Friday Fives

IMG_3575Mitten im Adventstaumel angekommen. Vorfreudig. Dekorierend, bastelnd, backend. So vergehen dunkle und trübe Tage doch etwas glitzerhaft. Das erste Jahr mit Kindern, die das erstmalig alles bewusst miterleben. Und gleichzeitig wieder die alte Schwere und Wehmut, die jedes Weihnachten mit sich bringt. Weil liebe Menschen fehlen und das an diesen Tagen besonders auffällt. Es macht Weihnachten etwas ruhiger und beschränkt auf das, was wirklich zählt. Liebe, Nähe, Zeit und Dankbarkeit. Für das, was wir haben. Diese Woche war ich wieder für viel Schönes dankbar.

1 – Leine! Nein, keine Hundeleine, auch keine Babyleine. Sondern die Selbständigkeit der Frau Klein. Sie will alles allein machen. Zähneputzen, Anziehen, Ausziehen, sich waschen, Essen, Gehen… Und vieles davon schafft sie auch. Es dauert mal, aber der Triumph ist groß. Die Freude spürbar. In ihr. Und mir.

2 – Shiatsu. Diese Woche war ich wieder zu einer Shiatsu Behandlung. Traumhaft. Es ist so anders, als klassische Massagen. Fühlt sich aber so viel wirksamer an. Die Möglichkeit, das abends, wenn die Kinder schlafen, im eigenen Haus haben zu können, ist wunderbar erleichternd und entspannend. Dafür bin ich sehr dankbar.

3 – die vielen Rückmeldungen auf eingetroffene Wegbegleiter. Es macht mir Freude, sie zu verschicken und es freut mich besonders, wenn mir über die sozialen Kanäle mitgeteilt wird, mit welcher Freude sie empfangen werden. Das ist doch die schönste Wertschätzung der Arbeit, die dahinter steckt.

4 – Trostspenden. Gestern habe ich Herrn Klein im Kindergarten völlig aufgelöst vorgefunden, weil er sich in einer Tür den Finger gequetscht hat. Er war außer sich – vor Schmerz natürlich. Ich habe ihn auf den Arm genommen und mich mit ihm hingesetzt. Habe ihn gehalten und gewartet, bis er sich beruhigt. Was er dann recht schnell getan hat. Es ist so ein wunderbares Gefühl zu merken, dass man Trost spendet. Dass man gut tut und die Kinder sich beruhigen. Es schenkt so viel Nähe und Zuneigung. Auch wenn ich natürlich nicht mag, dass meine Kinder sich weh tun oder traurig sind, so genieße ich diese Momente doch sehr. Einfach nur da sein zu können, im Moment bei ihnen zu sein, ganz bei ihnen.

5 – gemütliche Wochenenden. Momentan haben wir so gut wie nichts auf der Agenda für die Wochenenden. Wir können einfach spontan entscheiden, ob wir etwas tun oder einfach nur herumschlumpfen. Das genießen wir alle sehr. Die Kinder sind entspannt und wir auch, weil wir nichts vermissen oder das Gefühl haben, etwas zu verpassen. Das Wetter unterstützt das alles sehr und macht es gemütlich.

Und damit wünsche ich auch Euch ein schönes, gemütliches 2. Adventswochenende.

 

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