12 von 12 im Februar

Ein Montag und ein 12er. Und was für einer. Nach einer recht mühsamen Nacht, in dem sich gegen Mitternacht ein kleines Glühwürmchen in mein Bett kuschelte, es über eine Stunde dauerte, bis selbiges wieder schlief, ich dann zum gelenkigen Ausstrecken ins Bett von Herrn Klein zog, der ja inzwischen auch zu uns gewandert war und später noch von Miniklein in sein Bett geordert wurde. Als um 6Uhr der Wecker rief, war ich alles andere als tagesfähig.

Also erst einmal Kaffee in den trägen Körper. Dazu den Duft von Zitrone in die Nase. Ich mag meinen stetig wachsenden Zitronenbaum und könnte ewig an seinen Blättern schnüffeln.

Das Glühwürmchen verkroch sich aufs Sofa und hatte dort die Erlaubnis vom großen Bruder all seine Geominis anzuschauen. Das war ihr aber schnell zu viel und sie schlummerte wieder davon.

Das gab mir etwas Zeit endlich die neuen Termine für die Frühjahrsspielräume auf die Webseite zu stellen.

Zwischendrin wurden bei mir Bestellungen aufgegeben. Tee mit Honig. Wasser. Taschentücher. Suppe. Ich tat wie mir befohlen. So kranke Kinder sind ja auch unfassbar plüschig.

Für die Mittagsrunde Richtung Supermarkt und Kindergarten und Schule fragte ich unsere liebe Nachbarin, damit ich das Glühwürmchen nicht allein daheim lassen musste.Im „Um Hilfe bitten“ bin ich ja nicht so die Beste. Aber ich übe mich.Ein lieber Mensch hat mir gerade geschrieben: „Um das zu bitten, was du brauchst, ist eines der mutigsten dinge, die du tun kannst“ (Brene Brown) Das stimmt wohl sehr. 

Aber so konnte ich dann alles schnell allein erledigen. Mit dem Lastenrad ist das ja alles so schön einfach.

Im Kindergarten steht alles auf Fasching. Den verpasst Frau Klein nun. Sie ist ein bisschen traurig, sie wollte doch als Pippi Langstrumpf Prinzessin gehen. Jaja, genau so. Nunja.

In der Kleinkindergruppe bei Herrn Klein war ich erleichtert über diesen Aushang. Denn auch ich finde, dass so kleine Kinder oft gar nichts mit Verkleiden anfangen können, sie tun mir zuweilen leid, wenn sie so in Kostüme gesteckt vor die Kamera sollen und gar nicht recht wissen, was mit ihnen geschieht.

Daheim machte sich Miniklein dann über die glühend gepuzzelten Puzzle seiner Schwester her. Rückwärtspuzzlen sozusagen.

Mir ist ja an so Tagen, an denen alles schief und anders läuft als geplant immer etwas nach Wohlfühlfutter. Und weil bei uns im Gang im Regal ein paar Geräte zur gemeinsamen Nutzung stehen, sich darunter ein Waffeleisen befindet, gibt es die nun öfter mal. Nomnomnom.

Dann übten Herr Klein und ich uns im Flextangle basteln. Ziemlich cool die Dinger. Ziemlich tricky aber auch. Das werde ich mal noch üben und ich hab auch schon tolle Ideen, was man damit so machen kann…. Stay tuned!

Will Miniklein doch verkleidet morgen in den Kindergarten? Aber nicht ohne dabei den Daumen im Mund zu halten.

Schlafenszeit. für mich zur Zeit eine sehr genussvolle Zeit. Ich nutze  sie um den Kopf abzuschalten, mache kleine Entspannungsmeditationen, während ich auf Minikleins regelmässigen Atem warte oder lausche meinem Tinitus im Ohr und frage mich, was er mir sagen will.

Mehr 12von12 gibts drüben bei Draußen nur Kännchen.

 

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Comments

  1. Ja, das mit Fasching hätt ich gerne letzte Woche schon gewusst ;) Unserem Sohn war allerdings nicht sein Kostüm zu viel (das hatte er vorher schon Probegetragen und gemocht), aber die ganze Feierei im Kindergarten. Das war mir vorher tatsächlich nicht so klar, dass es für so viel Verwirrung sorgen kann.

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