davon, dass die Eltern jetzt gehen und es bleiben soll. Aber die Angst vor den Tränen hindert uns oft am Loslassen. Wenn eine PädagogIn das Kind gut trösten und auffangen kann, dann können wir darauf vertrauen, dass unser Kind keinen Schaden davon trägt. Ganz wichtig ist es hierbei zu erkennen: Was ist Protest und was ist pure Verzweiflung? Bei ersterem können wir einen Trennungsversuch dennoch wagen, bei letzterem sollte dieser sofort abgebrochen werden. Die Unterscheidung sollten wir gut beherrschen und unser Kind gut kennen, dann können wir auch darauf vertrauen, entsprechend zu reagieren. Und letztendlich bedeutet ein tränenloses Kind nicht unbedingt, dass es ihm ausschließlich gut geht. Es gibt Kinder, die leise und still ihre Gefühle tragen. Das allein kann uns nur unser Kind individuell zeigen. Und unser Bauchgefühlt wird uns bald sagen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Und wenn es der falsche ist, dann kann es gut sein, dass sich im selben Moment ein neuer auftut.

So, und damit gehe ich nun weiter durch unsere Eingewöhnung. Und bin gespannt, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden. Erzählt mir von Eurer Eingewöhnung. Von Euren Erfahrungen. Oder den Bedenken, die dieser Schritt für Euch mit sich bringt.

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Comments

  1. Hallo Nadine,

    vielen Dank für Deine Gedanken und Tipps in diesem Artikel. Ich glaube, ich werde ihn nochmal durchlesen, kurz bevor unser großer Kleiner anfängt zur Tagesmami zu gehen – denn so einen einfühlsamen, allmählichen, gelassenen, respektvollen Anfang würde ich uns auch wünschen. Denn auch ich muss dabei sicher Loslassen lernen… ;)

    Viele liebe Grüße

    Küstenmami

  2. Hallo Nadine,

    wunderbar geschrieben. Ich leite eine Kinderkrippe und das Eingewöhnen von Kleinkindern ist praktisch unser Tagesgeschäft. Aber vor allem ist es die Basis, die Basis, für die ganze Krippenzeit, die das Kind bei uns verbringen wird. Es gilt sowohl zu den Eltern eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, aber besonder snatürlich den Kindern zu zeigen, dass sie bei uns einen Ort haben, einen Ort an dem sie sich wohl- und geborgen fühlen dürfen und einfach „sein“ dürfen (lustig, traurig, vorsichtig, draufgängerisch, und alles was es Gefühlen im Leben gibt) und ein Ort an dem sie „richtig“ und wertgeschätzt sind, so wie sie sind. So vielen von dem was du geschrieben hast, versuchen wir unseren Eltern mitzugeben. Einfach da sein, als sicherer Hafen und das Kind diese Krippenwelt entdecken lassen, beobachtend. Und ja, die Krippe, ist auf Dauer eher elternfreie Zone :-) Wir erklären den Eltern, warum wir uns die ersten Tage nicht auf ihr Kind „stürzen“, sondern uns gezielt, gerade körperlich zurückhalten und ihr Kind bei seinen Erkundungen mit Abstand, aber feinfühlig und präsent, begleiten. Leider erleben wir oft den Wunsch der Eltern, doch viel massiver und schneller in Beziehung zu gehen. Es fehlt ganz oft an Zeit.
    Bei uns bekommt jedes Kind seinen „Platz“ vorbereitet, sowohl die Garderobe, wie auch den Platz für das Getränk im Gruppenraum und die Wickelschublade im Wickelraum. Nicht nur die Kinder, auch die Eltern brauchen einen Platz, einen Ort. Sonst wissen sie oft nicht wohin mit sich. Deshalb gibt es bei uns die Eingewöhnungs-Matratze, am Rand der Gruppe, aber mit Blick über den ganzen Raum. Wie lange ein Kind, dort bei seiner Mutter sitzt, bleibt ihm überlassen. Keiner wird gedrängt. Deine Worte haben mich sehr berührt und ich hoffe, dass sie viele Eltern anregen, die eine Eingewöhnung vor sich haben oder mitten dabei sind, ein bisschen genauer nach zu spüren, was sie und ihre Kinder brauchen, um „Anzukommen“. Danke!

  3. Danke für deine Gedanken. Die Kita als elternfreie Zone mag ich mir für meine Tochter aber nicht vorstellen.
    Ich wurde bei der Eingewöhnung aufgefordert jeden Tag ein bisschen mehr an den Rand zu gehen und habe Dank einer erfahrenen Erzieherin dann gesehen wie sie jeden Tag immer schneller und mehr interagiert und gespielt haben.
    An einem Tag war die Bezugserzieherin krank. Ich war froh, trotzdem eine Stunde bleiben und zusehen zu dürfen, wie die Menschen dort miteinander umgehen. Und meine Tochter hat sich an den Ablauf und den Raum gewöhnt.
    Beim Abholen durfte ich am Anfang immer in die Gruppe. Auch da konnte ich sehen, wie verhält sich meine Tochter, wie sind die Erzieherinnen im Umgang mit meiner Tochter.
    Nach der Eingewöhnung gilt die Regel, dass zu bestimmen Zeiten die Übergabe an der Garderobe stattfindet. Morgens, wenn sie beginnen das Frühstück zu richten und zur Mittagsschlafzeit. Ansonsten darf ich, nachdem ich mich an der Türe angemeldet habe, reingehen und muss auch nicht sofort gehen. Meine Tochter darf fertig spielen oder essen. Sie ist jetzt 2,5 Jahre alt und seit einiger Zeit setzt sie sich immer an den Tisch und „liest“ mir aus ihrem Kita-Tagebuch vor, was sie gemacht hat, wenn ich sie abhole. Ich bin froh, dass unsere Kita nicht elternfrei ist, sondern wir Eltern Teil davon sind.

    Nehmen wir doch nochmal das Beispiel mit dem neuen Job. Die neue Kollegin begrüßt dich mit folgenden Worten: „Herzlich Willkommen bei uns. Hier hinten ist dein Schreibtisch. Die Kantine und die restlichen Büros und Mitarbeiter musst du aber selbst finden und kennenlernen. Du sollst ja von Anfang an selbständig sein.“ Da hilft doch auch kein noch so nett eingerichteter Schreibtisch mit Blumen drauf was. Du würdest dich schlecht fühlen.
    Ich habe in einer Fachweiterbildung mal gelernt, dass es wichtig für neue Mitarbeiter ist, die räumliche Orientierung zu haben. Das ständige Suchen und sich zurecht finden müssen frisst Hirnkapazität. Also lieber in der ersten Woche zweimal mehr mitgehen und zeigen, wo was ist. Warum verlangen wir dann für Kinder, dass sie alleine durch fremde Türen gehen sollen?

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