Friday Fives

IMG_5992Während die Woche dahinrennt, denke ich mir oft: Schreibs Dir auf. Das ist ein dankbarer Moment. Vergiss ihn nicht wieder. Und am Freitag sitze ich oft in der Früh da und frage mich, wofür ich diese Woche dankbar war. Vergessen. Verloren, die Momente. Aber dann fällt mir doch immer wieder etwas ein und ich bin erstaunt darüber wie viele schöne Momente es gab in einer Woche, die nur so dahingeflogen ist. 

1 – kleine Momente. Auf dem Spielplatz bin ich gern allein für mich. Ich setze mich abseits aller anderen Mütter und freue mich, dass die Kinder beide mittlerweile wirklich gemeinsam ihr Tun finden und ihre Freude dabei haben. Das ist dann der Moment, in dem mein Akku meines Handys aufgibt und ich kurz panisch werde. Um dann selbst ins Spiel zu versinken. Im Sand malen, mit Steinen Mandalas legen oder kleine Türme. Und irgendwie macht das viel mehr Spaß als ins Handy zu starren.

2 – Radbegeisterung. Herr Klein wollte schon immer mal mit seinem Fahrrad in den Kindergarten fahren. Da der aber 5,5km weit weg ist, haben wir das vermieden. Aber nun, da er auch am Wochenende mit uns gern weitere Strecken selbst fährt, haben wir es mal probiert. Er war so glücklich, so selig, so motiviert, so unermüdlich. Und als er mich gestern fragte, was eine Radtour sei (weil ich ihm von unserer erzählte), da war er gleich hellauf begeistert und hat gesagt, dass er das auch mal machen will. Juhu, davon träumen wir schließlich schon lange!

3 – Schlaf. Frau Klein ist diese Woche öfter mal einfach im Spiel sozusagen umgekippt und eingeschlafen. Auf dem Sofa, auf dem Spielteppich – egal. Wenn sie müde ist, dann fällt sei um. Zumindest tagsüber. Ich war sehr erfreut das zu sehen. Natürlich geht das nur, wenn ihr Bruder nicht zu Hause ist. Aber dass sie sich in den Schlaf fallen lassen kann, fand ich sehr schön.

4 – den Liepsten. Weil wir uns oft so ohne viele Worte verstehen. Weil wir gemeinsam kichern und lachen können. Weil wir uns auch tagsüber mit nur kurzen Meldungen kontaktieren und aneinander denken. Weil sich mit ihm alles so symbiotisch anfühlt. So eins. So wunderbar.

5 – mein Buch. Ich habe das Geschwisterbuch „Hand in Hand – Geschwister verstehen und begleiten“ nun in den letzten Wochen endlich fertig getippselt und es zum Lektorieren gegeben. Ich bin so froh und dankbar, denn die Tatsache, dass ich an so vielen Ideen arbeite, ist nicht immer erquickend. Wenn nämlich nichts davon fertig wird, weil es so viele verschiedene Dinge sind, dann kann das auf Dauer sehr frustrieren. Also: Erleichterung und Dankbarkeit für die Energie und Motivation der letzten Wochen.

 

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