Spaß 17/13 – Winterwonderland im August

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEigentlich sollte es im heutigen Spaß am Dienstag um etwas ganz anderes gehen. Aber dann…

 

 

 

 

Der Tag war wie so viele schon zum Davonlaufen und ich beschloss mit Herrn Klein Kuchen zu backen. Hochmotiviert schütteten wir Mehl in die Schüssel, bis ich drauf kam, dass wir keine Eier im Haus haben. Und während ich mich auf die Suche nach meinem geliebten Brotrezept begab, begann Herr Klein mit seinen Händen im Mehl zu graben. „Mama, das ist schön! Mach auch mal.“

Kurz drauf schütteten wir uns gegenseitig das Mehl über die Hände und ließen es von oben herunterrieseln. Ich holte seinen Bagger und Kipplaster und wir luden Mehl um. Dann begann Herr Klein die Autos im Mehl zu vergraben.

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Es dauerte nicht lange, da wanderte das Mehl aus der Schüssel auf den Küchentisch und das eigentliche Spiel begann…

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Man muss nicht erwähnen, dass es eine ziemliche Sauerei war. Und ich musste letztendlich die gesamte Wohnküche fegen. Aber das muss man ja eh ständig. Und Herr Klein spielte beseelt 3h lang im sommerlichen Winterwonderland. Er bat uns inständig, dass Mehl nicht wegzuräumen, weil er morgen gleich wieder damit spielen will. Nunja, wir haben es in eine Schüssel getan, so dass er morgen gleich von vorn beginnen kann.

 

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Spaß 16/13 – Besen, Besen seids gewesen!

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Wundervoller Teil der Piklerausbildung ist die Arbeit an und mit sich selbst. Während die einzelnen Module immer offen für Fragen im Leben und in der Arbeit mit Kindern sind, was ja nicht selten dazu führt, eigene Verhaltensmuster, die eigene Kindheit etc. zu reflektieren, und in der Folge dann das Sein mit den Kindern, so gibt es diverse Pflichtkurse, in denen es ausschließlich um uns selbst geht. Um unsere Person, aber besonders auch um unsere Person in unserem ganz persönlichen Körper. 

So belegte ich im Herbst einen Hengstenberg Kurs und erwartete mir hauptsächlich ein wenig Turnerei auf den Hengstenberg Geräten. Und da ich schwanger war, befürchtete ich fast, vom Kurs nicht allzuviel mitzubekommen. Aber im Gegenteil. Gerade für mich in meiner „besonderen“ Situation war der Kurs enorm wirkungsvoll. Weil er sich so sehr mit dem eigenen Körpergefühl, dem Wohlbefinden und den körperlichen Grenzen auseinandersetzte.

Teil des Kurses war die Übung mit den Besenstielen, die mich vor allem auf Grund der Einfachheit fasziniert hat.

IMG_5481Alles was es braucht sind zwei handelsübliche Holzbesenstiele. Holz wegen der Haptik, der Leichtigkeit. Die zwei Stiele legt man hüftbreit nebeneinander und – Ihr ahnt es – balanciert auf ihnen.

IMG_5485Mit jedem Fuß auf einem Stiel. Vor. Zurück. Also sowohl vorwärts, als auch rückwärts. Habt Ihr das eine Weile manifestiert und geübt, geht Ihr einfach nach vorn, von den Stangen hinunter und im gleichen Tempo weiter durch den Raum. Ihr werdet sehen, dass Ihr (unter anderem) weiterhin so gerade und bewusst geht, wie auf den Stielen. Aufrecht. Langsam. Achtsam. Es dauert, bis Ihr wieder in Eure alten Gehmuster verfallt. Und je nach Eurer Haltung, Eurem Körperempfinden, werdet Ihr noch viel mehr spüren, bei dieser Übung.

 

 

Erschwerend kann man sich dann einen Gegenstand auf den Kopf legen und damit balancieren. Der unterstützt das aufrechte Gehen. Die Achtsamkeit bei jedem Schritt.

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Denn wir gehen nicht nur viel zu schnell und hastig durch die Welt, wir gehen auch schief und schräg, haben uns über die Jahre hinweg einen Gang angewöhnt, haben uns von Rucksäcken und Taschen in verschiedene Richtungen ziehen lassen und tragen viel zu viele Sorgen bei jedem Schritt auf unseren Schultern umher. Diese Übung lässt uns all das abwerfen. Und zurückkehren zu uns und unserem Körper.

So einfach, so schnell. Aber die Wirkung ist endlos. Probiert es aus! Und erzählt mir, wie es Euch ergangen ist!

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Spaß 15/13 – Schmelzkiste

IMG_0637Es ist heiß. Sehr heiß. Wer nicht die Möglichkeit hat von früh bis spät in kühlenden Seen oder Flüssen zu sitzen, braucht etwas Abkühlung. In der Mittagshitze umgeht man die Sonne eh am besten ganz und bleibt im Wohnzimmer. Aber auch da kann man sich und die Kinder ganz einfach abkühlen.

 

 

 

Man nehme alle Eiswürfelbehälter, die der Haushalt hergibt. Das müssen nicht nur die kleinen 4-eckigen sein. Große Joghurtbecher, Sandspielformen, Stapelbecher… Alles lässt sich mit Wasser füllen und über Nacht frieren. Je variabler die Eisstücke in Form und Größe, umso interessanter.

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Das ganze füllt man dann am nächsten Tag in eine wasserfeste Kiste oder Babybadewanne. Und dann kann der Spaß beginnen. Frei. Unbefangen und obendrein erfrischend.

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Wir haben die Kiste zur Mittagszeit befüllt. Nach ca 5 min waren alle Eisfiguren aus ihren Formen herausgeschmolzen. Einige schmolzen zu neuen Gebilden zusammen. Gegen 17Uhr war noch immer nicht alles aufgetaut. Dazwischen gab es immer wieder erfrischenden Spielspaß.

 

 

Die Schmelzkiste ist eine sehr sinnliche Erfahrung. Wasser, Eis, kalt, flüssig, fest, eckig, rund, glatt und rutschig. Und lutschen kann man an den Eisfiguren obendrein.

Nachtrag: Jetzt haben wir einen Balkon. Eigentlich zwei und einer von beiden ist immer im Schatten. Da lässt sich das Spiel wunderbar wiederholen und genießen.IMG_0644 IMG_0648

 

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