Biblio 08/13 – Das kleine Ich bin Ich

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Als ich gestern das Kinderbuchregal bei des Mannes Onkel&Tante durchschaute, fiel mir dieses Buch in die Hände. Irgendwie kennt es scheinbar jede/r, alle lieben es nur ich hatte keine Ahnung worum es geht. Das konnte so nicht weitergehen.

Also las ich es schnell durch. Die Geschichte vom kleinen bunten Tier, das sich
hin und her und her und hin
dreht, schwimmt, fährt, fliegt, sucht
um herauszufinden wer oder was es ist. Tja. Und niemand kann ihm das sagen.

Bis es am Ende erkennt

„Bin weder Fisch, kein Pony und
Auch kein Nilpferd und kein Hund,
Nicht einmal ein Hundefloh –
Oooh!

Und das kleine bunte Tier,
Das sich nicht mehr helfen kann,
Fängt beinah zu weinen an.
Aber dann…“

Ja und was es dann erkennt, ist nach dem Titel nicht schwer zu schlussfolgern.

Eine nette Geschichte, die Kindern zeigt, dass jede/r doch irgendwo er/sie selbst ist. Ohne Definition sind wir einfach wir. Bin ich ich.

Zu dem Buch gibt es eine Anleitung, wie das kleine Ich-Bin-Ich gemacht wird. Aber das finde ich fast schade. Denn wäre es nicht schöner ohne Anleitung ein kleines buntes Tier mit wehenden Haaren, kurzen Beinen und langen Ohren zu basteln und zu schauen, was unterschiedliches dabei herauskommen kann?

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(Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das, was bei der Bastelanleitung herauskommt, unglaublich hässlich finde?)

Aber die Geschichte mag ich.

Kennt Ihr das Buch? Gefällt es Euch und Euren Kindern?

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Was ich an Dir mag…

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In letzter Zeit las ich immer wieder dass Eltern ihre Kinder als stur, ätzend oder widerspenstig bezeichneten. Mir stößt das übel auf.

Klar gibt es anstrengende Tage und Momente, in denen man verrückt wird ob dem Verhalten der Kinder. Und selbst waren unsere letzten Ferienwochen daheim sicher nicht die besten unserer Tage. Doch wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass die Kinder oft gar nicht anders können, dass ihre Launen und Ausbrüche aus von uns gegebenen Situationen und eigenem Verhalten resultieren, versteht man schnell, was eigentlich los ist.

Ich will auch nichts beschönigen, was manchmal wirklich nervraubend ist. Was mich einzig und allein stört ist die Wortwahl. Ich war früher Zicke oder Mimose, stur wie eine Bohrmaschine. All das hat mich immer wieder verletzt und letztendlich zu Trotzreaktionen geführt. Unnötigen.
Selten hat stattdessen jemand laut ausgesprochen, was ich wirklich war. Lange habe ich gebraucht um herauszufinden, was mich eigentlich auszeichnet. Und irgendwie bin uch noch immer auf der Suche.

Also lasst allen Ärger von Euch weichen und überlegt, was die Liebsten um Euch herum so besonders macht. Was Ihr liebt. Ich fange mal an:

Herr Klein ist vorsichtig und sensibel, neugierig und nachdenklich. Er schaut sich erst um, bevor er neue Situationen erforscht und auf Menschen zugeht. er klettert nicht höher, als ihm gut tut. auf dem Spielplatz als auch im Leben. Gleichzeitig ist er ein wahres hüpftanzsingendes Energiebündel. Eine wunderbare Mischung.

Frau Klein ist entspannt und höchst konzentriert. Sie lacht von früh bis spät und ist äußerst aktiv. Und wenn sie mal schimpft, tut es gut zu sehen, dass sie als „Mitläuferin“ im Hause auch äußert, was ihr nicht passt.

Herr Groß ist die Verkörperung von Geduld. Er ist liebevoll und ein wahrer Optimist. Er ergänzt mich perfekt und ist der beste Papa, den ich mir für meine Kinder wünschen könnte. Und außerdem wichtiger Kritiker meiner Arbeit.

Ich bin dankbar für die lieben Menschen, die mich Tag um Tag umgeben. Auch wenn, oder gerade weil es immer wieder holpert und stolpert. Letztendlich wäre es sonst ja auch irgendwie langweilig.

Nun seid Ihr dran! Erzählt, was Euch an Euren Lieben erfreut und seht, wie es Euer Herz beglückt und Euren Tag erhellt!

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