Friday Fives

Der erste normale Freitag seit Wochen. Ein Alltagstag. Wir müssen uns erst wieder hineinfinden in einen Alltag, das fällt noch besonders schwer, da die Eingewöhnung von Frau Klein Zeit und Energie aus mir raubt, was mir gerade besonders bewusst wird. Dennoch möchte ich die Friday Fives nun weiter fortführen, weil ich merke, dass sie mir gut tun, dass sie mich Momente und Situationen verinnerlichen lassen, die vielleicht sonst ganz einfach vergessen und verschwunden wären. 

Heute bin ich dankbar für

1 – gemütliche und zeitlose Weihnachtsferien. Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit ohne Stress und Arbeit. Manchmal wusste ich nicht, was für ein Tag es ist. Es tat einfach gut, eine zeitlang ganz schlumpfige Tage zu leben.

2 – Alltagswiederkehr. Doch so sehr ich diese Zeit genossen habe, umso bewusster wurde uns auch, wie gut vor allem den Kindern der Alltag tut. Sie brauchen ganz klar ihre Struktur und gewisse Abläufe, tun sich schwer damit in der Zeit zu schwimmen und nicht zu wissen, was wann als nächstes geschieht. Vermutlich haben sie das von uns, zumindest ich tue mir nach gewisser Zeit auch mit einem geregelteren Alltagsablauf leichter, wenn ich weiß, wann ich wofür Zeit einplanen kann.

3 – Schwangerschaft. Der Bauch ist nun in der 32.ssw schon recht schwer und präsent. Aber es geht mir recht gut, das Baby ist aktiv und liegt nun auch in Schädellage. Ich genieße die Zeit gerade noch, auch wenn ich hin und wieder schlecht schlafe. Und manchmal bin ich ganz euphorisch und aufgeregt, dass da wirklich noch einmal ein Baby bei uns einzieht.

4 – Entrümpelung. Der Start in „A simple Year“ ist natürlich das Ausmisten und Entrümpeln der Wohnung. Eine meiner liebsten Aufgaben, ich fühle mich einfach in einem freien und übersichtlichen Raum wohler als umgeben von Kleinkram und Schnickschnack. Seitdem meide ich auch Flohmärkte oder Dekogeschäfte. Es tut gut zu wissen, dass ich eigentlich habe, was ich brauche. Und auch davon noch zu viel. Ausmisten tut mir gut, es befreit mich. Nun habe ich auch endlich begonnen die Fotos zu sichten und zu sortieren. Die Fotoalben der Kinder stehen an, aber vorher will ich die Menge der Bilder reduziert haben, damit das Erstellen der Alben leichter geht. Selbst diese Reduzierung von digitaler Last stimmt mich zufrieden und freier.

5 – Glück. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich immer wieder, wenn Menschen mich fragen, wie es mir geht, antworte mit „Gut, richtig gut.“ Und dass das auch so stimmt. Es geht mir einfach gut. Ich bin relativ zufrieden und glücklich. Sicherlich gibt es Baustellen, warum sonst würde ich online Kurse wie „A simple year“ oder das „Happiness Projekt“ mitmachen. Aber es bedeutet nicht, dass ich unglücklich bin, sondern nur, dass ich hier und da noch an mir arbeiten möchte. Dass ich meinen Fokus auf Glück und Klarheit behalten möchte. Und es freut mich, dass ich wirklich leicht und fröhlich sagen kann, dass es mir gut geht.

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